Meinestadt.de - Kirchhundem - 24.05.2012
Lexikon - meinestadt.de
| Wappen | Deutschlandkarte | ||
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| Basisdaten | |||
| Bundesland: | Nordrhein-Westfalen | ||
| Regierungsbezirk: | Arnsberg | ||
| Kreis: | Olpe | ||
| Höhe: | 252–743 m ü. NN | ||
| Fläche: | 147,9 km² | ||
| Einwohner: | 12.629 (30. Dez. 2007)[1] | ||
| Bevölkerungsdichte: | 85 Einwohner je km² | ||
| Postleitzahl: | 57399 | ||
| Vorwahlen: | 02723, 02764, 02759 | ||
| Kfz-Kennzeichen: | OE | ||
| Gemeindeschlüssel: | 05 9 66 016
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| Gemeindegliederung: | 37 Ortsteile | ||
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Hundemstraße 35 57399 Kirchhundem |
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| Webpräsenz: | |||
| Bürgermeister: | Michael Grobbel (SPD) | ||
| Lage der Gemeinde Kirchhundem im Kreis Olpe | |||
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Kirchhundem ist eine Gemeinde in Nordrhein-Westfalen, Deutschland, und gehört zum Kreis Olpe.
Inhaltsverzeichnis |
Die Gemeinde Kirchhundem liegt im Südosten des Kreises Olpe im Südsauerland und gehört zum sogenannten Bilsteiner Bergland. Zum Kirchhundemer Land gehören im Osten die Rüspe jenseits der Wasserscheide, im Süden die Brachthäuser Hohen Waldberge, im Westen die Rahrbacher Mulde und im Norden der Hundemgrund. Der Rothaarkamm bildet an der Hohen Hessel eine Wasserscheide zwischen Rhein und Weser, die Ausläufer des Rothaargebirges bilden im Süden der Gemeinde eine Wasserscheide zwischen Rhein und Sieg. Höchste Erhebung in der Gemeinde ist mit 743 Metern die Hohe Hessel. Entwässert wird das Kirchhundemer Land durch die bei Oberhundem entspringende Hundem, und zwar nach Nord-Westen zur Lenne hin. Nebenflüsse der Hundem sind von Süden her der Heinsberger beziehungsweise Albaumer Bach, der bei Würdinghausen mündet, der Brachthauser-, Wirmer- beziehungsweise Flaperbach und die Olpe, die in Kirchhundem münden. Die Olpe nimmt bei Heidschott den Silberger Bach auf. Das Gebiet der Rüspe östlich des Rothaarkammes wird zur Eder hin entwässert.
Kirchhundem ist mit einer Fläche von 147,9 km² die flächengrößte Gemeinde des Kreises Olpe. Die flächenhafte Ausdehnung beträgt 12 Kilometer in Nord-Süd-Richtung und 22 Kilometer von Ost nach West.
Die Gemeinde Kirchhundem liegt im Osten des Kreisgebietes. Sie grenzt im Westen und Norden an die Städte Olpe und Lennestadt und im äußersten Nordosten an die Stadt Schmallenberg im Hochsauerlandkreis an. Östlich und südlich schließen sich die Städte Bad Berleburg, Erndtebrück, Hilchenbach und Kreuztal an, die alle im Kreis Siegen-Wittgenstein liegen.
Die Südgrenze der Gemeinde Kirchhundem zum benachbarten Kreis Siegen-Wittgenstein hat eine mehrfache Funktion: Sie ist Wasserscheide zwischen Rhein und Weser im Osten und zwischen Sieg und Ruhr im Westen. Sie beschreibt hier zugleich den Verlauf der Uerdinger wie auch der Benrather Linie, die die Trennlinie des volksgeschichtlich sächsischen und damit niederdeutschen Sauerlandes zum moselfränkischen Siegerland und zum kulturell hessischen Wittgenstein bilden, ferner Konfessionsgrenze (südlich evangelisch geprägt und nördlich katholische Ausprägung). Historisch trennte sie das kurkölnische Herzogtum Westfalen im Norden vom Fürstentum Nassau-Siegen und der Grafschaft Wittgenstein-Berleburg im Süden. Heute erinnern noch zahlreiche historische Grenzsteine und Wallanlagen (Landwehren) an die aus Siegerländer Sicht als „Kölsches Heck“ bezeichnete Grenze.
