Donnerstag, 24.05.2012



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Klötze

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Klötze
Klötze
Deutschlandkarte, Position der Stadt Klötze hervorgehoben
52.6262911.161660Koordinaten: 52° 38′ N, 11° 10′ O
Basisdaten
Bundesland: Sachsen-Anhalt
Landkreis: Altmarkkreis Salzwedel
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Klötze
Höhe: 60 m ü. NN
Fläche: 61,46 km²
Einwohner: 5162 (30. Dez. 2007)
Bevölkerungsdichte: 84 Einwohner je km²
Postleitzahl: 38486
Vorwahl: 03909
Kfz-Kennzeichen: SAW
Gemeindeschlüssel: 15 0 81 280
Adresse der Stadtverwaltung: Schulplatz 1
38486 Klötze
Webpräsenz:
Bürgermeister: Klaus Ewertowski
Lage der Stadt Klötze im Altmarkkreis Salzwedel

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Klötze ist eine Stadt im Altmarkkreis Salzwedel in Sachsen-Anhalt.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Die Stadt liegt rund 40 km nordöstlich von Wolfsburg, 23 km nordwestlich von Gardelegen und rund 30 km südlich von Salzwedel in der Altmark.

Gemeindegliederung

Als Ortsteile der Gemeinde sind ausgewiesen:

  • Klötze Nord
  • Nesenitz

Als Wohnplätze der Gemeinde sind ausgewiesen:

  • Hasselbusch
  • Pansau

Geschichte

Rathaus

Erstmals urkundlich erwähnt wurde Klötze 1144. Der Ort befand sich in unmittelbarer Nähe der gleichnamigen Burg (Burg Klötze) und entwickelte sich von einer kleiner Siedlung zum Amt, das mehrmals unter den Einfluss verschiedener Herrschaftsbereiche kam.

Als Teil der Altmark zur Markgrafschaft bzw. zum Kurfürstentum Brandenburg gehörig, war Klötze später Amt im Herzogtum Braunschweig-Lüneburg. Nach dem Wiener Kongress wurde der Ort der preußischen Provinz Sachsen und innerhalb dieser dem Kreis Gardelegen zugeteilt. Die Stadtrechte wurden Klötze im Jahre 1855 verliehen. Bis 1904 war die Schreibweise des Stadtnamens Cloetze.

Im neu gegründeten Bezirk Magdeburg wurde Klötze 1952 Kreisstadt. Nach dem Beitritt der Länder der DDR zur Bundesrepublik Deutschland war Klötze Kreisstadt im Bundesland Sachsen-Anhalt. Mit der Umstrukturierung der Verwaltungseinheiten in Sachsen-Anhalt 1994 wurde der Landkreis Klötze aufgelöst und die Stadt verlor diesen Status wieder.

1964 wurde der Tierpark Klötze eröffnet.

Klötze ist staatlich anerkannter Erholungsort.

Von 1993 bis 2004 bestand die Verwaltungsgemeinschaft Klötze mit der Stadt Klötze und den Gemeinden Schwiesau und Neuendorf. Durch die Kommunalreform 2005 wurde mit den Gemeinden der Verwaltungsgemeinschaft Jeetze-Ohre-Drömling zum 1. Januar 2005 die neue Verwaltungsgemeinschaft Klötze gegründet.

Politik

Wappen

ehemaliges Klötzer Wappen

Blasonierung: „In Silber einen grünen bewurzelten Eichenstumpf mit gestümmelten Ästen, aus denen grüne Blätter treiben.“

Im Jahr 2001 änderte die Stadt Klötze ihr Wappen, das bisher in Gewohnheitsrecht in der unheraldischen Tinktur Braun geführt wurde in Grün. Die Wappenzeichnung und Dokumentation zum Genehmigungsverfahren realisierte der Magdeburger Heraldiker Jörg Mantzsch.

Der Name Klötze - früher Clotz, Clod, Clotzecke - entstammt dem slawischen Wort clada „Baumstumpf“, der entsprechend dem Brauch, das Stadtwappen redend zu machen, als Symbol der Stadt aufgenommen wurde. Das Wappen von Klötze besteht in seiner heutigen Form seit 1861.

Flagge

Die Flagge der Stadt Klötze zeigt die Farben Grün - Silber (Weiß).

Städtepartnerschaft

Zugang zur Fußgängerzone

Personen

Ehrenbürger

Wirtschaft

Seit 2000 ist in Klötze eine Mikroalgen-Produktionsanlage in Betrieb, die "Bioprodukte Prof. Steinberg". Durch eine neuartige, patentierte Technologie werden die Algen in einem 1,2 Hektar großen Gewächshaus in einem 500 Kilometer langen Glasröhrensystem statt in offenen Teichanlagen produziert.

Sport

Die Stadt war im Jahr 2006 Austragungsort der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 der Menschen mit geistiger Behinderung.

Der VfB 07 Klötze bietet zahlreiche Sportarten an, seine Gewichtheber gehören zu Deutschlands Besten. Der Verein feierte im Jahr 2007 sein 100-jähriges Bestehen.

Literatur

  • Ernst Schulze: Chronik der Stadt Cloetze. Nachrichten aus der Umgebung von Cloetze und dem Drömling nebst einer Geschichte des ehem. hannoverschen Amtes Cloetze. Cloetze 1900
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