Meinestadt.de - Hagenbach - 24.05.2012
Lexikon - meinestadt.de
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Rheinland-Pfalz | |
| Landkreis: | Germersheim | |
| Verbandsgemeinde: | Hagenbach | |
| Höhe: | 104 m ü. NN | |
| Fläche: | 15,85 km² | |
| Einwohner: | 5406 (30. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 341 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 76767 | |
| Vorwahl: | 07273 | |
| Kfz-Kennzeichen: | GER | |
| Gemeindeschlüssel: | 07 3 34 008 | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Ludwigstraße 20 76767 Hagenbach |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Franz Xaver Scherrer (CDU) | |
Hagenbach ist eine Kleinstadt im Landkreis Germersheim im Südosten von Rheinland-Pfalz (Deutschland). Hagenbach ist Sitz der gleichnamigen Verbandsgemeinde.
Inhaltsverzeichnis |
Nachbargemeinden von Hagenbach sind im Norden die Stadt Wörth am Rhein, im Osten jenseits des Rheins die Großstadt Karlsruhe, im Süden Berg (Pfalz) und Neuburg am Rhein. Berg und Neuburg gehören zur Verbandsgemeinde.
Hagenbach trat ins Licht der Geschichte, als am Heiligabend 1146 Bernhard von Clairvaux hier predigte. Hagenbach gehörte zum Reichsland und wurde vom Kloster Weißenburg aus verwaltet. 1281 wurden dem Ort durch Rudolf von Habsburg erstmals die Stadtrechte verliehen. 1353 kam Hagenbach zur Kurpfalz und wurde 1410 Amtssitz. 1674 verwüsteten die Franzosen den Ort, 1680 wurde er nach Frankreich eingegliedert. Ab 1768 war er im Besitz von Pfalz-Zweibrücken. Nach 1820 wurden die Ortsbefestigungen niedergelegt.
Seit dem 22. Januar 2006 besitzt Hagenbach wieder die Stadtrechte.
2007 waren 51,4 Prozent der Einwohner katholisch und 21,4 Prozent evangelisch. Die übrigen gehörten einer anderen Religion an oder waren konfessionslos.[1]
Bei den Wahlen zum Gemeinderat am 13. Juni 2004 ergab sich folgendes Ergebnis:
Die Blasonierung des Wappens lautet: In Silber eine bewurzelte grüne Buche.
Es wurde 1911 von Prinzregent Luitpold von Bayern genehmigt und geht zurück auf ein Siegel aus dem Jahr 1297.[2]
Germanische Spuren in der Gemarkung aus der Zeit vor ständiger Besiedlung stellt der vorwiegend aus Silberschmuck bestehende „Hortfund von Hagenbach“ dar, der römisches Beutegut aus dem 3. Jahrhundert beinhaltet und heute im Historischen Museum der Pfalz in Speyer aufbewahrt wird. Man nimmt an, dass der Schmuck aus einem römischen Tempelbezirks Aquitaniens stammt.
Die Lourdesgrotte am Hochufer ist alljährlich das Ziel von Gläubigen.
Im Ortskern finden sich gepflegte Fachwerkhäuser. Die Kirche St. Michael von 1752 hat eine reichhaltige Rokokoausstattung. Hinter der Kirche ist noch ein Rest der alten Ortsbefestigung zu sehen und auf dem alten Friedhof das Denkmal "Kreuzigungsgruppe" von 1835.
Hagenbach liegt etwas abseits der A 65. Die Stadt hat einen Haltepunkt an der Bienwaldbahn.
Mehrere Automobilzulieferer haben sich in den vergangenen Jahren in der Gemeinde angesiedelt.
Als Sitz der Verbandsgemeinde beherbergt Hagenbach deren Verwaltung.
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