Meinestadt.de - Jöhstadt - 24.05.2012
Lexikon - meinestadt.de
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Sachsen | |
| Direktionsbezirk: | Chemnitz | |
| Landkreis: | Erzgebirgskreis | |
| Höhe: | 520–821 m ü. NN | |
| Fläche: | 49,68 km² | |
| Einwohner: | 3193 (30. Dez. 2007)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 64 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 09477 | |
| Vorwahl: | 037343 | |
| Kfz-Kennzeichen: | ERZ | |
| Gemeindeschlüssel: | 14 5 21 330 | |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Markt 185 09477 Jöhstadt |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Holger Hanzlik | |
| Lage der Stadt Jöhstadt im Erzgebirgskreis | ||
| Datei:Jöhstadt in ERZ.png | ||
Jöhstadt ist eine Kleinstadt im sächsischen Erzgebirgskreis.
Inhaltsverzeichnis |
Jöhstadt liegt im oberen Erzgebirge unmittelbar an der Grenze zur Tschechischen Republik, in die man über zwei Grenzübergänge für Fußgänger gelangt. Der eine führt von der Stadt ins Tal des Schwarzwassers nach Černý Potok (Pleil), der andere liegt im Tal der Preßnitz und führt vom Ortsteil Schmalzgrube nach Kryštofovy Hamry (Christophhammer).
Ortsteile:
Jöhstadt wurde 1513 auf der Flur des schon 1386 erwähnten Waldhufendorfes Goswinsdorf gegründet. 1555 wurde der Ort als Bergstädtchen und 1591 als Flecken bezeichnet. 1518 erhielt der Ort die Bergfreiheit, 1655 das Stadtrecht.
Am 3. Oktober 1990 lebten in Jöhstadt 3820 Einwohner. Folgende Einwohnerzahlen beziehen sich auf den 31. Dezember des voranstehenden Jahres:
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1993 bis 1997
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1998 bis 2002
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2003 bis 2007
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Im ältesten bekannten Ortssiegel von 1553 sind eine Tanne und Köhlergerätschaften (Schürhaken, Harke) abgebildet. Ein blaugegürteter Engel in silbernem Gewand hält die beiden blauen Wappenschilder. Eisen, Schlägel und die Köhlergerätschaften sind goldfarben gehalten. Die Zahl 1655 kennzeichnet die das Jahr der Verleihung des Stadtrechtes.
Auf der acht Kilometer langen Strecke von Jöhstadt nach Steinbach verkehrt auf einem Teilstück der ehemaligen Schmalspurbahn zwischen Wolkenstein und Jöhstadt seit 1993 eine Museumsbahn, die Preßnitztalbahn.
In Schlössel befindet sich die Ausstellungs- und Fahrzeughalle der Preßnitztalbahn. In dieser Multifunktionshalle werden zwischen Mai und Oktober regelmäßig Ausstellungen gezeigt. Eine Dauerausstellung ist der Preßnitztalbahn gewidmet. Es finden weitere thematische Veranstaltungen (auch ohne Bezug zur Museumsbahn) statt.
Zwischen den Ortsteilen Steinbach und Schmalzgrube befindet sich am westlichen Berghang des Preßnitztales das Besucherbergwerk „Andreas-Gegentrum-Stolln“, dessen Name sich von seiner Lage gegenüber (gegen trum) dem "Andreas-Stolln" ableitet. Am Besucherbergwerk befindet sich ein Haltepunkt für die Preßnitztalbahn.
In Jöhstadt befindet sich einer der größten Windenergieparks in Sachsen. Haupterwerbszweige sind klein- und mittelständische Industrie (Holzverarbeitung, Gerätebau) und Tourismus. Die Stadt liegt an der Staatsstraße 265. Bis 1986 war die Stadt Endbahnhof der schmalspurigen Preßnitztalbahn, auf der bis dahin regelmäßig mit Dampflokomotiven gefahren wurde.
Seit 2000 gibt es eine Museumseisenbahn durch Schmalzgrube nach Steinbach, die an Wochenenden mit Dampflokomotiven gefahren wird und maßgeblich zur touristischen Bedeutung der Region beiträgt. Seit 1994 ist die Stadt Jöhstadt ein konzessioniertes Eisenbahninfrastrukturunternehmen für die Preßnitztalbahn.[2]
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