Meinestadt.de - Letschin - 24.05.2012
Lexikon - meinestadt.de
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Brandenburg | |
| Landkreis: | Märkisch-Oderland | |
| Höhe: | 8 m ü. NN | |
| Fläche: | 141,28 km² | |
| Einwohner: | 4605 (30. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 33 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 15324 | |
| Vorwahl: | 033475 | |
| Kfz-Kennzeichen: | MOL | |
| Gemeindeschlüssel: | 12 0 64 274 | |
| Gemeindegliederung: | 10 Ortsteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Bahnhofstraße 30a 15324 Letschin |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Michael Böttcher (Letschin FWL) | |
| Lage der Gemeinde Letschin im Landkreis Märkisch-Oderland | ||
| Datei:Letschin in MOL.png | ||
Letschin ist eine Gemeinde im Landkreis Märkisch-Oderland in Brandenburg.
Inhaltsverzeichnis |
Die Gemeinde Letschin liegt im Oderbruch.
Für die Gemeinde Letschin sind zehn Ortsteile ausgewiesen.
Das Dorf Sydowswiese mit etwa 50 Einwohnern`gehört zum Ortsteil Sophiental. Die erste urkundliche Erwähnung der Sydower Wiesen erfolgte 1750, ab 1764 wurde hier eine Kolonie gegründet, die der Familie Sydow gehörte.[1]
Das Dorf Wilhelmsaue mit etwa 100 Einwohnern`liegt etwa 2 km nördlich von Letschin. Wilhelmsaue war bis 1974 eine eigene Gemeinde. [2]
Der Ort Letschin wurde 1336 erstmals urkundlich erwähnt. Als ursprünglich rein landwirtschaftlich geprägtes Dorf, das mit Frondiensten, Kriegen und Überschwemmungen zu kämpfen hatte, entwickelte sich Letschin zu einer Gemeinde von überörtlicher Bedeutung. Es siedelten sich Händler und Handwerker an. Johann Gottlieb Koppes führte den Anbau von Zuckerrüben ein und errichtete eine Zuckerfabrik. Somit hatten die Bauern ein stabiles Einkommen, was sich positiv auf Letschin auswirkte. Es wurden Chausseen gebaut und Bahnlinien nach Wriezen, Seelow, Frankfurt (Oder) sowie Eberswalde eröffnet.
Letschin erhielt 1863 die Marktgerechtigkeit und erhielt kleinstädtischen Charakter mit Geschäften, Gaststätten, Hotels, Festsälen, Schulen und einer Druckerei. Die evangelische Kirche mit dem von Karl Friedrich Schinkel entworfenen, 1818/1819 errichteten und 37 Meter hohen Turm sowie viele Bauten des Letschiner Baumeisters C. Schüler prägten das Ortsbild.
1905 errichtete die Gemeinde für König Friedrich II. von Preußen als Dank für die von ihm veranlasste Trockenlegung des Oderbruchs ein Denkmal nach Entwurf von Hans Weddo von Glümer. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Standbild von Einheimischen vor dem Einschmelzen gerettet und eingelagert. 1990 wurde es wieder aufgestellt.
Da der Ort in der Hauptkampffrontlinie zur Eroberung von Berlin im Zweiten Weltkrieg lag, wurde er im April 1945 stark zerstört. Wohngebäude, Betriebe und Geschäfte sowie das Schiff der evangelischen Kirche fielen den Kampfhandlungen zum Opfer. Die Ruine des Kirchenschiffs wurde in den 1970er Jahren abgerissen. Der unter Denkmalschutz stehende schinkelsche Kirchturm wurde 2002/2003 restauriert.
Die Gemeindevertretung von Letschin besteht aus 18 Gemeindevertretern
(Stand: Kommunalwahl am 26. Oktober 2003)
Michael Böttcher wurde am 13. Februar 2005 zum neuen hauptamtlichen Bürgermeister der Gemeinde Letschin gewählt.
Das Wappen der Gemeinde zeigt ein von einer Schlange umwundenen Eichenstumpf mit beiderseits drei Blättern, darauf ein goldbewehrter roter Hahn mit erhobenen rechten Fuß.
siehe: Liste der Baudenkmäler in Letschin
Der Kirchenmusiker Helmut Krüger wirkte an den Kirchen von Groß Neuendorf, Kienitz und Ortwig. Seine dort gesammelten Erfahrungen veröffentlichte er 1967 in dem Buch Kleiner Chor – ganz groß.
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