Donnerstag, 24.05.2012



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Knüllwald

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Knüllwald
Knüllwald
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Knüllwald hervorgehoben
50.9833333333339.4833333333333Höhenangabe falsch oder mehr als zwei NachkommastellenKoordinaten: 50° 59′ N, 9° 29′ O
Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Kassel
Landkreis: Schwalm-Eder-Kreis
Höhe: 253 – 553 m ü. NN
Fläche: 100,68 km²
Einwohner: 4795 (30. Dez. 2007)
Bevölkerungsdichte: 48 Einwohner je km²
Postleitzahl: 34593
Vorwahl: 05685
Kfz-Kennzeichen: HR
Gemeindeschlüssel: 06 6 34 011
Adresse der Gemeindeverwaltung: Hauptstraße 7
34593 Knüllwald
Webpräsenz:
Bürgermeister: Jörg Müller
Lage der Gemeinde Knüllwald im Schwalm-Eder-Kreis
Datei:Knüllwald in HR.svg

Knüllwald ist eine Gemeinde im Schwalm-Eder-Kreis in Hessen (Deutschland).

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Knüllwald liegt im Knüllgebirge zwischen den Flüssen Efze und Beise südlich von Kassel.

Nachbargemeinden

Knüllwald grenzt im Norden an die Gemeinde Malsfeld, im Osten an die Gemeinden Morschen (beide im Schwalm-Eder-Kreis), Alheim und Ludwigsau, im Süden an die die Gemeinde Neuenstein (alle drei im Landkreis Hersfeld-Rotenburg) und die Stadt Schwarzenborn, sowie im Westen an die Stadt Homberg (Efze) (beide im Schwalm-Eder-Kreis).

Gliederung

Die Gemeinde besteht aus den 16 Ortsteilen Appenfeld, Berndshausen, Ellingshausen, Hausen, Hergetsfeld, Lichtenhagen, Nausis, Nenterode, Niederbeisheim, Oberbeisheim, Reddingshausen, Remsfeld (Sitz der Gemeindeverwaltung), Rengshausen, Schellbach, Völkershain und Wallenstein.

Geschichte

Bildung und Eingemeindungen

Die Bildung der Großgemeinde Knüllwald im Rahmen der hessischen Gebietsreform geschah in zwei Etappen. Am 31. Dezember 1971 haben sich die Gemeinden Appenfeld, Ellingshausen, Hergetsfeld, Oberbeisheim, Reddingshausen, Remsfeld, Schellbach, Völkershain und Wallenstein freiwillig zur neuen Gemeinde Knüllwald zusammengeschlossen.

Ebenfalls zum 31. Dezember 1971 haben sich die Gemeinden Hausen, Lichtenhagen, Nausis, Nenterode und Rengshausen freiwillig zur neuen Gemeinde Rengshausen zusammengeschlossen.

Durch Landesgesetz wurden zum 1. Januar 1974 die Gemeinden Berndshausen, Niederbeisheim und Rengshausen der bereits bestehenden Großgemeinde Knüllwald eingemeindet. Damit wurde eine der größten Flächengemeinden Hessens geschaffen.

Politik

Gemeindevertretung

Die Kommunalwahl am 26. März 2006 lieferte folgendes Ergebnis:

Parteien und Wählergemeinschaften %
2006
Sitze
2006
%
2001
Sitze
2001
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 31,9 7 29,0 9
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 52,6 12 58,6 18
GRÜNE Bündnis 90/Die Grünen 6,0 2 5,7 2
FDP Freie Demokratische Partei 5,2 1
FWG Freie Wählergemeinschaft 4,3 1
F.D.P.-FWG Freie Bürgerliste F.D.P. - FWG 6,7 2
Gesamt 100,0 23 100,0 31
Wahlbeteiligung in % 59,3 66,5

Sehenswürdigkeiten

Museen

Bauwerke

  • Burgruine Wallenstein
  • Wehrkirche Berndshausen: erbaut 1729, renoviert 1962
  • Kirche Niederbeisheim: erbaut 1775, renoviert 1963
  • Kirche Oberbeisheim: erbaut 1720, Taufstein, renoviert 1971
  • Kirche Remsfeld: gotische Kirche mit spätgotischem Chor und einem spätgotischen Wandtabernakel und einem Taufstein
  • Kirche Reddingshausen: erbaut 1600, Fachwerk, Malereien. Die Kirche wurde 1953 renoviert.
  • Kirche Schellbach: erbaut 15. Jh., renoviert 1966/67
  • Kirche Völkershain: erbaut 1575, renoviert 1955 und 1971

Weblinks

Commons Commons: Knüllwald – Bilder, Videos und Audiodateien
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