Donnerstag, 24.05.2012



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Krausnick-Groß Wasserburg

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Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Krausnick-Groß Wasserburg führt kein Wappen
Krausnick-Groß Wasserburg
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Krausnick-Groß Wasserburg hervorgehoben
52.03333333333313.8550Koordinaten: 52° 2′ N, 13° 51′ O
Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Landkreis: Dahme-Spreewald
Amt: Unterspreewald
Höhe: 50 m ü. NN
Fläche: 54,54 km²
Einwohner: 632 (30. Dez. 2007)
Bevölkerungsdichte: 12 Einwohner je km²
Postleitzahl: 15910
Vorwahlen: 035472, 035473
Kfz-Kennzeichen: LDS
Gemeindeschlüssel: 12 0 61 265
Adresse der Amtsverwaltung: Hauptstraße 49
15910 Schönwalde
Webpräsenz:
Bürgermeister: Gerhard Buschick
Lage der Gemeinde Krausnick-Groß Wasserburg im Landkreis Dahme-Spreewald
Datei:Krausnick-Groß Wasserburg in LDS.png

Krausnick-Groß Wasserburg ist eine Gemeinde im Landkreis Dahme-Spreewald in Brandenburg. Sie gehört dem Amt Unterspreewald an.

Die Gemeinde entstand am 31. Dezember 2001 aus dem freiwilligen Zusammenschluss der bis dahin selbstständigen Gemeinden Krausnick (niedersorbisch Kšušwica) und Groß Wasserburg (niedersorbisch Wódowy Grod).

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Inmitten des sehr waldreichen Gemeindegebietes von Krausnick-Groß Wasserburg erheben sich die Krausnicker Berge (auch Bergspreewald genannt), die mit maximal 144 m ü. NN (Aussichtsturm Wehlaberg) etwa 100 Meter über dem östlich anschließenden Unterspreewald liegen. Im Norden der Gemeinde (in Groß Wasserburg) zweigt der Randkanal von der Spree (Wasserburger Spree) ab und führt im Baruther Urstromtal zum Köthener See, der über den Dahme-Umflutkanal mit dem Fluss Dahme verbunden ist. Die Gemeinde liegt ca. 60 km südöstlich von Berlin.

Geschichte

Ortsteil Krausnick

Die erste urkundliche Erwähnung Krausnicks erfolgte anlässlich der Übereignung des Dorfes an das Kloster Nienburg an der Saale im Jahr 1004 durch König Heinrich II..

Der Name Krausnick ist auf das sorbische ksuswica = wilder Birnbaum zurückzuführen.

Kirche in Krausnick
Dorfstraße in Krausnick

Ortsteil Groß Wasserburg

Die erste Erwähnung des Ortes 1556 steht im Zusammenhang mit der Belehnung Wasserburgs durch Markgraf Johann von Brandenburg. Groß Wasserburg war damals ein Vorwerk von Krausnick. 1728 wurde das Gebiet der heutigen Gemeinde an Friedrich Wilhelm I. verkauft, der es als königliches Jagdrevier nutzte.

Dorfstraße in Groß Wasserburg
Kahnschleuse an der „Groß Wasserburger Spree“

Politik

Der Rat der Gemeinde besteht gegenwärtig aus zwei Ratsfrauen und sechs Ratsmännern:

  • Unabhängige Bürgervereinigung Krausnick-Groß Wasserburg 4 Sitze
  • Einzelwahlvorschlag Franke 2 Sitze
  • Einzelwahlvorschlag Hormann 1 Sitz
  • CDU 1 Sitz

(Ergebnisse der Kommunalwahl vom 28. September 2008)

Wirtschaft und Infrastruktur

Das Wirtschaftsprofil der Gemeinde wird durch Land- und Forstwirtschaft sowie den Tourismus bestimmt (Reiterhof, Kahnverleih, nahe gelegenes Freizeitbad „Tropical Islands“).

Verkehrsanbindung

Etwa zehn Kilometer südwestlich der Gemeinde verläuft die Bundesautobahn 13 (Berlin−Dresden, Ausfahrten Freiwalde und Staakow). Die nächsten Bahnhöfe befinden sich in Schönwald und Briesen-Brand an der Bahnlinie Berlin−Cottbus.

Sehenswürdigkeiten

In der Liste der Baudenkmäler in Krausnick-Groß Wasserburg stehen die in der Denkmalliste des Landes Brandenburgs eingetragenen Denkmäler. Im Einzelnen sind das:

  • restaurierte Krausnicker Fachwerkkreuzkirche, 1728 erbaut
  • ehemalige Dorfschule in Krausnick, heute Dorfgemeinschaftshaus

Sonstiges

Etwa sechs Kilometer westlich von Krausnick, im Ortsteil Brand der benachbarten Gemeinde Halbe befindet sich das FreizeitbadTropical Island“. Es entstand in der als Produktionsstätte für Cargolifter gebauten, weltgrößten freitragenden Halle.

Weblinks

en:Krausnick-Groß Wasserburg

eo:Krausnick-Groß Wasserburg it:Krausnick-Groß Wasserburg nl:Krausnick-Groß Wasserburg pl:Krausnick-Groß Wasserburg ro:Krausnick-Groß Wasserburg ru:Краусник-Грос-Вассербург vo:Krausnick-Groß Wasserburg