Donnerstag, 24.05.2012



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Hallschlag

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Dieser Artikel beschreibt die Gemeinde Hallschlag in Rheinland-Pfalz. Ein weiterer Ort mit diesen Namen ist der Stuttgarter Stadtteil Hallschlag im Stadtbezirk Bad Cannstatt.


Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Hallschlag
Hallschlag
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Hallschlag hervorgehoben
50.3536111111116.4383333333333480Koordinaten: 50° 21′ N, 6° 26′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Vulkaneifel
Verbandsgemeinde: Obere Kyll
Höhe: 480 m ü. NN
Fläche: 12,74 km²
Einwohner: 548 (30. Dez. 2007)
Bevölkerungsdichte: 43 Einwohner je km²
Postleitzahl: 54611
Vorwahl: 06557
Kfz-Kennzeichen: DAU
Gemeindeschlüssel: 07 2 33 214
Adresse der Verbandsverwaltung: Rathausplatz 1
54584 Jünkerath
Webpräsenz:
Ortsbürgermeister: Hans Jürgen Breuer

Hallschlag ist eine rheinland-pfälzische Ortsgemeinde im Landkreis Vulkaneifel in der Region Trier. Der Ort ist Teil der Verbandsgemeinde Obere Kyll.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Geografische Lage

Die Gemeinde liegt zwischen 490 m und 640 m über NN an der Grenze zwischen Rheinischem Schiefergebirge und der Vulkaneifel am Rande der Schnee-Eifel. Der Ort liegt in einer Talmulde und ist eingebettet in die reizvolle Landschaft der Mitteleifel. Hallschlag gehört zum Erholungsgebiet Oberes Kylltal. Drei Kilometer westlich befindet sich die belgische Grenze. Die Gemarkung grenzt im Westen, Norden und Osten an Nordrhein-Westfalen.

Geschichte

Der Ort wurde 1322 erstmals urkundlich erwähnt. Hallschlag gehörte damals zur Herrschaft Kronenburg. Im 15. Jahrhundert gelangte der Ort an die Grafen von Manderscheid- Schleiden. Gegen Ende des 17. Jahrhunderts gehörte Hallschlag mit Kronenburg der Blankenheimer Linie der Grafschaft Manderscheid- Blankenheim. Der Ort wurde zu Anfang des 19. Jahrhunderts zur Pfarrei erhoben. Im 2. Weltkrieg wurde Hallschlag zu 80 % zerstört.

Sehenswert: Pilgerkreuz der St. Matthias-Bruderschaft an der Straße nach Ormont ca. 100 m hinter der ehemaligen Bahnbrücke, Reste und Relikte der ehemaligen Westwallanlagen westlich des Ortes.


Politik

Wappen

Unter rotem Schildhaupt mit drei goldenen Kugeln, in silber ein blauer, schrägrechter Wellenbalken.

Verkehr

Durch den Ort führt die B 421.

Ehemalige Munitionsfabrik Espagit

Auf dem Gebiet der Gemeinde Hallschlag lag die von 1915 bis 1920 betriebene Giftgas- und Munitionsfabrik Espagit. Das ehemalige Betriebsgelände stellt bis heute eine Rüstungsaltlast dar, von der weiterhin erhebliche Umweltgefährdungen ausgehen. Bisher wurden rund 55 Millionen EUR für die Sanierung ausgegeben[1].


Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Kölnische Rundschau vom 22. August 2006)
en:Hallschlag

eo:Hallschlag nl:Hallschlag ro:Hallschlag ru:Хальшлаг vo:Hallschlag