Meinestadt.de - Hilpoltstein - 24.05.2012
Lexikon - meinestadt.de
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Mittelfranken | |
| Landkreis: | Roth | |
| Höhe: | 380 m ü. NN | |
| Fläche: | 91,42 km² | |
| Einwohner: | 13.217 (30. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 145 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 91161 | |
| Vorwahlen: | 09174 Hilpoltstein 09177 Oberrödel, Unterrödel, Zell 09179 Meckenhausen |
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| Kfz-Kennzeichen: | RH (alt: HIP) | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 5 76 127 | |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Marktstr. 1 91161 Hilpoltstein |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Markus Mahl (SPD) | |
| Lage der Stadt Hilpoltstein im Landkreis Roth | ||
| Datei:Hilpoltstein im LK Roth.png | ||
Hilpoltstein ist eine Stadt im mittelfränkischen Landkreis Roth und liegt etwa 30 km südlich von Nürnberg, unweit des Rothsees. Als eigentliche Begründer des „oppidum in Lapide“ um 1280 gelten Heinrich von Stein und sein Sohn Hilpolt I. aus dem Geschlecht der Herren von Stein.
Inhaltsverzeichnis |
Neben der Kernstadt gehören zum Stadtgebiet Hilpoltstein 32 Ortsteile:
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Der Stadtrat von Hilpoltstein besteht aus 24 Stadträten und dem Ersten Bürgermeister. (Stand Mai 2008:)
CSU = 11 Sitze
SPD = 7 Sitze
FW = 6 Sitze
Gesamt: 24 Sitze plus erster Bürgermeister
Die Anfänge der Burg und der Stadt reichen bis ins 10. Jahrhundert zurück, im 13. und 14. Jahrhundert war die Burg Sitz der Herren von Stein. Im Jahr 1354 wurden Hilpoltstein die Stadtrechte verliehen. Schweiger von Gundelfingen verkaufte zwei Jahre darauf Burg und Stadt Hilpoltstein an die Wittelsbacher Herzöge Stephan, Johann und Friedrich, bei der Teilung des Herzogtums kam Hilpoltstein dann an Bayern-Ingolstadt. Anno 1392 bestätigte Herzog Stephan die Stadtrechte.
Herzog Ludwig der Reiche von Bayern-Landshut baute 1473 in Hilpoltstein eine Kirche und den „Traidkasten“ an der Burg, der heute als „Haus des Gastes“ genutzt wird. Nach dem Landshuter Erbfolgekrieg im Jahr 1505 wurde Hilpoltstein dem Fürstentum Pfalz-Neuburg zugeschlagen. 1542 wurde Hilpoltstein zusammen mit Heideck und Allersberg für 36 Jahre an die Freie Reichsstadt Nürnberg verpfändet. Herzog Philipp Ludwig löste die Ämter Hilpoltstein, Heideck und Allersberg wieder aus und vermachte sie zusammen mit Sulzbach seinem Bruder, Pfalzgraf Ottheinrich II. Dieser wiederum gab Burg und Herrschaft von Hilpoltstein seiner Gemahlin Dorothea Maria als Witwensitz. Nach seinem Tod und dem Umbau der Burg traf die verwitwete „erlauchte Pfalzgräfin“ im Jahr 1606 in Hilpoltstein ein, dies ist heute der Anlass für das alljährliche „Burgfest“. Im Jahr 1615 setzte Herzog Wolfgang Wilhelm von Pfalz-Neuburg seinen Bruder Johann Friedrich in das Deputat Hilpoltstein ein.
Nach dem Tod von Dorothea Maria 1639 verfiel die Burg, nach dem Tod Johann Friedrichs verlor Hilpoltstein zudem seine Funktion als Residenzstadt. Im Jahr 1799 wird Hilpoltstein dem Kurfürstentum Bayern zugeschlagen. Mehr als sechzig Jahre danach, 1862, wurde das Bezirksamt Hilpoltstein errichtet, der aus dem Bezirksamt entstandene Landkreis Hilpoltstein bestand von 1939 bis 1972. Mit der Gebietsreform wurde Hilpoltstein 1972 eine Großgemeinde. 47 Dörfer und Weiler wurden eingemeindet.
Hilpoltstein entwickelte sich zum Unterzentrum, erfüllt aber viele Funktionen eines Mittelzentrums. Am 2. September 2006 stellte eine Lokomotive vom Typ ES 64 U4 mit 357 km/h einen neuen Geschwindigkeits-Weltrekord für konventionelle Elektrolokomotiven im Gebiet der Stadt Hilpoltstein auf Höhe der Autobahn-Raststätte Hilpoltstein an der Neubaustrecke Nürnberg–Ingolstadt auf.
In Hilpoltstein wurde der Elsbett-Motor erfunden, der mit Rapsöl angetrieben wird.
Folgende Gewerbegebiete sind vorhanden: Gewerbegebiet am Kränzleinsberg, Gewerbegebiet an der Autobahn A9
Abenberg | Allersberg | Büchenbach | Georgensgmünd | Greding | Heideck | Hilpoltstein | Kammerstein | Rednitzhembach | Rohr | Roth | Röttenbach | Schwanstetten | Spalt | Thalmässing | Wendelstein
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