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Die jährlichen Niederschlagsmengen schwanken im Jahresmittel zwischen 900 und 1300 mm, während die durchschnittlichen Jahrestemperaturen zwischen 6 und 8 °C liegen.
Noch bis ungefähr zum 8. Jahrhundert bedeckte dichter Laubwald das Gebiet der Gemeinde Kirchhundem. Buchen beherrschten Berge und Hänge, Eichen, Ulmen, Ahorn und andere Baumarten die Täler. Die ersten Ansiedlungen werden im Bereich des Alten Feldes bei Kirchhundem und im Olpe<b />tal vermutet. Etwa im 9. Jahrhundert setzte dann eine verstärkte Rodungs- und Besiedlungstätigkeit ein, die bis ins 13. Jahrhundert anhielt.
Die erste urkundliche Erwähnung des Hundemgebietes – „curia nomine homede“ – könnte in einer Urkunde des Kaisers Friedrich I. Barbarossa aus dem Jahr 1153 zu finden sein. Diese Zuordnung ist jedoch ebenso umstritten wie die weiterer Dokumente. Der älteste als sicher geltende Beleg ist eine Urkunde aus dem Pfarrarchiv Kirchhundem aus dem Jahr 1249, in der die Bedingungen festgesetzt werden, zu denen es Vogt Widekind von Hundem seinen und anderen Leuten gestattete, sich dem Margaretenaltar zu Hundem (mittelalterliche Bezeichnung Kirchhundems) zu eigen zu geben. Als zweiter Ort wurde 1270 Würdinghausen erwähnt, nur wenige Jahre später, im Jahr 1279, Bettinghusen (Bettinghof), Böminghausen, Emlinghausen und Flape. In den beiden anschließenden Jahrhunderten folgten Nennungen nahezu aller Orte der heutigen Gemeinde. Es werden jedoch auch zahlreiche andere Ansiedlungen aufgeführt, die später wieder aufgegeben wurden (wüst fielen).
Das Gemeindegebiet gehörte in den Anfängen zum Herrschaftsraum der Edelherren von Gevore-Bilstein. Johann II. von Bilstein trat bereits um 1350 seinen Herrschaftanspruch an Graf Gottfried IV. von Arnsberg ab. Nach dem Tode Johanns im Jahr 1363 konnte Gottfried seinen Anspruch auf das Land Bilstein jedoch nicht durchsetzen und das Gebiet fiel an Graf Engelbert III. von der Mark. Im Rahmen der Soester Fehde gelangte das Bilsteiner Land und damit auch das Gebiet der Gemeinde Kirchhundem 1445 in den Besitz des Erzbischofs von Köln. Die kurkölnische Herrschaft endete erst 1802/03 im Rahmen der Säkularisation. Das ehemalige Herzogtum Westfalen fiel an den Landgraf zu Hessen-Darmstadt. Dieser leitete mit zahlreichen Reformen nach gut 350-jähriger Kirchenherrschaft das Ende des Mittelalters im südlichen Sauerland ein. Nach der Abdankung Napoléons I. musste im Jahr 1816 auch Großherzog Ludwig I. seine erst wenige Jahre zuvor erworbenen Besitzungen an Preußen abtreten. Das Gebiet wurde in die neu entstandene preußische Provinz Westfalen eingegliedert. Unter preußischer Regierung wurden weitere Reformen durchgeführt, so wird unter anderem 1843 im Rahmen der Einführung der Landgemeindeordnung das Amt Kirchhundem, der Vorläufer der heutigen Gemeinde Kirchhundem, ins Leben gerufen.[2]
Die Gemeinde Kirchhundem in ihrer heutigen Ausdehnung wurde zum 1. Juli 1969 anlässlich der kommunalen Neugliederung gebildet. Zum Gemeindegebiet kamen die Flächen der früher zum Amt Kirchhundem gehörenden Gemeinden Heinsberg, Kohlhagen und Oberhundem, Teile der früheren Gemeinde Kirchhundem sowie die aus dem früheren Amt Bilstein stammende Gemeinde Rahrbach (mit Ausnahme der Ortschaft Fahlenscheid) und das Dorf Benolpe.
