Meinestadt.de - Heiligkreuzsteinach - 24.05.2012
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| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Baden-Württemberg | |
| Regierungsbezirk: | Karlsruhe | |
| Landkreis: | Rhein-Neckar-Kreis | |
| Höhe: | 261 m ü. NN | |
| Fläche: | 19,61 km² | |
| Einwohner: | 3054 (30. Dez. 2007)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 156 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 69253 | |
| Vorwahl: | 06220 | |
| Kfz-Kennzeichen: | HD | |
| Gemeindeschlüssel: | 08 2 26 029 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Silberne Bergstraße 3 69253 Heiligkreuzsteinach |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Karl Brand (parteilos) | |
| Lage der Gemeinde Heiligkreuzsteinach im Rhein-Neckar-Kreis | ||
| Datei:Heiligkreuzsteinach in HD.png | ||
Heiligkreuzsteinach ist eine Gemeinde im Rhein-Neckar-Kreis im Nordwesten von Baden-Württemberg.
Inhaltsverzeichnis |
Die Gemeinde Heiligkreuzsteinach gehört zur Metropolregion Rhein-Neckar und liegt im südlichen Teil des Odenwalds im Tal der Steinach, einem rechten Zufluss des Neckar. Auf der Gemarkung, die sich in 220 bis 584 Metern Höhe erstreckt, münden Leuters- und Lenzenbach in die Steinach sowie im Hauptort der Eiterbach.
Die Gemeinde grenzt im Norden an die hessischen Gemeinden Gorxheimertal, Abtsteinach und Wald-Michelbach, im Osten an Heddesbach, im Süden an die Stadt Schönau und Wilhelmsfeld, sowie im Westen an die Städte Schriesheim und Weinheim.
Zur Gemeinde Heiligkreuzsteinach gehört die ehemalige Gemeinde Lampenhain. Zur Gemeinde Heiligkreuzsteinach in den Grenzen vom 31. Dezember 1974 gehören das Dorf Heiligkreuzsteinach, der Ort „Hohenöd, Siedlung“ und das Gehöft Eiterbach. Zur ehemaligen Gemeinde Lampenhain gehören das Dorf Lampenhain, die Weiler Bärsbach, Hilsenhain und Vorderheubach, das Gehöft Hinterheubach und die Häuser Haumühle und Schafhof.[2]
Die Dörfer in den höheren Lagen des südlichen Odenwalds entstanden nicht vor dem 12. Jahrhundert als Waldhufendörfer. Die erste urkundliche Erwähnung von Heiligkreuzsteinach und Bärsbach stammt von 1293, es folgten Eiterbach und Lampenhain 1316. Die Orte waren Rodungssiedlungen, die von den Herren von Hirschberg-Strahlenberg in ihrer Herrschaft Waldeck um die von ihnen im 13. Jahrhundert erbaute Burg Waldeck in Vorderheubach angelegt wurden. 1357 wurde die Herrschaft Waldeck von der Kurpfalz erworben und als „Kellerei Waldeck“ verwaltet.
Nach 1803 gehörten die Dörfer zu Baden. 1828 versuchte Eiterbach selbständig zu werden und erlangte einige Rechte, wie einen eigenen Verwaltungsrat. Es blieb aber Nebenort von Heiligkreuzsteinach. 1840 wurde die sogenannte Obergemeinde, zu der Lampenhain, Bärsbach, Vorderheubach und Hilsenhain gehörten, vom Hauptort abgetrennt. 1935 gemeindete Lampenhain Hinterheubach ein und Eiterbach wurde wieder voll in Heiligkreuzsteinach eingegliedert. Die heutige Gemeinde wurde am 1. Januar 1975 durch Vereinigung der Gemeinden Lampenhain und Heiligkreuzsteinach gebildet.
| Jahr | 1577 | 1727 | 1818 | 1852 | 1905 | 1939 | 1965 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Einwohner[3] | 235 | 268 | 552 | 964 | 834 | 709 | 1447 |
Heilgkreuzsteinach gehört zum Gemeindeverwaltungsverband Schönau mit Sitz in Schönau.
Dem Gemeinderat gehören neben dem Vorsitzenden und Bürgermeister zwölf Mitglieder an. Seit der Wahl 2004 sind dies fünf von der SPD, vier gehören der CDU an und drei Gemeinderäte stellt die Freie Liste Heiligkreuzsteinach.
Die Blasonierung des Wappens lautet: In geteiltem Schild oben in Rot ein schwebendes, geradarmiges goldenes Tatzenkreuz, unten von Silber und Blau schräggerautet.
Das Wappen geht zurück auf ein Siegel aus dem Jahr 1636. Die Rauten symbolisieren die Kurpfalz. Das Kreuz steht für das Heiligkreuz-Patrozinium der Pfarrkirche. Die Farben der oberen Hälfte entstammen dem Wappen der Herren von Strahlenberg. Auf Vorschlag des Generallandesarchivs nahm die Gemeinde 1901 das Wappen an. Mit der Gemeindereform 1975 verlor es seine Gültigkeit. Da die Symbole aber auch für Lampenhain Aussagekraft haben, wurde es für den gemeinsamen Ort 1977 unverändert vom Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis neu verliehen.
Die Flagge ist Blau-Weiß und wurde auch 1977 verliehen.[4]
Die katholische Kirche mit der charakteristischen Zwiebelhaube entstand 1767. Die Innenausstattung ist im Stil des Neobarock.
Die evangelische Kirche geht auf einen Bau der Reformierten von 1746 zurück. Der Glockenturm wurde 1906 errichtet.
Heiligkreuzsteinach liegt an der L 535. Die Bundesautobahn 5 kann über Schriesheim oder Weinheim erreicht werden. Den ÖPNV betreibt der Busverkehr Rhein-Neckar, der Buslinien in die umliegenden Orte und nach Heidelberg anbietet. Heiligkreuzsteinach gehört zum Tarifgebiet des Verkehrsverbunds Rhein-Neckar.
Es gibt zwei Alten- und Pflegeheime und einen Kindergarten. Außerdem steht eine Mehrzweck-Halle für sportliche Ereignisse und gesellschaftliche Veranstaltungen zur Verfügung.
In Heiligkreuzsteinach gibt es eine Grundschule. Weiterführende Schulen stehen in den umliegenden Städten zur Verfügung.
In Heiligkreuzsteinach findet sich alles, was zur Nahversorgung notwendig ist: zwei praktische Ärzte, ein Zahnarzt, eine Apotheke, zwei Bankfilialen (jeweils mit Geldautomat), ein kleiner Supermarkt mit breitem Sortiment für Lebensmittel und fast alle Güter des täglichen Bedarfs, eine Bäckerei, eine Metzgerei, ein Blumen- und Geschenkartikel-Laden.
In allen Ortsteilen findet sich die gutbürgerlich-regionale Küche wieder. Auch mediterrane, türkische, griechische, vom Balkan stammende und internationale Spezialitäten finden ihren Platz in den Restaurants von Heiligkreuzsteinach.
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