Meinestadt.de - Lauterhofen - 24.05.2012
Lexikon - meinestadt.de
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Oberpfalz | |
| Landkreis: | Neumarkt in der Oberpfalz | |
| Höhe: | 480 m ü. NN | |
| Fläche: | 78,55 km² | |
| Einwohner: | 3636 (30. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 46 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 92283 | |
| Vorwahl: | 09186 | |
| Kfz-Kennzeichen: | NM | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 3 73 140 | |
| Marktgliederung: | 9 Ortsteile | |
| Adresse der Marktverwaltung: | Marktplatz 11 92283 Lauterhofen |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Peter Braun (CSU) | |
Lauterhofen ist ein Markt im Oberpfälzer Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz. Der Ort liegt am Flüsschen Lauterach.
Inhaltsverzeichnis |
Ortschaften der Gemeinde:
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(kursiv: ehemalige Gemeinden)
Lauterhofen ist an einer alten Handelsstraße gelegen, die von der Donau nordwärts über Forchheim bis zum Main und darüber hinaus durch den Thüringer Wald in den Mitteldeutschen Raum führte. In den 1960er Jahren wurden Gräber aus dem 7. Jahrhundert entdeckt, die eine frühe Besiedlung dokumentieren. Im Allgemeinen wurden die Gräber des späten 7. und frühen 8. Jahrhunderts mit bajuwarischer Siedlungstätigkeit in Verbindung gebracht, wobei neuere siedlungsgeschichtliche Forschungen eine ethnische Zuweisung (Bajuwaren/Franken?) zurückhaltender beurteilen, als dies in den letzten Jahrzehnten der Fall war. Im Rahmen der fränkischen Expansion wurde wahrscheinlich spätestens um die Mitte des 8. Jahrhunderts ein fränkischer (karolingischer) Königshof im Ortsteil „Im Zipfel“ am Ostrand von Lauterhofen etabliert. 806 wird der Ort erstmals in dem als devisio regnorum bekannten Kapitulare Karls des Großen zur Reichsteilung als villa Lutrahahof erwähnt. Der Ort war dann um 1100 in Besitz der Herren von Habsberg-Kastl und der Grafen von Sulzbach, und kam durch Schenkung an das Kloster Kastl und schließlich an Bayern. Aus dem Königshof wurde eine Burg, diese Burg, Oberlauterhofen wurde seit 1307 von Amtleuten besessen, von 1307 -1487 von den Steinlingern Steinling.
Der Marktgemeinderat hat 16 Mitglieder.
(Stand: Kommunalwahl am 2. März 2008)
"In Silber auf grünem Berg zwei zugewendete, rot gekrönte goldene Löwen, die einen übereck gestellten roten Zinnenturm mit Spitzdach halten, der oben mit Erkern besetzt und am Fuß mit dem Rautenschild belegt ist." Das Wappen ist seit dem 15. Jahrhundert bekannt.
In der Gemeinde Lauterhofen sind eine Grund- und Hauptschule sowie zwei Kindergärten vorhanden.
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