Donnerstag, 24.05.2012



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Haselbachtal

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen fehlt
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Haselbachtal
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Haselbachtal hervorgehoben
51.24027777777814.033333333333234Koordinaten: 51° 14′ N, 14° 2′ O
Basisdaten
Bundesland: Sachsen
Direktionsbezirk: Dresden
Landkreis: Bautzen
Höhe: 234 m ü. NN
Fläche: 37,47 km²
Einwohner: 4502 (30. Dez. 2007)[1]
Bevölkerungsdichte: 120 Einwohner je km²
Postleitzahl: 01920
Vorwahl: 03578
Kfz-Kennzeichen: BZ
Gemeindeschlüssel: 14 6 25 220
Gemeindegliederung: 6 Ortsteile
Adresse der Gemeindeverwaltung: Schulstraße 7a
OT Bischheim
01920 Haselbachtal
Webpräsenz:
Bürgermeisterin: Margit Boden
Lage der Gemeinde Haselbachtal im Landkreis Bautzen
Datei:Haselbachtal in BZ.png

Haselbachtal (obersorbisch Haslowk dołk) ist eine Gemeinde im sächsischen Landkreis Bautzen.

Inhaltsverzeichnis

Geographie und Verkehr

Die Gemeinde befindet sich ca. 7 km südwestlich der Stadt Kamenz und ca. 35 km nordöstlich der Landeshauptstadt Dresden. Die Gemeinde liegt in der westlichen Oberlausitz im Westlausitzer Hügelland und erstreckt über eine Länge von etwa 13 km zumeist in den Tälern von Haselbach und Pulsnitz.

Vom innerhalb der Gemeinde liegenden Bahnhof Bischheim-Gersdorf ist Dresden in ca. 45 Minuten mit der Regionalbahn zu erreichen.

Die A 4 verläuft südlich der Gemeinde und ist über die Anschlussstelle Pulsnitz (ca. 10 km) zu erreichen.

Geschichte

Der Ortsteil Reichenbach wurde im Jahr 1248 erstmals urkundlich erwähnt. Der Ort entstand als typisches Waldhufendorf während der deutschen Ostkolonisation. Während des Dreißigjährigen Krieges starben durch die Pest 248 Bewohner, was fast die Gesamtbevölkerung ausmachte.

Der Ortsteil Reichenau wurde erstmals im Jahr 1436 urkundlich erwähnt.In den Jahren 1429-1431 plünderten Hussiten den Ort und zerstörten die Kirche. Ein weiterer Schicksalsschlag ereilte den Ort im Jahr 1680, als die Pest wütete und fast 80 Leben forderte. Auch in den Befreiungskriegen hatte der Ort zu leiden. Es wurden preußische und danach russische Truppen in Reichenau einquartiert. Die Freilichtbühne wurde in den Dreißiger Jahren des vorigen Jahrhunderts gebaut.

Die Ortsteile Gersdorf und Möhrsdorf sind ebenfalls klassische Waldhufendörfer und werden im Jahr 1225 (Gersdorf) und 1264 (Möhrsdorf) erstmals urkundlich erwähnt. Seit dem 14. Februar 1958 gehören die beiden Orte zusammen.

Der Ortsteil Bischheim wird im Jahr 1225 erstmals urkundlich erwähnt. Bischheim schloss sich mit Häslich am 1. Januar 1969 zu einer Gemeinde zusammen.

Am 1. Januar 2001 schlossen sich die Gemeinden Reichenbach, Reichenau, Gersdorf-Möhrsdorf und Bischheim-Häslich zur Gemeinde Haselbachtal zusammen.

Ortsgliederung

Die Ortsteile sind Bischheim, Häslich, Gersdorf, Möhrsdorf, Reichenau, Reichenbach

Sehenswürdigkeiten

  • Park in Bischheim
  • Bischheimer Freibad mit Sportstätten (hier wird z.B. der Lessing-Cup ausgetragen)
  • Schauanlage und Museum des Granitabbaues
  • geflutete Steinbrüche als Badestationen für Touristen und Heimische
  • Naturbühne Reichenau
  • Kirche in Reichenbach
  • Kirche und Dorfplatz Gersdorf
  • Kulturmühle in Bischheim
  • Gersdorf; Geburtshaus von Karoline Salome Rietschel (1770–1834), Mutter von Ernst Rietschel, in der Nähe: Ein Hinweis auf das Geburtshaus der Mutter von Gotthold Ephraim Lessing

Regelmäßige Veranstaltungen

  • Sportfest Reichenbach
  • Parkfest Bischheim
  • Schaf- und Wollmarkt
  • Kleintiermarkt Reichenbach
  • Weihnachtsmarkt
  • Lessing Cup Bischheim

Bildung

Die Gemeinde Haselbachtal verfügt über eine Grundschule.

Söhne und Töchter der Gemeinde

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen: Bevölkerungsentwicklung

dsb:Haslowk en:Haselbachtal eo:Haselbachtal et:Haselbachtal fr:Haselbachtal nl:Haselbachtal ro:Haselbachtal ru:Хазельбахталь vo:Haselbachtal