Meinestadt.de - Kerken - 24.05.2012
Lexikon - meinestadt.de
| Wappen | Deutschlandkarte | ||
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| Datei:Wappen kerken.svg |
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| Basisdaten | |||
| Bundesland: | Nordrhein-Westfalen | ||
| Regierungsbezirk: | Düsseldorf | ||
| Kreis: | Kleve | ||
| Höhe: | 32 m ü. NN | ||
| Fläche: | 58 km² | ||
| Einwohner: | 12.885 (30. Dez. 2007)[1] | ||
| Bevölkerungsdichte: | 222 Einwohner je km² | ||
| Postleitzahl: | 47647 | ||
| Vorwahlen: | 0 28 33 | ||
| Kfz-Kennzeichen: | KLE | ||
| Gemeindeschlüssel: | 05 1 54 028
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| Gemeindegliederung: | 4 Ortschaften | ||
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Dionysiusplatz 4 47647 Kerken |
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| Webpräsenz: | |||
| Bürgermeister: | Willi Geurtz (parteilos) | ||
| Lage der Gemeinde Kerken im Kreis Kleve | |||
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Die Gemeinde Kerken liegt am unteren Niederrhein im Nordwesten von Nordrhein-Westfalen und ist eine kreisangehörige Gemeinde des Kreises Kleve im Regierungsbezirk Düsseldorf.
Inhaltsverzeichnis |
Kerken liegt linksrheinisch im niederrheinischen Tiefland, im Durchschnitt 32 m über NN. Durch das Gemeindegebiet fließt der Landwehrbach. Er mündet, noch im Gemeindegebiet, in die Gelderner Fleuth.
Die Gemeindefläche hat eine Größe von 58 km². Die Gemeinde Kerken gliedert sich in die vier Ortschaften Aldekerk, Eyll (sprich Eil), Nieukerk (sprich: Neukerk) und Stenden. Die Ortschaft Stenden ist mit 10,67 km² das größte Straßendorf Nordrhein-Westfalens. Zu ihr gehört der Ortsteil Rahm. Die Ortschaft Eyll teilt sich in Ober- und Untereyll auf. Zur Ortschaft Nieukerk gehören die Ortsteile Baersdonk (sprich Barsdonk), Winternam und Poelyck (sprich:Pullk).
Die Gemeinde Kerken grenzt im Norden an die Stadt Geldern und an die Gemeinde Issum, im Osten an die Gemeinde Rheurdt, im Süden an die Stadt Kempen und die Gemeinde Wachtendonk sowie im Westen an die Stadt Straelen.
Die Gemeinde Kerken gehörte bis 1713 zum Herzogtum Geldern, kam dann zu Preußen und stand von 1798 bis 1814 unter französischer Herrschaft, bis 1815 der gesamte Niederrhein auf dem Wiener Kongress dem Königreich Preußen zugeschlagen wurde. Daraufhin kamen am 23. April 1816 im Zuge der Preußischen Verwaltungsorganisation die heute zu Kerken gehörigen ehemaligen Gemeinden zum Landkreis Geldern als einem von über 40 Landkreisen der Provinz Jülich-Kleve-Berg, die später in der Rheinprovinz aufging.
In der Gemeinde Kerken existieren drei katholische Pfarrgemeinden. In Aldekerk die katholische Kirchengemeinde St. Peter und Paul. In Nieukerk die katholische Kirchengemeinde St. Dionysius sowie in Stenden die Pfarrgemeinde St. Thomas. Alle Pfarrgemeinden gehören zum Dekanat Geldern und damit zum Bistum Münster.
Die Gemeinde ist nach den Kirchen (plattdeutsch: Kerken) benannt. Die älteste Kirche der Gemeinde steht eigentlich in Nieukerk (nieuwe Kerk = "neue Kirche") und die jüngere Kirche in Aldekerk (alde Kerk = "alte Kirche"). Aber nachdem der Turm der Kirche in Nieukerk abgebrannt war, musste er neu aufgebaut werden und so wurde aus der alten Kirche die neue Kirche.
