Meinestadt.de - Hattersheim am Main - 24.05.2012
Lexikon - meinestadt.de
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
| |
|
|
| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Hessen | |
| Regierungsbezirk: | Darmstadt | |
| Landkreis: | Main-Taunus-Kreis | |
| Höhe: | 100 m ü. NN | |
| Fläche: | 15,82 km² | |
| Einwohner: | 25.476 (30. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 1610 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 65795 | |
| Vorwahlen: | 06190, 06145 | |
| Kfz-Kennzeichen: | MTK | |
| Gemeindeschlüssel: | 06 4 36 005 | |
| Stadtgliederung: | 3 Stadtteile | |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Rathausstraße 10 65795 Hattersheim am Main |
|
| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Hans Franssen (SPD) | |
Hattersheim am Main ist eine Stadt im Main-Taunus-Kreis in Hessen (Deutschland).
Inhaltsverzeichnis |
Hattersheim grenzt im Nordosten an die kreisfreie Stadt Frankfurt am Main, im Südosten an die Stadt Kelsterbach, im Südwesten an die Stadt Raunheim (beide Kreis Groß-Gerau) sowie im Westen an die Städte Flörsheim und Hofheim sowie die Gemeinde Kriftel.
Hattersheim besteht aus den drei Stadtteilen Hattersheim, Eddersheim, Okriftel.
Hattersheim ist verkehrstechnisch im Nord-Westen an die A 66 (Hattersheim) und im Nord-Osten an die Flughafentangente B 40 (Hattersheim Ost) angebunden, außerdem über eine S-Bahn-Station an der Linie S1 Frankfurt–Wiesbaden. Hattersheim hat eine evangelische Kirche [1], eine katholische Kirche (St. Martinus [2]) sowie eine Neuapostolische Kirche und zwei Moscheevereine, die Fatih-Moschee der IGMG (Vogelweidestraße) und den Marokkanischen Verein (Schützenstraße).
Im Jahr 2007 zählte der Stadtteil 4.986 Einwohner. Der Stadtteil liegt wie Okriftel am Main und ist Standort eines Wasserwerks und einer Schleuse. Der Ingenieur und Erfinder Anton Flettner stammte aus Eddersheim.
Eddersheim hat eine S-Bahn-Station an der Linie S1 Frankfurt–Wiesbaden sowie eine evangelische und eine katholische Kirche. Darüber hinaus entstanden in den letzten Jahren mehrere Reiterhöfe und Tennishallen, die im ganzen Rhein-Main Gebiet für einen erhöhten Bekanntheitsgrad des Ortes sorgten.
Im Jahr 2007 zählte der Stadtteil 7.561 Einwohner. Mit der örtlichen Fähre können Fußgänger und Fahrradfahrer für ein geringes Entgelt den Main in Richtung Kelsterbach überqueren. Die Fähre ist in den Sommermonaten jeweils sonntags in Betrieb.
Okriftel besitzt ein kleines Kino, eine evangelische Kirche sowie eine katholische Kirche und einen Moscheeverein der Ahmadiyya Muslim Jamaat (Sindlinger Straße).
Das Gebiet um Hattersheim war schon früh besiedelt. So wurde im Gebiet um Hattersheim zwar keine Siedlung entdeckt, aber Ausgrabungen keltischen Ursprungs gesichert. Im Baugebiet Südwest wurde ein Gräberfeld entdeckt, welches ungefähr von 500 vor Christus bis 200 vor Christus genutzt worden ist.[3]
Die Endsilbe –heim in Hattersheim und Eddersheim deutet auf fränkische Siedlungen hin, die im 6. oder 7. Jahrhundert gegründet worden sein könnten.[4]
Hattersheim wurde 1972 mit den Gemeinden Okriftel und Eddersheim zu einer neuen Stadt zusammengeschlossen. Seitdem gilt die offizielle Bezeichnung Hattersheim am Main.
(Stand jeweils zum 31. Dezember)
Die Kommunalwahl am 26. März 2006 lieferte folgendes Ergebnis:
| Parteien und Wählergemeinschaften | % 2006 |
Sitze 2006 |
% 2001 |
Sitze 2001 |
|
|---|---|---|---|---|---|
| CDU | Christlich Demokratische Union Deutschlands | 35,3 | 13 | 33,5 | 12 |
| SPD | Sozialdemokratische Partei Deutschlands | 44,7 | 16 | 40,9 | 15 |
| GRÜNE | Bündnis 90/Die Grünen | 8,5 | 3 | 9,4 | 3 |
| FDP | Freie Demokratische Partei | 7,0 | 3 | 7,3 | 3 |
| HWG | Hattersheimer Wähler Gemeinschaft | 1,5 | 1 | 4,6 | 2 |
| FWG | Freie Wähler-Gemeinschaft 1989 Hattersheim | 3,0 | 1 | 4,3 | 2 |
| Gesamt | 37 | 37 | |||
| Wahlbeteiligung in % | 46,6 | 52,3 | |||
Der seit 1998 amtierende Bürgermeister Hans Franssen (SPD) wurde am 25. April 2004 im ersten Wahlgang mir 53,3 % der Stimmen im Amt bestätigt. Die Wahlbeteiligung betrug 50,0 %.
Hattersheim am Main unterhält insgesamt drei Städtepartnerschaften: seit 1987 mit dem französischen Sarcelles, seit 1989 mit Santa Catarina im afrikanischen Inselstaat Kap Verde und seit 1992 mit dem ungarischen Mosonmagyaróvár.
Hattersheim war früher ein bedeutender Standort der Rosenzucht, die von einzelnen Gärtnereien immer noch betrieben wird. Zwischen der Kernstadt und dem Stadtteil Okriftel liegt das öffentlich zugängliche Rosarium, es ist Teil des Regionalparks Rhein-Main.
Der Sitz der Sarotti AG, einer Tochtergesellschaft des Nestle-Konzerns, befand sich in Hattersheim.
Bad Soden am Taunus | Eppstein | Eschborn | Flörsheim am Main | Hattersheim am Main | Hochheim am Main | Hofheim am Taunus | Kelkheim (Taunus) | Kriftel | Liederbach am Taunus | Schwalbach am Taunus | Sulzbach (Taunus)
eo:Hattersheim am Main fr:Hattersheim it:Hattersheim am Main nl:Hattersheim am Main ro:Hattersheim am Main ru:Хаттерсхайм-на-Майне vo:Hattersheim am Main