Meinestadt.de - Ihlow/Ostfriesland - 24.05.2012
Lexikon - meinestadt.de
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Niedersachsen | |
| Landkreis: | Aurich | |
| Höhe: | 0 m ü. NN | |
| Fläche: | 123 km² | |
| Einwohner: | 12.640 (30. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 103 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 26632 | |
| Vorwahlen: | 04929, 04928 (Bangstede), 04941 (Westerende-Kirchloog), 04945 (Ihlowerhörn) | |
| Kfz-Kennzeichen: | AUR | |
| Gemeindeschlüssel: | 03 4 52 012 | |
| Gemeindegliederung: | 12 Ortsteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Alte Wieke 6 26632 Ihlow |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Johann Börgmann (SPD) | |
Die Gemeinde Ihlow (von: "Y-lo" = Eiben-Wald) liegt in Ostfriesland im Landkreis Aurich. Sie hat etwa 12.500 Einwohner und eine Größe von 123 km².
Inhaltsverzeichnis |
Nahezu das gesamte Gemeindegebiet liegt nur unwesentlich über dem Meeresspiegel. Aufgrund dieser Tatsache muss die Fläche kontinuierlich entwässert werden.
In der Gemeinde befindet sich der zirka 350 Hektar große Ihlower Forst. Der Binnensee Sandwater südlich von Simonswolde ist als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Der Südosten der Gemeinde, nördlich des Fehntjer Tiefs gelegen, ist ebenfalls als Naturschutzgebiet ausgewiesen.
Nachbarstädte und -gemeinden Ihlows sind (im Uhrzeigersinn, beginnend im Westen) die kreisfreie Stadt Emden, die Gemeinde Südbrookmerland, die Stadt Aurich, die Gemeinde Großefehn (alle Landkreis Aurich) sowie die Gemeinde Moormerland im Landkreis Leer.
Ihlow war eines der bedeutendsten unter den zahlreichen ostfriesischen Klöstern, die im 13. Jahrhundert von den Zisterziensern begründet wurden, um den christlichen Glauben in entlegene Gegenden zu tragen. Es wurde 1228 von Mönchen aus Aduard bei Groningen gegründet und spielte dann eine wichtige Rolle in der Region. Die Klosterkirche war damals die größte zwischen Groningen und Bremen.
In Folge der Reformation wurde das Kloster von Ihlow 1529 zerstört.
Die Besiedlung der Moore, die die größte Fläche der Gemeinde darstellen, begann 1639 in Hüllenerfehn. Ihlowerfehn wurde damals schon das Gemeindezentrum von Ihlow.
Anfang der 1990er Jahre wurde mit Hilfe von Förderprogrammen die Freizeitanlage Ihler Meer gebaut. Erholungsmöglichkeiten bietet auch der Ihlower Forst. Im Bereich dieses Staatsforstes bestand von 1228 bis 1528 das Kloster Ihlow der Zisterzienser.
Anfang 2007 fanden Ausgrabungen auf dem Gelände des ehemaligen Klosters statt. Die Fundamente der Klosterkirche wurden bereits freigelegt und die Pfeiler rekonstruiert. Die Kirche soll Mittelpunkt eines "Archäologischen Parks Klosterstätte Ihlow" werden. Dieses Vorhaben ist Teil des grenzüberschreitenden Projekts „Zisterzienserstraße“, das – mit Unterstützung der EU – Pilgerwege der Zisterzienser von Belgien bis Estland als europäisches Erbe erlebbar machen soll.
Der Rat der Gemeinde Ihlow besteht aus 31 Ratsfrauen und Ratsherren. Hinzu kommt als stimmberechtigtes Mitglied kraft Amtes der Bürgermeister. Seit der Kommunalwahl am 10. September 2006 setzt sich der Gemeinderat wie folgt zusammen[1]:
| Partei | Sitze |
|---|---|
| SPD | 17 |
| CDU | 5 |
| Unabhängige Wähler | 8 |
Die Gemeinde entstand im Rahmen der Gemeindegebietsreform durch Zusammenschluss zwölf selbstständiger Gemeinden. Heute besteht Ihlow aus den folgenden Ortsteilen:
Auf dem Gebiet der Gemeinde liegt die Anschlussstelle Riepe der A 31. Die Landesstraße 1 führt von dort über Riepe nach Aurich. Im Osten tangiert die Gemeinde die B 72 zwischen Aurich und der Anschlussstelle Filsum an der A 28. Ihlow verfügt nicht über einen Gleisanschluss. Allerdings durchquert der Ems-Jade-Kanal die Gemeinde. Zwar ist dieser in erster Linie für die Sportschifffahrt von Bedeutung. Im Ortsteil Bangstede existiert jedoch auch ein Gewerbegebiet mit angeschlossenem Kai am Kanal. Dort können Binnenschiffe zur Belieferung einer Getreidemühle festmachen. Am Hafen in Westerende-Kirchloog befindet sich eine Werft mit angeschlossenem Gewerbegebiet. Das größte Gewerbegebiet befindet sich unmittelbar an der Autobahn-Anschlussstelle Riepe im Riepster Hammrich, das in den vergangenen Jahren stetig gewachsen ist.
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