Meinestadt.de - Grünhain-Beierfeld - 23.05.2012
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| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Sachsen | |
| Direktionsbezirk: | Chemnitz | |
| Landkreis: | Erzgebirgskreis | |
| Höhe: | 505 m ü. NN | |
| Fläche: | 22,26 km² | |
| Einwohner: | 6514 (30. Dez. 2007)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 293 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 08344 | |
| Vorwahl: | 03774 | |
| Kfz-Kennzeichen: | ERZ | |
| Gemeindeschlüssel: | 14 5 21 260 | |
| Stadtgliederung: | 3 Ortsteile | |
| Adresse der Stadtverwaltung: | August-Bebel-Straße 79 08344 Grünhain-Beierfeld |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Joachim Rudler (CDU) | |
| Lage der Stadt Grünhain-Beierfeld im Erzgebirgskreis | ||
| Datei:Grünhain-Beierfeld in ERZ.png | ||
Grünhain-Beierfeld ist eine Stadt im sächsischen Erzgebirgskreis. Sie entstand am 1. Januar 2005 durch die Eingemeindung der Stadt Grünhain in die Gemeinde Beierfeld.
Inhaltsverzeichnis |
Höchster Punkt des Stadtgebietes ist der Spiegelwald mit 728 m ü. NN.
Im Norden grenzen Zwönitz, im Osten Elterlein, im Süden Raschau-Markersbach, im Südwesten Schwarzenberg/Erzgeb. und im Westen Bernsbach und Lößnitz an die Stadt.
Grünhain-Beierfeld gliedert sich in drei Stadtteile:
Die Besiedlung des Gebietes um Beierfeld erfolgte im 12. Jahrhundert. Wie auch viele andere Orte des Erzgebirges ist Beierfeld ein zweireihiges Waldhufendorf. Der Ortsname lässt bayerische Kolonialisten vermuten. 1233 kam Beierfeld mit der Stiftung des Klosters Grünhain durch Meinhard II. von Wirbene zum Klosterbesitz. Damit besaß bis zur Reformation der Grünhainer Abt die Gerichtsbarkeit über den Ort und erhielt Zins- und Fronleistungen.
Mit dem einsetzenden Bergbau begann jedoch der Wandel vom reinen Bauerndorf zur industriell geprägten Gemeinde. Die aufkommende Löffelmacherei im 17. und 18. Jahrhundert sowie der Blechwarenindustrie im 19. Jahrhundert wurden zu den bestimmenden Industriezweigen im Ort. Aus der anfänglich handwerklichen Produktion von Haus- und Küchengeräten entwickelte sich ab Beginn des 20. Jahrhunderts die fabrikmäßige Herstellung in Großbetrieben.
Grünhain wurde erstmals 1231/33 urkundlich erwähnt. Der Standort an der Salzstraße Halle–Preßnitzer Pass–Böhmen bewog um 1230 Zisterziensermönche dazu, hier ein Kloster zu gründen. Bereits 1267 ist Grünhain als oppidum bezeugt (Siehe auch: Grünhain, Kloster Grünhain).
Waschleithe wird 1528 erstmals urkundlich erwähnt. Bereits im 13. Jahrhundert begann im Oswaldtal, in dem Waschleithe liegt, der Bergbau. Neben Silber, Zinn, Eisen wurde später auch Marmor gewonnen. Der Bergbau wurde so bis 1920 weitergeführt. Aus dem Bergbau leitet sich auch der Ortsname ab, der von einer „Erzwäsche am Hang“ herrührt.
Am 1. Januar 1999 erfolgte die Eingemeindung von Waschleithe und zum 1. Januar 2005 die von Grünhain nach Beierfeld. Mit der Eingemeindung der Stadt Grünhain änderte die Gemeinde Beierfeld ihren Namen in „Grünhain-Beierfeld“ und übernahm auch das Stadtrecht.
(die drei Veranstaltungen finden im jährlichen Wechsel statt)
Grünhain-Beierfeld ist nicht durch eine Bundesstraße an den überörtlichen Verkehr angebunden. Die wichtigste Verbindung ist die Staatsstraße 270, die die Stadt mit der nahen Bundesstraße 101 in Schwarzenberg und der Staatsstraße 258, einem Autobahnzubringer der A72, in Zwönitz verbindet.
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