Durch die lange geschichtliche Zugehörigkeit zu den Besitzungen des Kölner Erzbischofs ist die Gemeinde Kirchhundem überwiegend katholisch geprägt. Trotz der unmittelbaren Nähe zum überwiegend evangelischen Siegerland gab es in der Vergangenheit nur wenige evangelische Einwohner. Eine nennenswerte Durchmischung der Konfessionen erfolgte erst durch die Bevölkerungsverschiebungen als Folge des Zweiten Weltkriegs.
Auf dem Gemeindegebiet gibt es zwölf katholische Kirchengemeinden (Albaum, Benolpe, Heinsberg, Hofolpe, Kirchhundem, Kohlhagen, Marmecke, Oberhundem, Rahrbach, Silberg, Welschen-Ennest und Würdinghausen). Die ältesten Pfarreien in Kirchhundem, Oberhundem und Rahrbach bestehen mindestens seit dem 13. Jahrhundert. Von der Pfarrei Kirchhundem trennten sich im 17. Jahrhundert Heinsberg (1628) und Kohlhagen (1655) als eigenständige Pfarreien ab.
Durch den Mangel an Priestern und Geld konnten in den letzten Jahren einige Pfarrstellen nicht neu besetzt werden. Stattdessen wurden so genannte Pastoralverbünde eingerichtet, die von mehreren Pfarrern gemeinsam betreut werden. So bilden die Pfarrgemeinden Albaum, Heinsberg, Hofolpe, Kirchhundem, Marmecke, Oberhundem und Würdinghausen den Pastoralverbund Hundemtal und die Pfarrgemeinden Benolpe, Kohlhagen, Rahrbach, Silberg und Welschen-Ennest den Pastoralverbund Am Cölschen Heck.
Die evangelischen Gemeindeglieder im Gebiet der Gemeinde Kirchhundem werden zum größten Teil durch die Kirchengemeinde Lennestadt-Kirchhundem und zu einem kleineren Teil (Orte: Kruberg, Rahrbach und Welschen Ennest) durch die Kirchengemeinde Krombach betreut. In Würdinghausen steht die Emmauskirche, sie ist die einzige evangelische Kirche in der Gemeinde Kirchhundem.
| Wahlergebnisse der Kommunalwahl am 26. September 2004 | |||||
| Partei | Stimmen | ± zu 1999 | Sitze | ||
| CDU | 42,6 % | - 19,9 % | 11 | ||
| SPD | 27,1 % | + 0,3 % | 7 | ||
| UK | 25,7 % | + 19,4 % | 7 | ||
| Grüne | 4,6 % | + 0,1 % | 1 | ||
Gewählter Bürgermeister ist Michael Grobbel (SPD) mit 56,2 Prozent nach Stichwahl gegen Gerhard Stamm von den Unabhängigen Kirchhundemern (UK).
1946 erfolgte die Trennung von Verwaltung (Amtsdirektor) und Repräsentation (Bürgermeister).
1969 wurde das Amt Kirchhundem aufgelöst. Große Teile des Amtsgebietes gingen in der neu geschaffenen Gemeinde Kirchhundem auf. Gleichzeitig änderten sich auch die Amtsbezeichnungen.
Das Wappen wurde der Gemeinde Kirchhundem am 24. Februar 1972 mit der Beschreibung „In Schwarz zwei gekreuzte, fünfendige goldene Hirschstangen, umgeben von neun waagerechten goldenen Schindeln, zwischen den Schindeln eine aufrechte goldene Wolfsangel.“ verliehen. Es handelt sich um das Wappen des früheren Amtes Kirchhundem. Die Schindeln stellen den historischen Bezug her, sie sind dem Wappen der Ritter von Hundem entnommen. Die Hirschstangen weisen auf den Rotwildreichtum des Kirchhundemer Landes hin, die Wolfsangel ist ein Symbol für den landwirtschaftlichen Charakter der Gemeinde.
