Donnerstag, 24.05.2012



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Klotten

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Klotten
Klotten
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Klotten hervorgehoben
50.1666666666677.1997222222222110Koordinaten: 50° 10′ N, 7° 12′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Cochem-Zell
Verbandsgemeinde: Cochem-Land
Höhe: 110 m ü. NN
Fläche: 16,07 km²
Einwohner: 1379 (30. Dez. 2007)
Bevölkerungsdichte: 86 Einwohner je km²
Postleitzahl: 56818
Vorwahl: 02671
Kfz-Kennzeichen: COC
Gemeindeschlüssel: 07 1 35 049
Adresse der Verbandsverwaltung: Ravenéstraße 61 </br> 56812 Cochem
Ortsbürgermeister: Hans-Gerd Loosen (FWG)
Klotten

Klotten ist ein Weinort im Landkreis Cochem-Zell in Rheinland-Pfalz (Deutschland). Die Ortsgemeinde gehört zur Verbandsgemeinde Cochem-Land.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Klotten liegt an der Mosel und ist von steilen Schieferhängen umgeben. Weinbergslagen sind Burg Coraidelstein, Brauneberg und Rosenberg.

Geschichte

Der Ort wird schon im Jahr 698 urkundlich erwähnt. Die Polenkönigin Richeza, Tochter des Pfalzgrafen Ezzo und Enkelin Kaiser Ottos II., hielt sich wahrscheinlich mit ihren drei Kindern von 1040 bis 1049 in Klotten auf. In Klotten hatte sie sich eine Kapelle (Nikolauskirche) und einen Wohnturm erbauen lassen, der mit einer Brücke zur Kapelle verbunden war. Ihren gesamten Besitz hatte sie nach ihrem Tod am 21. März 1063 der Benediktinerabtei Brauweiler bei Köln vermacht. Ihr Sarkophag steht heute im Kölner Dom, links hinter dem Hochalaltar, dem Dreikönigsschrein.

Die Landesherrschaft Kurtriers endete mit der Besetzung des linken Rheinufers 1794/96 durch französische Revolutionstruppen. 1814 wurde der Ort auf dem Wiener Kongress dem Königreich Preußen zugeordnet. Urschmitt und Kliding, die eine Gemeinde bildeten, werden im Jahr 1848 geteilt. Seit 1947 ist der Ort Teil des neu gegründeten Landes Rheinland-Pfalz.

Politik

Der Ortsgemeinderat hat 16 Sitze, davon entfallen neun auf die Freie Wählergemeinschaft, fünf auf die Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU) und zwei auf die Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD).

Gemeindepartnerschaft

Klotten unterhält seit 1972 eine Partnerschaft mit der Gemeinde Berlaimont in der französischen Region Nord-Pas-de-Calais.

Sehenswertes

Auf einer Bergkuppe über Klotten liegt Burg Coraidelstein. In der Nähe auf den Moselhöhen befindet sich der Wild- und Freizeitpark Klotten. Sehenswert sind die am Moselhöhenweg liegende Seitskapelle und das Naturschutzgebiet Dortebachtal

Seit 2002 befindet sich in der spätgotischen Pfarrkirche St. Maximinus eine Reliquie der Polenkönigin Richeza.

Literatur

  • Alfons Friderichs: Auf den Spuren der Polenköniging Richeza in Klotten, in: Begegnung mit Polen, Düsseldorf 1968, 9/12.
  • Alfons Friderichs, Karl Josef Gilles: Klotten und Burg Coraidelstein. In: Rheinische Kunststätten, Heft 8, 1969, veränderte

Auflage, Heft 120, 1980.

  • Alfons Friderichs: Klotten und seine Geschichte. In: Schriftreihe der Ortchroniken des Trierer Landes, Bd. 29, Briedel 1997.
  • Alfons Friderichs, Wappenbuch des Kreises Cochem-Zell, Darmstadt 2001, Ortsgemeinde Klotten 50/1.
  • Alfons Friderichs, Persönlichkeiten des Kreises Cochem-Zell, Trier 2004, "von Clotten" 71/76.
  • Alfons Friderichs, Urkundenbuch des Kreises Cochem-Zell, Trier 2008, Klotten 237/73.

Weblinks

en:Klotten

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