Meinestadt.de - Lemförde - 24.05.2012
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| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Niedersachsen | |
| Landkreis: | Diepholz | |
| Samtgemeinde: | Altes Amt Lemförde | |
| Höhe: | 46 m ü. NN | |
| Fläche: | 6,95 km² | |
| Einwohner: | 2876 (30. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 414 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 49448 | |
| Vorwahl: | 05443 | |
| Kfz-Kennzeichen: | DH | |
| Gemeindeschlüssel: | 03 2 51 023 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Bahnhofstr.10a 49448 Lemförde |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Wilhelm Rümke (CDU) | |
Lemförde ist ein Flecken in der Samtgemeinde Altes Amt Lemförde im Landkreis Diepholz in Niedersachsen.
Inhaltsverzeichnis |
Lemförde liegt im Naturpark Dümmer unweit des Dümmer und Stemweder Berges zwischen Osnabrück und Bremen. Die Gemeinde ist Verwaltungssitz der Samtgemeinde Altes Amt Lemförde, mit den Orten Brockum, Hüde, Lembruch, Lemförde, Marl, Quernheim und Stemshorn.
In der Region um Lemförde herrscht gemäßigtes Seeklima, beeinflusst durch feuchte Nordwestwinde von der Nordsee. Im langjährigen Mittel erreicht die Lufttemperatur in Lemförde 8,5 bis 9,0 °C und es fallen ca. 700 mm Niederschlag. Zwischen Mai und August kann mit durchschnittlich 20 bis 25 Sommertagen (klimatologische Bezeichnung für Tage, an denen die Maximaltemperatur 25 °C übersteigt) gerechnet werden.
Erstmals wurde die Gemeinde im Jahr 1248 urkundlich erwähnt. Diese erste Siedlung gehörte vermutlich zur Minden-Osnabrückschen Burg Sturenberg, die südlich des heutigen Lemförder Schlosses gelegen haben soll. Im Zuge der Ausdehnung ihrer Herrschaft nach Süden, bauten die Grafen von Diepholz im Jahre 1316 hier eine gegen das Bistum Minden gerichtete neue Burg, mit der sie den Zugang zur Herrschaft Diepholz aus Richtung Osnabrück kontrollieren konnten. Um diese neue Burg entstand der Flecken Lemförde. Die Edelherren (später Grafen) von Diepholz nutzten das Lemförder Schloss zeitweise auch als Residenz. Nach dem Aussterben der Diepholzer Grafen fiel die Grafschaft Diepholz einschließlich Lemförde 1585 an das Herzogtum Braunschweig-Lüneburg. Aus der Landdrostei Lemförde wurde 1723 das kurfürstlich-hannoversche Amt Lemförde. 1859 wurde das Amt Lemförde aufgelöst und dem Amt Diepholz angegliedert.
Der Gemeinderat von Lemförde setzt sich aus 13 Ratsfrauen und Ratsherren zusammen:
(Stand: Kommunalwahl am 10. September 2006)
Der ehrenamtliche Bürgermeister Wilhelm Rümke wurde erstmals am 10. September 2006 gewählt.
Im Lemförder Ortsbild gibt es zwei Kunstobjekte des Bildhauers Karl-Heinz Friedrich. Er hat sie in den 1980er-Jahren aus Bronze bzw. aus Bronze und Granit gestaltet:
Westlich der Gemeinde verläuft die Bundesstraße 51, (Bremen - Osnabrück).
In Lemförde befindet sich zusätzlich ein Bahnhof an der Regionalexpress-Linie Osnabrück-Bremen-Bremerhaven.
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