Meinestadt.de - Heide - 24.05.2012
Lexikon - meinestadt.de
| Wappen | Deutschlandkarte | ||||
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| Basisdaten | |||||
| Bundesland: | Schleswig-Holstein | ||||
| Kreis: | Dithmarschen | ||||
| Höhe: | 11 m ü. NN | ||||
| Fläche: | 31,97 km² | ||||
| Einwohner: | 20.827 (30. Dez. 2007) | ||||
| Bevölkerungsdichte: | 651 Einwohner je km² | ||||
| Postleitzahl: | 25746 | ||||
| Vorwahl: | 0481 | ||||
| Kfz-Kennzeichen: | HEI | ||||
| Gemeindeschlüssel: | 01 0 51 044
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| Adresse der Stadtverwaltung: | Postelweg 1 25746 Heide |
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| Webpräsenz: | |||||
| Bürgermeister: | Ulf Stecher (CDU) | ||||
| Lage der Stadt Heide im Kreis Dithmarschen | |||||
| Datei:Heide in HEI.png | |||||
Heide ist eine Stadt in Schleswig-Holstein und ist die Kreisstadt des Kreises Dithmarschen.
Inhaltsverzeichnis |
1404 wird Heide als „Uppe de Heyde“ zum ersten Mal erwähnt. 1447 wählten die Dithmarscher Heide zum Versammlungsort und sicherten den Status des Orts als einer der Dithmarscher Hauptorte neben Meldorf. Von 1867 bis 1971 war Heide Sitz eines Amtsgerichts. Im Jahre 1870 erhielt Heide das Stadtrecht. Heide war Kreisstadt des Kreises Norderdithmarschen.
Heide war eine frühe Hochburg des Nationalsozialismus. Bei der Reichstagswahl 1928 erreichte die NSDAP in Heide 12,6 Prozent. Nach der von den Nazis so genannten Blutnacht von Wöhrden verzeichnete die Heider Ortsgruppe der NSDAP einen starken Mitgliederzuwachs. Bei den Kommunalwahlen 1929 kam die NSDAP in der Folge auf 14,0 Prozent. Bei der Reichstagswahl 1930 wählten 33,3 Prozent der Wähler in Heide die NSDAP, bei der Reichstagswahl Juli 1932 50,8 Prozent.
Trotz der absoluten Mehrheit für die NSDAP bei den Kommunalwahlen 1933 mit 57,7 Prozent blieb der deutschnationale Bürgermeister Hermann Hadenfeldt vorerst im Amt. 1937 gab Hadenfeldt sein Amt aber vorzeitig auf und Karl Herwig wurde als Bürgermeister eingesetzt. Nach dem Krieg ernannten die Briten August Vehrs zum Bürgermeister.
Seit 1970 ist Heide Kreisstadt des aus den Kreisen Norder- und Süderdithmarschen neu geschaffenen Kreises Dithmarschen und setzte sich in der Wahl gegen Meldorf durch. Bereits 1932 hatte die preußische Regierung die Kreise Norder- und Süderdithmarschen zusammengelegt, dabei aber Meldorf zur Kreisstadt erkoren. Die Nazis machten die Zusammenlegung 1933 wieder rückgängig. Im September 1967 wurde die Orte Süderholm und Bennewohld auf eigenen Wunsch eingemeindet.
Derzeitige Sitzverteilung in der Ratsversammlung[2]:
Blasonierung: „In Rot der barhäuptige, silbern gerüstete Ritter St. Jürgen (entspricht dem Heiligen Georg), der auf dem Leib eines auf dem Rücken liegenden silbernen Drachens steht und seinen Speer in den Rachen desselben stößt. Rechts wird der Ritter von einem aufgerichteten Anker und links von einem Heidebüschel begleitet. Das Haar, der Gürtel, die Sporen und der Speer des Ritters, die Augen des Drachens, der Anker und die Wurzeln des Heidebüschels sind golden, während das Heidebüschel selbst grün und dessen Blüten lila tingiert sind.“[3]
Aus dem 19. Jahrhundert stammt die Tradition des Hohnbeers (Hohn = Hahn; beer = Fest), das zur Karnevalszeit stattfindet. Seit 1990 findet alle zwei Jahre im Juli der Heider Marktfrieden, ein Mittelaltermarkt, statt. Seit Juli 2007 wirbt die Stadt Heide mit dem Slogan „Marktstadt im Nordseewind“.
