Meinestadt.de - Heuweiler - 24.05.2012
Lexikon - meinestadt.de
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Baden-Württemberg | |
| Regierungsbezirk: | Freiburg | |
| Landkreis: | Breisgau-Hochschwarzwald | |
| Höhe: | 268 m ü. NN | |
| Fläche: | 4,03 km² | |
| Einwohner: | 1014 (30. Dez. 2007)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 252 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 79194 | |
| Vorwahl: | 07666 | |
| Kfz-Kennzeichen: | FR | |
| Gemeindeschlüssel: | 08 3 15 051 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Dorfstraße 21 79194 Heuweiler |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Dr. Reinhard Bentler | |
| Lage der Gemeinde Heuweiler im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald | ||
| Datei:Heuweiler-frla.png | ||
Heuweiler ist eine Gemeinde im Süden von Baden-Württemberg bei Freiburg im Breisgau.
Der Ort hat seinen ursprünglichen, ländlichen Charakter weitgehend erhalten. Während viele Gemeinden in der Umgebung Freiburgs in den letzten Jahrzehnten stark gewachsen sind, vollzog sich in Heuweiler ein langsamer, organischer Wandel.
Inhaltsverzeichnis |
Heuweiler liegt an der Einmündung des Glottertals in der Rheinebene.
Seit den Anfängen war die Geschichte des Dorfes mit der der Stadt Freiburg verbunden. So hatten etwa die Bauern von Heuweiler Spanndienste für den Transport des Tennenbacher Sandsteins zum Bau des Freiburger Münsters zu leisten. Als Freiburg habsburgisch wurde, ging die Herrschaft auf Österreich über. Heuweiler wurde zur Vogtei der Kameralschaft Kastelburg-Schwarzenberg. Bis heute erinnern alte Grenzsteine an den Gemarkungsgrenzen an diese Zeit.
Die Pfarrkirche St. Remigius wird erstmals 1275 urkundlich erwähnt. Heuweiler blieb bis in die jüngste Zeit ein vorwiegend katholisches Dorf. Erst seit dem Zuzug in den letzten Jahrzehnten sind im Dorf auch Einwohner mit anderen Bekenntnissen anzutreffen.
| Jahr | Einwohner | Jahr | Einwohner |
|---|---|---|---|
| 1852 | 327 | 1970 | 698 |
| 1875 | 409 | 1980 | 806 |
| 1900 | 363 | 1987 | 817 |
| 1933 | 363 | 1990 | 932 |
| 1950 | 525 | 2000 | 1010 |
| 1960 | 612 | 2005 | 1006 |
Heuweiler ist eine der kleinsten selbständigen Gemeinden des Landkreises Breisgau-Hochschwarzwald. Die Selbständigkeit konnte durch die Verwaltungsgemeinschaft mit der benachbarten Gemeinde Gundelfingen bewahrt werden.
Die Kommunalwahl am 13. Juni 2004 ergab folgende Sitzverteilung:
| FWG | 82,2 % | +0,3 | 8 Sitze | ±0 |
| Frauenliste | 17,8 % | -0,3 | 2 Sitze | ±0 |
Das Ortswappen zeigt eine mit Rechen gekreuzte Heugabel. Dennoch hat der Ortsname nichts mit Heu zu tun, sondern ist sie schriftdeutsche Form des alten Namens Hainwiller, also „Weiler im Hain“ oder „Hau“ (geschlagener Wald)
Heuweiler war ursprünglich vorwiegend landwirtschaftlich geprägt. Heute existieren nur noch wenige Vollerwerbsbetriebe und eine kleine Zahl selbständiger Handwerksbetriebe. Tourismus und Gastronomie konnten sich dagegen gut entwickeln. Ein Großteil der Einwohner pendelt jedoch nach Freiburg oder eine der Umlandgemeinden zur Arbeit.
Eine Grundschule ist vorhanden, allerdings gehen die Schüler Heuweilers in die Grundschule nach Gundelfingen, da die Grundschule nur sehr klein ist. Jedes Jahr werden aber zwei oder drei Klassen der Johann-Peter-Hebel-Grundschule Gundelfingen der 3. Klasse nach Heuweiler ausgelagert. Weiterführende Schulen befinden sich in Denzlingen, Gundelfingen und Freiburg.
Sehenswert ist die von weitem sichtbare Barock-Kirche St.Remigius mit ihren zwei wertvollen Altargemälden.
Durch die überdurchnittliche Aktivität der örtlichen Vereine und der Heuweilermer Bürger hat Heuweiler ein heute nur noch selten anzutreffendes aktives Dorfleben, das die kleine Gemeinde auszeichnet.
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