Meinestadt.de - Hodenhagen - 24.05.2012
Lexikon - meinestadt.de
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
|
|
|
| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Niedersachsen | |
| Landkreis: | Soltau-Fallingbostel | |
| Samtgemeinde: | Ahlden | |
| Höhe: | 24 m ü. NN | |
| Fläche: | 20,15 km² | |
| Einwohner: | 3174 (30. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 158 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 29693 | |
| Vorwahl: | 05164 | |
| Kfz-Kennzeichen: | SFA | |
| Gemeindeschlüssel: | 03 3 58 014 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Bahnhofstr. 28 29693 Hodenhagen |
|
| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Karl-Gerhard Tamke (SPD) | |
Hodenhagen ist eine Gemeinde im Landkreis Soltau-Fallingbostel in Niedersachsen.
Inhaltsverzeichnis |
Die Herren von Hodenhagen hatten ihren Sitz in einer Veste, die 1244 zum ersten Mal urkundlich erwähnt wurde.[1] Sie lag etwa 1 km östlich des heutigen Dorfes und wurde bereits 1289 geschleift. Daran erinnert ein am ehemaligen Standort aufgestellter Gedenkstein aus dem Jahre 1856.[2] Infolgedessen verlegten die Burgherren ihren Sitz weiter westlich in den heutigen Ortsteil Hudemühlen und bildeten so den Ursprung des heutigen Ortes Hodenhagen. Vermutlich errichteten die von Hodenhagen zunächst nur einen Hof mit wehrhaften Bauelementen. 1448 wird Hudemühlen als Burg erwähnt, die Karten zufolge noch im 17. Jahrhundert Umwallungen besaß. Im 16. Jahrhundert wurde die Burg in ein prachtvolles Renaissanceschloss, allerdings in Fachwerkbauweise, umgewandelt. Es bestand aus aus drei Hauptgebäuden und einem Wirtschaftsgebäude. Darüber hinaus wies es einen Rund- und einen Rechteckturm auf. Anfang des 19. Jahrhundert war das Schloss durch Abriss beseitigt worden.
Die zur Samtgemeinde Ahlden gehörende Gemeinde Hodenhagen ist vergleichsweise jung, sie wurde am 1. Oktober 1936 mit dem Zusammenschluss der Gemeinden Riethagen, Hudemühlen-Burg und Hudemühlen-Flecken gegründet.[2] Die Ortsteile selbst sind wesentlich älter, die erste urkundliche Erwähnung der Siedlungen Riethagen und Hudemühlen stammt aus dem Jahre 1330.[1] Für die 1936 entstandene Gemeinde wurde der historische Name des Geschlechtes deren von Hodenhagen gewählt.
Hodenhagen liegt an der Aller im Aller-Leine-Tal.
Hodenhagen hat zugleich Anschluss an die A 7 (Abfahrt Westenholz) und an die Eisenbahnstrecke Soltau - Hannover (Heidebahn). Östlich von Hodenhagen liegt der Flugplatz Hodenhagen (EDVH).
Die evangelische St. Thomas- und Maria-Kirche wurde 1768 erbaut. Der gewölbte Chor stammt aus dem Jahr 1424.
Am Ortsrand von Hodenhagen liegt der Serengeti-Park. Alljährlich findet in Hodenhagen das Brinkfest statt; eine Veranstaltung, die am dritten Sonnabend im August Besucher aus dem gesamten Landkreis Soltau-Fallingbostel zum gemeinsamen Feiern einlädt.
In Hodenhagen geboren wurde
Der Legende nach spielte in den Jahren 1584-1588 der Kobold Hinzelmann auf dem Schloss Hudemühlen den Bewohnern und Gästen allerlei Streiche.
Ahlden (Aller) | Bad Fallingbostel | Bispingen | Böhme | Bomlitz | Buchholz (Aller) | Eickeloh | Essel | Frankenfeld | Gilten | Grethem | Hademstorf | Häuslingen | Hodenhagen | Lindwedel | Munster | Neuenkirchen | Rethem (Aller) | Schneverdingen | Schwarmstedt | Soltau | Walsrode | Wietzendorf
Osterheide (gemeindefreier Bezirk)
eo:Hodenhagen nl:Hodenhagen pl:Hodenhagen ro:Hodenhagen ru:Ходенхаген vo:Hodenhagen