Meinestadt.de - Großalmerode - 23.05.2012
Lexikon - meinestadt.de
| Wappen | Deutschlandkarte | ||
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| Basisdaten | |||
| Bundesland: | Hessen | ||
| Regierungsbezirk: | Kassel | ||
| Landkreis: | Werra-Meißner-Kreis | ||
| Höhe: | 421 – 643 m ü. NN | ||
| Fläche: | 37,62 km² | ||
| Einwohner: | 7174 (30. Dez. 2007) | ||
| Bevölkerungsdichte: | 191 Einwohner je km² | ||
| Postleitzahl: | 37247 | ||
| Vorwahl: | 05604 | ||
| Kfz-Kennzeichen: | ESW | ||
| Gemeindeschlüssel: | 06 6 36 004
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| Adresse der Stadtverwaltung: | Marktplatz 11 37247 Großalmerode |
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| Webpräsenz: | |||
| Bürgermeister: | Andreas Nickel (SPD) | ||
| Lage der Stadt Großalmerode im Werra-Meißner-Kreis | |||
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Großalmerode ist eine Stadt in Hessen im Werra-Meißner-Kreis.
Inhaltsverzeichnis |
Die Kleinstadt (Stadtrechte seit 1775) liegt östlich von Kassel im Naturpark Meißner-Kaufunger Wald an der Gelster. Dort befindet sich auch die Gemeinde von Laudenbach, Großalmerode, im Kaufunger Wald zwischen dem Steinberg bzw. Bilstein im Nordwesten und dem Hirschberg im Südwesten. Nur etwas südöstlich ragt der höchste Berg im nordöstlichen Hessen empor – der Hohe Meißner.
Großalmerode gliedert sich in die Teilorte Weißenbach, Trubenhausen, Uengsterode, Rommerode, Laudenbach und Epterode. Zum Gemeindegebiet gehören außerdem Bransrode, Gut Giesenhagen und Faulbach, diese sind allerdings keine Teilorte sondern gehören offiziell der Kernstadt an.
Als Almerode wird das heutige Großalmerode erstmals 1386 in den Quellen erwähnt. Doch erst im Jahr 1775 wird der Ort mit Stadtrechten versehen.
Die Keramikherstellung im mittelalterlichen Großalmerode war sehr fortschrittlich. Die Produkte wurden aufgrund ihrer hohen Hitzebeständigkeit (1100-1200 Grad Celsius) weltweit exportiert [1][2].
Bei einer Versammlung der christlichen Gemeinschaftsbewegung kam es 1907 zu ekstatischen Erscheinungen; die Verurteilung dieser Ereignisse führten 1909 zu einem Bruch der Gemeinschaftsbewegung mit der Pfingstbewegung (Berliner Erklärung).
Die Kommunalwahl am 26. März 2006 lieferte folgendes Ergebnis:
| Parteien und Wählergemeinschaften | % 2006 |
Sitze 2006 |
% 2001 |
Sitze 2001 |
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| CDU | Christlich Demokratische Union Deutschlands | 25,5 | 8 | 28,7 | 9 |
| SPD | Sozialdemokratische Partei Deutschlands | 60,2 | 19 | 62,6 | 19 |
| WG | Wählergemeinschaft Großalmerode | 14,3 | 4 | 8,6 | 3 |
| Gesamt | 100,0 | 31 | 100,0 | 31 | |
| Wahlbeteiligung in % | 48,9 | 53,5 | |||
Der Bürgermeister der Stadt Großalmerode ist seit 2000 Andreas Nickel (SPD).
Das Wappen zeigt drei Schmelztiegel (Tondüppchen) in der Mitte, die aus almeröder Ton bestehen. Links und Rechts daneben liegen Üller die ebenfalls aus Ton bestehen. Üller sind mit Murmeln zu vergleichen, nur sind sie oft viel größer.
Großalmerode unterhält eine Partnerschaft mit Royston im Vereinigten Königreich.
In sportlicher Hinsicht ist Großalmerode zum einen bekannt für die 58 km lange, quer durch den Kaufunger Wald verlaufende und gut ausgeschilderte Mountainbike-Strecke. Jährlich findet auf dieser Strecke mit kleinen Abweichungen der sogenannte „Bilstein Bike Marathon“ statt, der Mountainbiker aus ganz Deutschland und den Benelux-Staaten in die Tonstadt lockt. Auf dem Schwarzenberg liegt - mit vier Tennisplätzen - die Tennisanlage des TC Großalmerode.
Darüber hinaus haben sich in der Vergangenheit die Aktiven der Turngemeinde 1863 Großalmerode e.V. sowie die Gruppenliga-Fußballer des FC Großalmerode 1920 und deren außerordentlich gute Jugendarbeit auch überregional einen Namen gemacht. Zwischen der Kernstadt und dem Ortsteil Epterode liegt der „Männerspielplatz“, auf dem außergewöhnliche Sportarten wie Baggern, Jeep fahren und Quad fahren angeboten werden.
Durch die Kernstadt führt die Bundesstraße 451, die bei Helsa in die Bundesstraße 7 und bei Witzenhausen in die Bundesstraße 27 mündet.
Die Eisenbahnstrecke Walburg - Großalmerode Ost Kopfbahnhof wurde am 15. Dezember 1915 eröffnet. Der Personenverkehr wurde am 2. Juni 1973 eingestellt. Nach dem Umsetzen fuhren die Züge weiter über die Gelstertalbahn nach Witzenhausen Süd und Eichenberg.
Es gab noch eine weitere Bahnlinie, die in Velmeden von der obengenannten Eisenbahnstrecke abzweigte und zum Kopfbahnhof Großalmerode West führte.
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