In Heide gibt es sieben Stolpersteine zur Erinnerung an Opfer des Nationalsozialismus. [4]
Am Bahnhof Heide kreuzen die Bahnlinien (Hamburg –) Elmshorn – Westerland(Sylt), auch als Marschbahn bezeichnet und Neumünster – Heide(Holst) – Büsum. In Heide halten sowohl die Züge des Regional- als auch die IC-Züge des Fernverkehrs.
Heide ist durch die A 23 Hamburg – Heide an das deutsche Autobahnnetz angeschlossen. Es gibt die Anschlussstellen „Heide-Süd“ an die B 5 Richtung Meldorf/Brunsbüttel und die Anschlussstelle „Heide West“ an die B 203 Richtung Büsum und B 5 Richtung Tönning/Husum.
Die Heider Stadtverkehr GmbH betreibt ein Stadtbusnetz mit 4 Linien.
Außerdem gibt es Busverbindungen in die Nachbarorte und ein Anschluss an das landesweite Busliniennetz.
Bahnhof und zentraler Omnibusbahnhof (ZOB) sind räumlich voneinander getrennt.
Der nächstgelegene Regionalflughafen befindet sich bei Büsum, der nächste Verkehrsflughafen ist Hamburg/Fuhlsbüttel.
(Der Hauptschulzweig läuft aus, im Schuljahr 2008/09 wurde keine 5. Klasse mehr aufgenommen)
(Der Grundschulzweig läuft aus, im Schuljahr 2008/09 wurde keine 1. Klasse mehr aufgenommen)
Die Fachhochschule Westküste (FHW) ist die jüngste Fachhochschule in Schleswig-Holstein. Die Fachhochschule preist den engen Kontakt zwischen Studenten und Schülern an; des Weiteren wirbt sie mit einer engen Verzahnung zwischen Wirtschaft und Technik, sowie mit vielfältigen Möglichkeiten zur praktischen Anwendung theoretisch erlernten Wissens in Betriebskooperationen. Studiengänge:
Albersdorf | Arkebek | Averlak | Bargenstedt | Barkenholm | Barlt | Bergewöhrden | Brickeln | Brunsbüttel | Buchholz | Bunsoh | Burg (Dithmarschen) | Busenwurth | Büsum | Büsumer Deichhausen | Dellstedt | Delve | Diekhusen-Fahrstedt | Dingen | Dörpling | Eddelak | Eggstedt | Elpersbüttel | Epenwöhrden | Fedderingen | Frestedt | Friedrichsgabekoog | Friedrichskoog | Gaushorn | Glüsing | Großenrade | Groven | Gudendorf | Hedwigenkoog | Heide | Hellschen-Heringsand-Unterschaar | Helse | Hemme | Hemmingstedt | Hennstedt | Hillgroven | Hochdonn | Hollingstedt | Hövede | Immenstedt | Kaiser-Wilhelm-Koog | Karolinenkoog | Kleve | Krempel | Kronprinzenkoog | Krumstedt | Kuden | Lehe | Lieth | Linden | Lohe-Rickelshof | Lunden | Marnerdeich | Marne | Meldorf | Neuenkirchen | Neufeld | Neufelderkoog | Nindorf | Norddeich | Norderheistedt | Nordermeldorf | Norderwöhrden | Nordhastedt | Odderade | Oesterdeichstrich | Oesterwurth | Offenbüttel | Osterrade | Ostrohe | Pahlen | Quickborn | Ramhusen | Rehm-Flehde-Bargen | Reinsbüttel | Sankt Annen | Sankt Michaelisdonn | Sarzbüttel | Schafstedt | Schalkholz | Schlichting | Schmedeswurth | Schrum | Schülp | Stelle-Wittenwurth | Strübbel | Süderdeich | Süderdorf | Süderhastedt | Süderheistedt | Tellingstedt | Tensbüttel-Röst | Tielenhemme | Trennewurth | Volsemenhusen | Wallen | Warwerort | Weddingstedt | Welmbüttel | Wennbüttel | Wesselburen | Wesselburener Deichhausen | Wesselburenerkoog | Wesseln | Westerborstel | Westerdeichstrich | Wiemerstedt | Windbergen | Wöhrden | Wolmersdorf | Wrohm
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