Meinestadt.de - Großolbersdorf - 23.05.2012
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| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Sachsen | |
| Direktionsbezirk: | Chemnitz | |
| Landkreis: | Erzgebirgskreis | |
| Höhe: | 480 m ü. NN | |
| Fläche: | 22,61 km² | |
| Einwohner: | 3112 (30. Dez. 2007)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 138 Einwohner je km² | |
| Postleitzahlen: | 09432 09434 09429 | |
| Vorwahlen: | 037369 (03725 im OT Hohndorf) | |
| Kfz-Kennzeichen: | ERZ | |
| Gemeindeschlüssel: | 14 5 21 240 | |
| Gemeindegliederung: | 3 Ortsteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Am Rathaus 8 09432 Großolbersdorf |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Henry Freund (Einzelbewerber) | |
| Lage der Gemeinde Großolbersdorf im Erzgebirgskreis | ||
| Datei:Großolbersdorf in ERZ.png | ||
Großolbersdorf ist eine Gemeinde im Erzgebirgskreis in Sachsen, Deutschland.
Inhaltsverzeichnis |
Großolbersdorf ist ein Waldhufendorf im mittleren Teil des Erzgebirges, mit einer groben Ost-West-Ausrichtung. Im Osten grenzt es an den Bornwald und reicht im Westen bis zum Zschopautal. Im Norden grenzt die Stadt Zschopau an den Ort und im Süden die Stadt Wolkenstein.
Höchster Punkt des Ortes ist der Zeisighübel mit 642 m Höhe, tiefster Punkt ist die Zschopau mit 358 m.
Zur Gemeinde gehören auch die beiden Ortsteile Hohndorf und Hopfgarten. Hohndorf liegt als aus einem Vorwerk entstandene Siedlung auf einer Höhenlage von 500–550 m.
Hopfgarten gruppiert sich zu beiden Seiten des Zschopautals.
Folgende Einwohnerzahlen beziehen sich auf den 31. Dezember des voranstehenden Jahres mit Gebietsstand Januar 2007:
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1982 bis 1988
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1989 bis 1995
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1996 bis 2002
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2003 bis 2007
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Auf dem Friedhof befindet sich eine Grabstätte mit Gedenkstein für zwei unbekannte KZ-Häftlinge aus dem Außenlager Flöha des KZ Flossenbürg, die in einem Todesmarsch durch den Ort getrieben und erschossen wurden.
Auf dem Kirchhof befindet sich ein Denkmal für die Opfer des Ersten Weltkrieges, auf dem Friedhof ein Denkmal für die Opfer des Zweiten Weltkrieges, die Bombardierung des Ortes 1945 und der kommunistischen Gewaltherrschaft. In Hohndorf und in Hopfgarten befinden sich ebenfalls Denkmale für die Opfer der beiden Weltkriege.
Die evangelisch-lutherische Kirchgemeinde Großolbersdorf umfasst den Ort mit allen Ortsteilen sowie den Ortsteil Scharfenstein der Gemeinde Drebach. Kirchweih ist am Sonntag nach dem 16. Oktober.
In der Gemeinde befindet sich außerdem eine Kapelle der Siebenten-Tags-Adventisten sowie ein Versammlungsraum der Gemeinschaft in Christo Jesu.
Seit der Einrichtung des selbstständigen Kirchspieles am 18. April 1575 amtierten bisher 21 Pfarrer in Großolbersdorf.
Seit der Wahl 2004 besteht der Gemeinderat aus 14 Gemeinderäten. 7 werden von der CDU, 3 von der SPD, 3 vom Handels- und Gewerbeverband Großolbersdorf sowie einer von den Freien Wählern Hopfgarten gestellt.
Das Wappen der Gemeinde Großolbersdorf wurde am 21. März 1997 genehmigt. Es entstand aus den Wappen der beiden vorherigen Gemeinden Großolbersdorf und Hohndorf. Das Großolbersdorfer Wappen ist erstmals 1810 auf einem Siegelabdruck nachweisbar. Der Baum (Eiche) steht für Leben, Lebensfreude, Eigenständigkeit und Bodenständigkeit. Der Pflug steht für die Landwirtschaft. Mit dem Zackenrad am unterem Rad wird an das Handwerk und die Industrie im Ort erinnert.</br>
Das Symbol des Hohndorfer Wappens ist auf die ehemalige Pferdeabspanne „Schwarzes Ross“ an der ehemaligen Salzstraße zurückzuführen.
Großolbersdorf unterhält eine Partnerschaft mit der Gemeinde Rainau in Baden-Württemberg.
Kirche in Großolbersdorf mit Altar von Johann Böhme von 1653
Im Dorfmuseum „Sättlerhaus“ wird das Leben in einem Strumpfwirkerhaus im 19. Jahrunhdert dargestellt. Weiterhin können eine Innungslade der Strumpfwirkerinnung sowie weitere Dokumente der Handwerkerinnungen des Ortes besichtigt werden.</br> Auch eine Ausstellung mit Weihnachtsdekoration (Pyramide, Weihnachtsberg) ist zu sehen.
Im Schnitzerheim kann ein 1936–1938 geschaffener Berg mit geschnitzten Szenen aus dem Leben von Karl Stülpner besichtigt werden.
Im weltweit einzigartigen Museum für Nummernschilder, Verkehrs- und Zulassungsgeschichte (Nummernschildermuseum) wird nicht nur die Geschichte und Entwicklung von Nummernschilder gezeigt, auch die Geschichte des Zulassungswesen wird thematisiert.
Es werden mehr als 3000 Nummernschilder ständig ausgestellt. Zu sehen sind außerdem weitere Informationen und Kuriositäten zu den Themen „Historische Fahrschule“, „alte Führerscheine und Kraftfahrzeugpapiere“, „alte Strafzettel“ und „Automobilclubs“.
Der Ort wird durch die B 174 sowie die Staatsstraße 228 erschlossen. Weiterhin erfolgt eine Anbindung durch die Kreisstraßen 8170: Scharfenstein–Heinzebank und 8150: B 174–Warmbad
Im Ort befindet sich die Grundschule „Ewald Mende“.
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