Meinestadt.de - Kubschütz - 24.05.2012
Lexikon - meinestadt.de
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Sachsen | |
| Direktionsbezirk: | Dresden | |
| Landkreis: | Bautzen | |
| Höhe: | 205 m ü. NN | |
| Fläche: | 43,53 km² | |
| Einwohner: | 2846 (30. Dez. 2007)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 65 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 02627 | |
| Vorwahl: | 03591 | |
| Kfz-Kennzeichen: | BZ | |
| Gemeindeschlüssel: | 14 6 25 290 | |
| Gemeindegliederung: | 24 Ortsteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Mittelweg 3 02627 Kubschütz |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Olaf Reichert (parteilos) | |
Kubschütz, sorbisch Kubšicy, ist ein Ort und die zugehörige Gemeinde im sächsischen Landkreis Bautzen. Die Gemeinde entstand 1994 aus den ehemaligen Gemeinden Jenkwitz, Kubschütz und Purschwitz. Der Ort selbst liegt an der Kreuzung zwischen der Bundesstraße 6 und der Bahnstrecke Bautzen–Löbau und hat 505 Einwohner[2].
Inhaltsverzeichnis |
Die Große Kreisstadt Bautzen liegt etwa 5 km westlich. Im Süden befindet sich das Oberlausitzer Bergland mit dem Czorneboh als zweithöchstem und dem Valtenberg als höchstem Berg. Die Landesgrenzen zu Tschechien liegen ca. 25 km südlich, zu Polen ca. 40 km östlich.
Die Gemeinde wird begrenzt von Malschwitz im Norden, Weißenberg und Hochkirch im Osten, Cunewalde und Großpostwitz im Süden sowie Bautzen im Westen.
Zum Kubschützer Gemeindegebiet zählen neben Kubschütz selbst folgende Ortsteile (Einwohnerzahlen vom 31. Dezember 2008):
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Kreckwitz ist ein Dorf in der Nähe der Bundesautobahn 4, an den Kreckwitzer Höhen, wo das Blücher-Denkmal steht. Dieses erinnert an die Schlacht von 1813 in den Befreiungskriegen. Der Ortsteil hat etwa 200 Einwohner. Durch Kreckwitz fließt der Albrechtsbach.
Das Dorf Baschütz liegt ca. 2 km nördlich vom Kubschützer Ortskern entfernt. An der Ortskreuzung mit Denkmal ist der ehemalige Vierseitenhof mit Herrenhaus (Schlossgut Schkade) gelegen.
Die älteste bekannte Erwähnung des Ortes als Cupcici stammt von 1088. Bis ins 19. Jahrhundert hinein bildete Kubschütz eine Enklave des Amtes Stolpen innerhalb des von Bautzen aus verwalteten Gebietes.
Für seine Statistik über die sorbische Bevölkerung in der Oberlausitz ermittelte Arnošt Muka in den 1880er Jahren eine Bevölkerungszahl von 245 Einwohnern; davon waren 228 Sorben (93 %) und 17 Deutsche[4].
Im Jahre 1950 wurde die Gemeinde durch die Nachbarorte Blösa, Scheckwitz und Soritz erweitert. Weitere Gebietsreformen gliederten 1973 Canitz-Christina und 1974 Rachlau ein. Im Zuge der Gemeindegebietsreform von 1994 wurden die Gemeinden Jenkwitz, Kubschütz und Purschwitz zur neuen Gemeinde Kubschütz zusammengelegt.
Die Orte der Gemeinde Kubschütz gehören je nach Lage zu unterschiedlichen evangelisch-lutherischen Gemeinden. Die zentralen Dörfer sind an Purschwitz angeschlossen, wo auch die einzige Kirche im Gemeindegebiet steht. Auch die Friedhofskapelle in Kubschütz wird regelmäßig für Gottesdienste genutzt. Die süd-östlichen Dörfer gehören zu Hochkirch, die westlichen zu St. Michael Bautzen und Pielitz zu Großpostwitz.
Die Gemeinde Kubschütz verfügt über eine Grundschule (in Baschütz) und zwei Kindertagesstätten.
In Kreckwitz befindet sich ein antikes Herrenhaus inklusive Gutshof und ein Park, in dem jedes Frühjahr abertausende Krokusse blühen. Ein Dorfteich mit Insel dient der regionalen Fischzucht. Die einzige Kirche im Gemeindegebiet ist die 1222 erstmals urkundlich erwähnte Kirche in Purschwitz.
Das Blücherdenkmal steht an den Kreckwitzer Höhen, bequem zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichbar. Auf der dritten Anhöhe (von insgesamt vier, gezählt von West nach Ost) der Kreckwitzer Höhen befindet sich auf der Südseite eine große Felsengruppe mit einem Felsvorsprung, den eine historische Inschrift von 1813 ziert.
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