Donnerstag, 24.05.2012



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Lemgow

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Lemgow
Lemgow
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Lemgow hervorgehoben
52.91666666666711.28333333333324Koordinaten: 52° 55′ N, 11° 17′ O
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Lüchow-Dannenberg
Samtgemeinde: Lüchow (Wendland)
Höhe: 24 m ü. NN
Fläche: 64,34 km²
Einwohner: 1466 (30. Dez. 2007)
Bevölkerungsdichte: 23 Einwohner je km²
Postleitzahl: 29485
Vorwahl: 05883
Kfz-Kennzeichen: DAN
Gemeindeschlüssel: 03 3 54 015
Gemeindegliederung: 12 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Theodor-Körner-Straße 14
29439 Lüchow (Wendland)
Bürgermeister: Horst Kaufmann (CDU)

Lemgow ist eine Gemeinde im Landkreis Lüchow-Dannenberg in Niedersachsen.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Geografische Lage

Die Gemeinde liegt auf dem Lemgow, einem in der Saaleeiszeit gebildeten Grundmoränenplateau, das heute als Hochfläche die umgebenden Niederungen überragt. Sie liegt im Wendland östlich vom Naturpark Elbufer-Drawehn. Die Gemeinde gehört der Samtgemeinde Lüchow (Wendland) an, die ihren Verwaltungssitz in der Stadt Lüchow (Wendland) hat.

Gemeindegliederung und Eingemeindungen

Die Gemeinde Lemgow wurde im Rahmen der Gemeindegebietsreform von 1972 aus zwölf bis dahin selbstständigen Gemeinden gebildet und besteht aus folgenden Ortsteilen:

  • Bockleben
  • Großwitzeetze
  • Kriwitz
  • Predöhl
  • Prezier
  • Puttball
  • Schletau
  • Schmarsau
  • Schweskau (Hauptort)
  • Simander
  • Trabuhn
  • Volzendorf

Die Ortsteile Schweskau und Puttball sind heute zu einer Ortslage zusammengewachsen.

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat des Lemgow setzt sich aus 11 Ratsfrauen und Ratsherren zusammen.

(Stand: Kommunalwahl am 10. September 2006)

Bürgermeister

Der ehrenamtliche Bürgermeister Horst Kaufmann wurde am 10. September 2006 zum zweiten Mal gewählt.

Wappen

Das Wappen der Gemeinde ist zweiteilig. Oben zeigt es die Hohe Kirche im Lemgow. Unten sieht man die Kirche (Kreuz) umringt von den zwölf Dörfern (Striche).

Bauwerke

Die Hohe Kirche ist das Wahrzeichen der Gemeinde. Sie ist Johannes dem Täufer gewidmet. Ihr Ziegelturm stammt aus dem 13. Jahrhundert, die aus Feldsteinen errichtete Apsis aus dem 14. Jahrhundert; der Mittelteil der Kirche wurde um 1770 erneuert. Alle Bauteile folgen unterschiedlichen Stilrichtungen. Turm und Apsis sind der Romanik zuzuordnen, der Mittelteil trägt seit seiner Erneuerung barocke Züge. Die Orgel im Inneren stammt aus dem Jahr 1856 und wurde von Eduard Meyer, Hannover, errichtet. An die Kirche grenzt ein ca. zwei Hektar großer Friedhof mit altem Baumbestand und Lindenallee.

[1]

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Einzelnachweise

  1. Arbeitskreis Lüneburger Heide des Kirchlichen Dienstes in Freizeit, Erholung und Tourismus, Amt für Gemeindedienst der Ev.-luth. Landeskirche (Hrsg.): Kirchen und Klöster in der Lüneburger Heide. 3. Östlicher Bereich, 1995.

Weblinks


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