Die Evangelische Kirchengemeinde Kerken ist mit jeweils einer Kirche in Aldekerk und Nieukerk vertreten. Sie gehört zum evangelischen Kirchenkreis Kleve und der Evangelischen Kirche im Rheinland an.
Die Gemeinde Kerken entstand in der heutigen Form am 1. Juli 1969 beim 1. kommunalen Neugliederungsprogramm in Nordrhein-Westfalen. Die Gemeinden Aldekerk und Stenden des Amtes Aldekerk sowie die Gemeinden Nieukerk und Eyll des Amtes Nieukerk wurden zur neuen Gemeinde Kerken zusammengeschlossen.
Am 1. Januar 1975 wurde im Zuge des 2. Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen der Altkreis Kleve mit dem ehemaligen Kreis Geldern und Teilgebieten der Kreise Moers und Rees zum neuen niederrheinischen Großkreis Kleve zusammengefügt.
| Datum | Einwohnerzahlen |
|---|---|
| 31. Dezember 1970 | 9.828 |
| 31. Dezember 2003 | 12.738 |
| 31. Dezember 2004 | 12.812 |
| 31. Dezember 2005 | 12.830 |
(Stand: Kommunalwahl am 26. September 2004)
Der parteilose Willi Geurtz ist seit 1999 Bürgermeister von Kerken.
Die heraldische Beschreibung (Blasonierung) lautet: „Gespalten von rot und silber (weiß), darin über je einer Mispelblüte eine Kirche in verwechselten Farben.“
Erklärung: Die Kirchen stehen für Nieukerk (= Neukirch) und Aldekerk (= Altkirch). Die Mispelblüten, auch Geldrische Rose genannt, erinnern an Eyll und Stenden sowie ihre einstige Zugehörigkeit zum alten Herzogtum Geldern. [1] Das Wappen wurde nach der kommunalen Neugliederung 1969 von Edwin-Arnold Pleiner entworfen.
Im Gemeindegebiet befinden sich vier Sport- und Turnhallen (2x Aldekerk, 1 x Nieukerk und Vogteihalle). Die Ortschaften Aldekerk und Nieukerk verfügen jeweils über zwei Sportplätze (FC Aldekerk und TSV Nieukerk) und mehrere Bolzplätze, jeweils eine Tennisanlage und eine Tennishalle. In Eyll befindet sich das Waldfreibad Eyller See. Darüber hinaus liegt auf Kerkener Gebiet ein Flugplatz für Ultraleichtflugzeuge und ein Flugplatz für Modellflieger. In Nieukerk gibt es eine Skateboard-Anlage.
Im Ortsteil Aldekerk befinden sich die St.-Petrus-Schule, eine katholische Grundschule, und die Kardinal-von-Galen-Schule, eine Hauptschule. Im Ortsteil Nieukerk befindet sich die Marienschule, eine katholische Grundschule.
Die Bahnhöfe Aldekerk und Nieukerk liegen an der Linksniederrheinischen Strecke, auf der wochentags halbstündlich und am Wochenende stündlich der „Niers-Express“ (RE 10) von Kleve über Krefeld nach Düsseldorf verkehrt. Durchgeführt wird der Schienenpersonennahverkehr von der DB Regio NRW, die Dieseltriebwagen der DB-Baureihe 628 sowie DB-Baureihe 643 in Einzel- bis Dreifachraktion einsetzt. Ab Dezember 2009 übernimmt die NordWestBahn (NWB) mit Dieseltriebwagen vom Typ LINT 41 alle Leistungen auf der Strecke.
Innerhalb des Gemeindegebiets und in die angrenzenden Kommunen fahren eine Reihe von Buslinien.
Kerken ist über die Bundesstraßen B 9 und B 510 und die Bundesautobahnen A 40 (E 34) und A 57 (E 31) an das überregionale Straßennetz angebunden.
Die nächstgelegenen Flughäfen sind der Flughafen Niederrhein in Weeze und der Flughafen Düsseldorf.
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