Meinestadt.de - Kreischa - 24.05.2012
Lexikon - meinestadt.de
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
| |
|
|
| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Sachsen | |
| Direktionsbezirk: | Dresden | |
| Landkreis: | Sächsische Schweiz-Osterzgebirge | |
| Höhe: | 257 m ü. NN | |
| Fläche: | 28,97 km² | |
| Einwohner: | 4426 (30. Dez. 2007)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 153 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 01731 | |
| Vorwahl: | 035206 | |
| Kfz-Kennzeichen: | PIR (alt: DW) | |
| Gemeindeschlüssel: | 14 6 28 220 | |
| Gemeindegliederung: | 14 Ortsteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Dresdner Straße 10 01731 Kreischa |
|
| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Frank Schöning | |
Kreischa ist eine Gemeinde im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge in Sachsen und ist südlich von Dresden im Tal des Lockwitzbaches gelegen.
Inhaltsverzeichnis |
Zur Gemeinde gehören die 15 folgenden Ortsteile: Babisnau, Bärenklause, Brösgen, Gombsen, Kautzsch, Kleba, Kleincarsdorf, Kreischa, Lungkwitz, Quohren, Saida, Sobrigau, Theisewitz, Wittgensdorf und Zscheckwitz.
Die Gemeinde befindet sich größtenteils innerhalb des sog. Kreischaer Beckens, einem Rotliegendbecken, welches gemeinsam mit dem westlich benachbarten Döhlener Becken (Freital) einen geologischen Zwischenraum zwischen dem östlichen Erzgebirge und der Dresdener Elbtalkessel bildet. In wesentlich geringerem Ausmaß als im benachbarten Freital existierte hier auch Steinkohlenbergbau (Hornschänke). Als südliche Grenze ist die Hügelkette an der Karsdorfer Verwerfungslinie mit dem Wilischberg deutlich sichtbar, während die Landmarke Babisnauer Pappel auf der nördlichen Grenze des Kreischaer Beckens steht. Das Becken wird durch den Lockwitzbach und seine Nebengewässer durch den Lockwitzgrund zur Elbe hin hindurch entwässert.
Durch Kreischa führen die sächsische Staatsstraßen S 36 und S 183. Nächster Autobahnanschluss ist „Heidenau/Sa.“ an der Bundesautobahn 17. Die nächste Bahnstation befindet sich mit Dresden-Niedersedlitz im Netz der S-Bahn Dresden. Die Buslinie 96 der Dresdner Verkehrsbetriebe verbindet Kreischa seit dem 17. Dezember 1977 mit Dresden-Niedersedlitz. Zuvor übernahm die Lockwitztalbahn diese Aufgabe. Des Weiteren verbindet die Buslinie F des Regionalverkehr Dresden Freital mit Kreischa und Dresden-Prohlis.
Größter Arbeitgeber am Ort ist die Klinik Bavaria.
Im Jahr 1282 findet sich die erste urkundliche Erwähnung des Ortes im Namen eines Heinricus de Kryschowe. Der Ortsname kann von altslawischen Wurzeln als „Dorf des Krummen, Lahmen“ interpretiert werden.
Das Dorf Kreischa besaß ursprünglich die Ortsteile
1378 gehört der Ort zum castrum Dresden, um 1440 wohl an der Grenze der Pflege Dohna und der Pflege Dresden. 1539 wird die erste (lutherische) Kirchgemeinde in Kreischa erwähnt. 1547 ist die Grundherrschaft auf zwei Rittergüter Oberkreischa und Unterkreischa aufgeteilt. 1547 bis 1856 gehört Oberkreischa (1620: „Gros Kreuscha“) zum Amt Dresden, das vormals dohnaische Unterkreischa („Klein Kreuscha“) sowie der zum Rittergut Zehista gehörige Grund zum Amt Pirna. 1834 erhält der Ort Marktrechte. 1856 gehört Kreischa zum Gerichtsamtsbezirk Dippoldiswalde und von 1875 bis 1952 zur Amtshauptmannschaft Dippoldiswalde. In dieser Zeit entwickelt sich der Ort zur Sommerfrische und zum Luftkurort vor den Toren Dresdens. Durch den Lockwitzgrund wird eine Überlandstraßenbahn, die „Lockwitztalbahn“ gebaut, die von 1904–1977 in Betrieb war.
1952 werden Kreischa und die heutigen Ortsteile Teil des Landkreises Freital. Eingemeindet werden 1973 die Gemeinden Gombsen, Kleincarsdorf, Lungkwitz, Quohren und Theisewitz.
1994 werden die Gemeinden Bärenklause-Kautzsch und Sobrigau eingemeindet und Kreischa wird Teil des neugebildeten Weißeritzkreises. 2001 wird die evangelische Kirchgemeinde Kreischa in das Kirchspiel Possendorf-Kreischa integriert. Im Jahre 2008 wird die Gemeinde Kreischa Teil des neugebildeten Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge.
Kreischa pflegt partnerschaftliche Beziehungen zu
Weltbekannt wurde Kreischa durch sein 1992 gegründetes Institut für Dopinganalytik und Sportchemie Kreischa. Bereits während der DDR war Kreischa nationales Zentrum für Sportchemie. 1990 wird die Rechtsträgerschaft auf die Gemeinde Kreischa übertragen. Mit Inkrafttreten des deutschen Einigungsvertrages wurde der Sportmedizinische Dienst aufgelöst. Am 4. Oktober 1990 ging auf Beschluss der Gemeindevertretung das Zentralinstitut in die Klinik Bavaria über.
Altenberg | Bad Gottleuba-Berggießhübel | Bad Schandau | Bahretal | Bannewitz | Dippoldiswalde | Dohma | Dohna | Dorfhain | Dürrröhrsdorf-Dittersbach | Freital | Geising | Glashütte | Gohrisch | Hartmannsdorf-Reichenau | Heidenau | Hermsdorf/Erzgeb. | Höckendorf | Hohnstein | Kirnitzschtal | Königstein (Sächsische Schweiz) | Kreischa | Liebstadt | Lohmen | Müglitztal | Neustadt in Sachsen | Pirna | Porschdorf | Pretzschendorf | Rabenau | Rathen | Rathmannsdorf | Reinhardtsdorf-Schöna | Rosenthal-Bielatal | Schmiedeberg | Sebnitz | Stadt Wehlen | Stolpen | Struppen | Tharandt | Wilsdruff
eo:Kreischa io:Kreischa nl:Kreischa ro:Kreischa ru:Крайша sv:Kreischa vo:Kreischa