Seit 1989 besteht eine Städtepartnerschaft mit der französischen Stadt Houplines. Die Partnergemeinde liegt im Nordosten Frankreichs in der Nähe von Lille. Kontakte zwischen Kirchhundem und Houplines finden vor allem auf Vereinsebene statt. Anlässlich des Besuchs von Mitgliedern des Gemeinderates Kirchhundem in Houplines im November 2006 wurde dort das Wohngebiet Residence Kirchhundem durch die Bürgermeister beider Kommunen eingeweiht. Zur Festigung der Städtepartnerschaft wurde der Verein "Freunde von Houplines" gegründet.
Kirchhundem bietet durch seine Lage am Rothaarsteig, der von Brilon nach Dillenburg führt, vor allem eine für Wanderer interessante Freizeitbeschäftigung. Neben dem Rothaarsteig gibt es den Kirchhundemer Rundwanderweg, der auf einer Länge von etwa 90 Kilometern entlang der Gemeindegrenzen verläuft. Ein beliebtes Wanderziel ist der Rhein-Weser-Turm bei Oberhundem, von dem aus man das Südsauerland gut überblicken kann.
Ebenfalls in Oberhundem befinden sich das Schloss Adolfsburg, ein barockes Wasserschloss und der Freizeitpark Panorama-Park Sauerland, der auch im Winter besucht werden kann. Es ist dann möglich, kostenlos den Wildparkbereich zu begehen.
Die Biologische Station Initiative Oberhundem e.V. betätigt sich im Bereich des Naturschutzes. Sie unterstützt Schulen, veranstaltet Ausstellungen und berät bei der ökologischen Umgestaltung des Kurparks.
In der Gemeinde gibt es 16 Chöre, 5 Musikvereine, 2 Tambourcorps und mehrere moderne Musikgruppen.
In die Denkmalliste der Gemeinde Kirchhundem sind derzeit 97 Bauwerke eingetragen, darunter die Pfarrkirchen in den Ortsteilen Albaum, Benolpe, Heinsberg, Kirchhundem, Kohlhagen, Oberhundem, Rahrbach und Welschen Ennest sowie die Kapellen in Brachthausen, Emlinghausen, Kruberg und Selbecke. Die Privatkapelle des Gutes Vasbach bei Kirchhundem ist ebenfalls eingetragenes Baudenkmal. Eines der herausragendsten Baudenkmäler ist die in den 1670er Jahren errichtete Adolfsburg bei Oberhundem. Bedeutende Gebäude in der Gemeinde Kirchhundem sind das 1903 bis 1905 im Jugendstil erbaute Rathaus und die etlichen Fachwerkhäuser in den einzelnen Orten. Der Heitmickeviadukt in Kirchhundem, das Empfangsgebäude des Bahnhofes Kirchhundem-Flape, der Aquädukt im Krenkeltal bei Heinsberg und die Portale des Heinsberger Tunnels erinnern noch an die ehemalige Bahnstrecke Altenhundem–Birkelbach, die größtenteils durch das Gebiet der heutigen Gemeinde Kirchhundem führte. Wahrzeichen der Gemeinde ist der Rhein-Weser-Turm, der 1932 als Aussichtsturm auf der Wasserscheide zwischen Rhein und Weser errichtet worden ist.
Als älteste Pfarrei im östlichen Teil der Herrschaft Bilstein, abgepfarrt von der Mutterpfarrei Wormbach wurde die Eigenkirche in „Hundem“ bereits 1261 genannt. Von dem alten Vorgängerbau stehen heute noch zwei Joche und der Unterbau des Turmes, welche nach Grundsteinen 1340 und 1470 belegt sind. Von 1701/02 stammt auch die alte Orgel mit Schnitzarbeiten aus der Bildhauerwerkstatt Sasse in Attendorn. Die heutige neugotische Pfarrkirche wurde 1915 – 1917 von dem Architekten Prof. Joseph Buchkremer während es ersten Weltkrieges quer zur alten romanischen Kirche errichtet. Die alte Kirche hatte drei Kirchenschiffe mit jeweils vier Jochen. Das westliche Joch des südlichen Seitenschiffs hatte zwei Geschosse, Kreuzgewölbe mit Graten und Scheitelkehlen zwischen spitzbogigen Gurten und Wandblenden auf Säulen, Pfeiler und Wandpfeiler mit halbrunden Vorlagen.
Die Gemeinde Kirchhundem liegt in den Naturparken Ebbegebirge und Rothaargebirge.
