Donnerstag, 24.05.2012



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Hohenlockstedt

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Hohenlockstedt
Hohenlockstedt
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Hohenlockstedt hervorgehoben
53.9666666666679.616666666666717Koordinaten: 53° 58′ N, 9° 37′ O
Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Steinburg
Amt: Kellinghusen
Höhe: 17 m ü. NN
Fläche: 45,6 km²
Einwohner: 6175 (30. Dez. 2007)
Bevölkerungsdichte: 135 Einwohner je km²
Postleitzahl: 25551
Vorwahl: 04826
Kfz-Kennzeichen: IZ
Gemeindeschlüssel: 01 0 61 042
Adresse der Amtsverwaltung: Am Markt 9
25548 Kellinghusen
Webpräsenz:
Bürgermeister: Bernhard Diedrichsen
Lage der Gemeinde Hohenlockstedt im Kreis Steinburg
Datei:Hohenlockstedt in IZ.png

Hohenlockstedt ist eine Gemeinde im Kreis Steinburg in Schleswig-Holstein. Lockstedter Lager, Ridders, Hohenfiert, Springhoe, Hungriger Wolf und Bücken liegen im Gemeindegebiet.

Inhaltsverzeichnis

Geografie und Verkehr

Hohenlockstedt liegt an der Bundesstraße 206 zwischen Itzehoe und Kellinghusen am Rande des Naturparks Aukrug.

Geschichte

Hohenlockstedt wurde am 1. Juli 1927 als Lockstedter Lager aus dem gleichnamigen Gutsbezirk gegründet. Aus Zeit des Lockstedter Lagers stammen noch zahlreiche Bauten, sowie der Hohenlockstedter Wasserturm mit dem Signalmast. 1956 wurde der Name auf Antrag einiger ansässiger Unternehmer in Hohenlockstedt geändert, da der Begriff Lager recht negativ besetzt war.

Seit dem 28. September 2002 hat die Gemeinde ein eigenes Museum mit dem Namen Das Museum zur Darstellung der Ortsgeschichte Hohenlockstedts und der Geschichte des Königlich Preußischen Jägerbataillons 27 - der Finnischen Jäger.

Politik

Seit der Kommunalwahl 2008 haben die CDU acht Sitze, die SPD sechs Sitze und die Wählergemeinschaft IHB fünf Sitze in der Gemeindevertretung.

Wappen

Blasonierung: „In Rot, begleitet rechts von einem blühenden silbernen Erikazweig, links von einer silbernen Roggenähre, ein runder, nach oben sich verjüngender, leicht eingebogener silberner Wasserturm mit geschlossener, rundbogiger Tür, glattem Sockelsims und drei rundbogigen, schmalen schwarzen Fenstern (1 : 2), bekrönt von einer ausladenden sechseckigen Laterne auf Gesims und Konsolen; auf dem abgeflachten Spitzdach ein silberner Mast, von dessen nach links abgeknicktem Ende ein schwarzes Tau mit einem silbernen Ball daran zum Dach gespannt ist.“[1]

Wirtschaft

In Hohenlockstedt hat die pharmazeutische Firma Pohl-Boskamp ihren Sitz.

Hungriger Wolf

Hungriger Wolf war Standort des Heeresfliegerregimentes 6, das 2004 außer Dienst gestellt wurde. Zur Zeit engagiert die „Flugplatz Hungriger Wolf Entwicklungs- und Betriebsgesellschaft mbH“ sich für eine sinnvolle Nachnutzung des Flugplatzgeländes. Gelegentlich finden Motorsportevents statt. Der Flugplatz wird u. a. vom Itzehoer Luftsportverein genutzt und betreut.

Ehrenbürger

  • Arthur Boskamp machte sich für die Namensänderung stark. Der Nachlass des künstlerisch tätigen Unternehmers wird heute von der Arthur Boskamp-Stiftung M.1 Hohenlockstedt (ehemals Kunsthaus Boskamp) verwaltet, die zeitgenössische Kunst fördert [2]. „M 1“ steht für „Massivbaracke 1“, ein um 1912 errichtetes Kasernengebäude des ehemaligen preußischen Militärstandortes „Lockstedter Lager“, das während der Zeit des Nationalsozialismus erst als Sportschule der SA genutzt wurde; später waren hier Zwangsarbeiter untergebracht. 1945 begann die zivile Nutzung durch die Firma Pohl-Boskamp [3].
  • Kurt Lembcke (langjähriger Ehrenvorsitzende des TSV)

Nach diesen beiden Ehrenbürgern wurden am 1. Oktober 2007 Straßen neu benannt.[4]

Bilder

Quellen


Weblinks

Commons Commons: Hohenlockstedt – Bilder, Videos und Audiodateien
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