Meinestadt.de - Kurtscheid - 24.05.2012
Lexikon - meinestadt.de
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Rheinland-Pfalz | |
| Landkreis: | Neuwied | |
| Verbandsgemeinde: | Rengsdorf | |
| Höhe: | 383 m ü. NN | |
| Fläche: | 5,1 km² | |
| Einwohner: | 977 (30. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 192 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 56581 | |
| Vorwahl: | 02634 | |
| Kfz-Kennzeichen: | NR | |
| Gemeindeschlüssel: | 07 1 38 036 | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Westerwaldstraße 32 - 34 56579 Rengsdorf |
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| Webpräsenz: | ||
| Ortsbürgermeister: | Heinz-Dieter Wagner (CDU) | |
Kurtscheid ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Neuwied im Norden von Rheinland-Pfalz. Die Gemeinde gehört der Verbandsgemeinde Rengsdorf an, die ihren Verwaltungssitz in der Gemeinde Rengsdorf hat.
Inhaltsverzeichnis |
Der Ort liegt im Naturpark Rhein-Westerwald nördlich von Ehlscheid. Kurtscheid ist der höchstgelegene Ort im Landkreis Neuwied. 401 m über NN.
Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte im Jahre 1314 als "Curtsheit".
In der Reformationszeit lag Kurtscheid genau auf der Grenze der Territorien des Grafen zu Wied und des Kölner Erzbischofs und Kurfürsten. 1546 schloss sich der Graf zu Wied dem evangelischen Glauben an. Während so auch die in seiner Herrschaft gelegenen Orte in Folge des Augsburger Religionsfriedens protestantisch wurden, verlegten die Kurtscheider ihre elf auf wiedischen Territorium gelegenen Häuser nördlich auf die kurkölnische Seite. Fortan blieb Kurtscheid katholisch und zum benachbarten Ehlscheid bestand die nächsten Jahrhunderte eine konfessionelle Grenze.
Der Gemeinderat besteht aus 12 Ratsmitgliedern sowie dem ehrenamtlichen und vorsitzenden Ortsbürgermeister.
Sitzverteilung im gewählten Gemeinderat:
| CDU | SPD | FWG | Gesamt | |
| 2004 | 7 | 1 | 4 | 12 Sitze |
(Stand: Kommunalwahl am 13. Juni 2004)
Die Wappenbeschreibung lautet: Gespalten von Rot und Silber durch eine eingebogene grüne Spitze; vorn vier rote Schrägbalken; hinten ein durchgehendes schwarzes Balkenkreuz; unten über goldenem Dreiberg, von diesem teils verdeckt, ein sechszackiges silbernes Zahnrad.
Erläuterung: Die Schrägbalken aus dem Wappen von Wied und das Kreuz von Kurköln erinnern an die jahrhundertelange, bis zum Jahr 1803 währende Teilung des Ortes Kurtscheid in einen wiedischen und in einen kurkölnischen Ortsteil. Der Dreiberg versinnbildlicht die Lage Kurtscheids, der höchstgelegenen Gemeinde im Landkreis Neuwied und weis zugleich auf das Grundwort „-scheid“ des Ortsnamens, als Wasserscheide zwischen mehreren Zuflüssen der Wied hin. Die goldene Farbe symbolisiert den Ackerbau, das Grün den bedeutenden Waldbestand der Gemeinde. Das silberne Zahnrad steht für die früheren Silber- und Eisenerzgruben, aber auch für die heutige Industrie in der Gemeinde.
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