In der Gemeinde Kirchhundem sind folgende Flächen als Naturschutzgebiete ausgewiesen: Albaumer Klippen, Danzplatz, Dollenbruch, Haberg, Hardt, Kihlenberg, Krähenpfuhl, Krenkeltal, Schwarzbachtal, Sellenbruch, Stelborner Klippen, Vorspanneiche und Teufelsbruch. Bei den meisten Naturschutzgebieten handelt es sich um Wacholderheidegebiete. Beim Naturschutzgebiet Sellenbruch befindet sich ein größeres Königsfarnvorkommen. Die Unterschutzstellung einiger Flächen geht auf Initiative von Wilhelm Münker aus Hilchenbach zurück. Bei den Albaumer Klippen handelt es sich um Silikatfelsen mit einer schützenswerten Felsspaltenvegetation, die umgeben sind von schlucht- und eichenreichen Hangmischwäldern. Die Stelborner Klippen sind nur mäßig beschattete aus Aschen- und Kristalltuffen bestehende Silikatfelsen mit Felsspaltenvegetation und zum Teil auf Blockschutthalden stockende Buchen-/Eichenwälder.
Für verschiedene sportliche Betätigungen haben sich in der Gemeinde unter anderem auch eine Vielzahl von Vereinen gegründet.
Kunstrasenplätze wurden in Albaum, Brachthausen, Heinsberg, Kirchhundem, Oberhundem und Rahrbach gebaut. Turnhallen bestehen an der Gemeinschaftshauptschule Kirchhundem (Dreifachturnhalle) und den Grundschulen in Heinsberg, Kirchhundem, Oberhundem und Welschen Ennest. Der TuS Silberg-Varste e. V. besitzt in Silberg ebenfalls eine Turnhalle. Zur Gemeinschaftshauptschule Kirchhundem gehört eine Leichtathletik-Sportanlage, der TC Rot-Weiß Kirchhundem besitzt eine Tennisanlage.
Zu den regelmäßigen Veranstaltungen in der Gemeinde Kirchhundem gehören die Schützenfeste, die in allen größeren Ortsteilen in jedem Jahr gefeiert werden.
In Kirchhundem-Silberg wird in jedem Jahr am 1. Mai der Große Preis von Silbergstone veranstaltet. Die Veranstaltung ist der Ursprung der mittlerweile europaweit ausgetragenen Bobbycar-Rennen.
Kirchhundem liegt mit den Bahnhöfen Kirchhundem und Welschen Ennest an der Ruhr-Sieg-Strecke von Hagen nach Siegen. Außerdem verkehren Buslinien der VWS bzw. BRS nach Lennestadt, Olpe und Hilchenbach.
Die Bundesstraße 517 verläuft durch die Gemeinde.
Die Westfalenpost und die Westfälische Rundschau erscheinen in Kirchhundem als Tageszeitungen. Des Weiteren erscheinen mittwochs und sonntags die Anzeigenblätter Sauerlandkurier und Sauerländer Wochenanzeiger.
Kirchhundem gehört zum Redaktionsgebiet des Studios Siegen des Westdeutschen Rundfunks (WDR). Nachrichten aus dem Regierungsbezirk Arnsberg (ohne Ruhrgebiet) werden auf WDR 2 Regional (Nachrichten für Südwestfalen) und in der Lokalzeit Südwestfalen im WDR Fernsehen ausgestrahlt.
Albaum ist Sitz der Bezirksregierung Arnsberg, Fischerei- und Gewässerökologie NRW, vormals Landesanstalt für Ökologie, Bodenordnung und Forsten NRW, Abteilung Fischerei und Gewässerökologie bzw. Landesanstalt für Fischerei Nordrhein-Westfalen.
Es gibt 8 Kindergärten und -tagesstätten, 6 Grundschulen und weitere private Bildungseinrichtungen.
Die Gemeinde Kirchhundem verfügt nicht über Realschulen und Gymnasien. Die Schülerinnen und Schüler besuchen die Realschulen und Gymnasien der Nachbarkommunen Lennestadt und Olpe.
Kirchhundem liegt im Einzugsbereich der Universität Siegen.
Musikschule Lennestadt-Kirchhundem
Attendorn | Drolshagen | Finnentrop | Kirchhundem | Lennestadt | Olpe | Wenden
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