Meinestadt.de - Heroldstatt - 24.05.2012
Lexikon - meinestadt.de
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Baden-Württemberg | |
| Regierungsbezirk: | Tübingen | |
| Landkreis: | Alb-Donau-Kreis | |
| Gemeindeverwal- tungsverband: |
Laichinger Alb | |
| Höhe: | 770 m ü. NN | |
| Fläche: | 21,81 km² | |
| Einwohner: | 2638 (30. Dez. 2007)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 121 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 72535 | |
| Vorwahl: | 07389 | |
| Kfz-Kennzeichen: | UL | |
| Gemeindeschlüssel: | 08 4 25 139 | |
| Gemeindegliederung: | 2 Ortsteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Am Berg 1 72535 Heroldstatt |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Karl Ogger | |
Heroldstatt ist eine Gemeinde im Alb-Donau-Kreis in Baden-Württemberg.
Inhaltsverzeichnis |
Heroldstatt liegt auf der Schwäbischen Alb, genauer gesagt der Blaubeurer Alb, etwa 25 km westlich von Ulm.
Die Gemeinde grenzt im Norden und Osten an die Stadt Laichingen, im Südosten auf kurzer Strecke an die Stadt Blaubeuren, im Süden an die Stadt Schelklingen (sämtlich Alb-Donau-Kreis) und im Westen an das gemeindefreie Gebiet Gutsbezirk Münsingen (Landkreis Reutlingen).
Die Gemeinde besteht aus den beiden Ortsteilen Ennabeuren und Sontheim. Die beiden gewachsenen Dorfkerne sind durch ein modernes Gemeindezentrum miteinander verbunden. Zwischen den Dörfern verläuft eine neue Umgehungsstraße. Dieser Abschnitt der L 230 ist ein Autobahnzubringer aus dem Raum Münsingen zur A 8 und führte zuvor durch Ennabeuren und direkt an Sontheim vorbei. Ennabeuren und Sontheim werden nun im Rahmen der Ortskernsanierung neu- und umgestaltet.
Nachdem Württemberg bereits 1594 für seine (und die grafeneckischen) Untertanen den Übertritt zum evangelischen Glauben angeordnet hatte, teilte es 1603 – unter vergeblichem Protest des Klosters Urspring als Inhaber des Kirchensatzes – die Pfarrpfründe auf und setzte am Ort einen zweiten, lutherischen Pfarrer ein. Da der geplante Neubau einer evangelischen Kirche unterblieb, diente der vorhandene Kirchenbau seither (bis 1936) beiden Konfessionen. Als 1806 auch die fürstenbergische Ortshälfte an Württemberg fiel, zählte das Dorf rund 300 evangelische und 200 katholische Einwohner.
Ennabeuren verlor 1895 und 1938 insgesamt 940 ha – rund die Hälfte der Gemarkung – an den Truppenübungsplatz Münsingen. 1942 wurde dese Fläche formell dem Gutsbezirk Münsingen zugeteilt.
Im Zuge der Gemeindereform schlossen sich beiden bis dahin selbständigen Gemeinden am 1. Oktober 1973 zur neuen Gemeinde Heroldstatt zusammen. Als Namensgeber fungierte ein westlich von Ennabeuren abgegangener, vom 12. bis 15. Jahrhundert als Herolstatt bzw. Herolfstetten erwähnter Weiler.
Etwa in der Mitte zwischen den rund 2 km voneinander entfernten Dorfkernen entstand in der Folge ein neues Gemeindezentrum mit der Berghalle (Mehrzweckhalle, 1984, erweitert 2000) und dem Rathaus (1987).
| Jahr | Ennabeuren | Sontheim | Heroldstatt |
|---|---|---|---|
| 1806 | 500 | 420 | 920 |
| 1825 | 562 | 441 | 1003 |
| 1900 ¹ | 828 | 598 | 1426 |
| 1950 ¹ | 831 | 725 | 1556 |
| 1970 ¹ | 895 | 949 | 1844 |
| 1987 ¹ | 1831 | ||
| 1990 | 2028 | ||
| 2000 | 2418 | ||
| 2007 | 2600 |
¹ Volkszählungsergebnis
Heroldstatt ist Sitz des Gemeindeverwaltungsverbandes Laichinger Alb.
Bürgermeister ist seit 1981 Karl Ogger, er wurde 1989, 1997 und 2005 mit jeweils ca. 99 Prozent der Stimmen wiedergewählt.
Blasonierung: In Blau ein silberner Dornenschrägbalken, beiderseits begleitet von je zwei sechsstrahligen goldenen Sternen.
Die Kombination von Wappenfiguren der Herren von Steußlingen und des Klosters Zwiefalten bezieht sich auf eine um 1120 erfolgte Schenkung Ottos von Steußlingen an das Kloster, die unter anderem den Weiler Herolstatt und weiteren Besitz in und um Ennabeuren umfasste.
Das Wappen und die Flaggenfarben Gelb-Blau wurden am 8. November 1974 verliehen.
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