Donnerstag, 24.05.2012



Lexikon Suche


Hude (Oldenburg)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Hude (Oldenburg)
Hude (Oldenburg)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Hude (Oldenburg) hervorgehoben
53.1111111111118.46255Koordinaten: 53° 7′ N, 8° 28′ O
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Oldenburg
Höhe: 5 m ü. NN
Fläche: 124,64 km²
Einwohner: 15.733 (30. Dez. 2007)
Bevölkerungsdichte: 126 Einwohner je km²
Postleitzahl: 27798
Vorwahlen: 04408, 04484
Kfz-Kennzeichen: OL
Gemeindeschlüssel: 03 4 58 010
Adresse der Gemeindeverwaltung: Parkstraße 53
27798 Hude (Oldenburg)
Webpräsenz:
Bürgermeister: Axel Jahnz (parteilos, von der SPD gestützt)

Hude (Oldenburg) ist eine Gemeinde zwischen Oldenburg und Bremen. Sie gehört zum Landkreis Oldenburg in Niedersachsen.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Die Gemeinde liegt am Rande der leicht hügeligen Wildeshauser Geest und wird durch zahlreiche Bachläufe sowie sumpfiges Gelände geprägt.

  • Höchster Geländepunkt: 31,5 m über NN (Hohenbökener Weg)
  • Tiefster Geländepunkt: 0,2 m unter NN (Hollersiel)

Gemeindegebiet

Die Gesamtfläche der Gemeinde beträgt 124,6 km², davon werden 9.290 ha landwirtschaftlich genutzt. Der Rest besteht aus Waldland (1.146 ha) und bebauten Flächen sowie Straßenland (898 ha).

Gemeindegliederung

Es existieren folgende Ortsteile:

  • Altmoorhausen
  • Hemmelsberg
  • Holle
  • Holler-Neuenwege
  • Hudermoor
  • Hurrel
  • Kirchkimmen
  • Lintel
  • Maibusch
  • Nordenholz
  • Nordenholzermoor
  • Oberhausen
  • Tweelbäke-Ost
  • Vielstedt
  • Wraggenort
  • Wüsting-Grummersort
  • Wüsting-Holler-Neuenwege
  • Wüsting-Wraggenort

Geschichte

Hude gehörte bis zum 31. Dezember 2004 zum Regierungsbezirk Weser-Ems, der in Folge einer Verwaltungsreform mit Ablauf dieses Datums aufgelöst wurde.

Einwohnerentwicklung

  • 15.758 (Stand 31. Dezember 2004)
  • 15.718 (Stand 31. Dezember 2005)
  • 15.756 (Stand 31. Dezember 2006)
  • 15.733 (Stand 31. Dezember 2007)

Politik

Partnerschaften

Die Partnergemeinden der Gemeinde Hude sind[1]:

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bauwerke

Kloster Hude

Kloster Hude

Das Kloster wurde durch den Zisterzienserorden im Jahre 1232 gegründet. Von der im 13. Jahrhundert im Stil der Backsteingotik errichteten Anlage sind Teile der ehemals dreischiffigen Klosterkirche als Ruine sowie die Torkapelle (heute St. Elisabeth-Kirche) und das Abthaus erhalten. siehe auch: Kloster Hude

Raffinerie und Haus Marienhude

Im südlichen Teil von Hude befand sich um 1900 eine Raffinerie für die Herstellung von Benzin, welches unter dem Namen Hudolin verkauft wurde. Die Fabrik war das Stammwerk der Bremer Firma „Chemische Fabriken AG“ und war bis 1933 in Betrieb. Nach Betriebsende wurden große Teile der Fabrik abgerissen und an ihrer Stelle Wohnhäuser errichtet. Von der Fabrik geblieben ist lediglich die 1905 gebaute Villa „Haus Marienhude“, die nach mehreren anderen Nutzungen 1986 zu einer Bildungsstätte für den Zivildienst unter Trägerschaft des Diakonischen Werkes der Evangelischen Kirche Oldenburg umgewandelt wurde.

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Hude wird von Bahnen der Relationen Oldenburg–Bremen und Nordenham–Bremen bedient. Ab 2010 wird Hude an das Netz der S-Bahn Bremen angebunden. Die Verbindung der Ortsteile miteinander übernehmen Linienbusse.

Landwirtschaftsstruktur

Die Anzahl der landwirtschaftlichen Betriebe (Stand 1995) beträgt 323. Davon erreicht mehr als ein Drittel der Betriebe eine Mindestgröße von 30 ha.

Wirtschaftsstruktur

In Hude sind als große Arbeitgeber überregionaler Bedeutung die Amazonen-Werke (Landmaschinen) und die DOMO-Gruppe (Polstermöbel) vertreten. Neben diesen großen Unternehmen gibt es eine Reihe kleinerer Betriebe, die sich nicht zuletzt durch ihre Innovationen und qualitativ hochwertigen Arbeiten/Produkte überregional Rang und Namen verschafft haben. So z.B. die Firma Labom (Mess- und Regeltechnik) oder das Ingenieur- und Planungsbüro Palandt, welches mittlerweile zum Global Player in seiner Branche aufgestiegen ist.

Sozialversicherungspflichtige Beschäftigte am Arbeitsort

Insgesamt gibt es in der Gemeinde 2.678 (Stand 30. Juni 2005) sozialversicherungspflichtige Arbeitnehmer. Die meisten sind in Energie, Wasser, Bergbau und verarbeitendem Gewerbe tätig (1.542), in der Landwirtschaft arbeiten dagegen nur rund 100 Beschäftigte.

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Gemeinde

  • Johann Blankemeyer (1898-1982), geboren in Kirchkimmen, Politiker, Reichstagsabgeordneter.

Sonstiges

Planetenweg

Von Hude aus führt ein Planetenlehrpfad nach Wüsting. Er ist im Maßstab 1:1 Mrd. angelegt und soll die Größenverhältnisse unseres Sonnensystems veranschaulichen und erlebbar machen. [2]

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Konzept Partnerschaftsarbeit der Gemeinde Hude (Oldb)
  2. Planetarium Bremen-Planetenweg Hude
bg:Худе

en:Hude eo:Hude (Oldenburgio) nl:Hude (Oldenburg) ro:Hude (Oldenburg) ru:Худе (Ольденбург)