Meinestadt.de - Groß Grönau - 23.05.2012
Lexikon - meinestadt.de
| Wappen | Deutschlandkarte | ||
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| Basisdaten | |||
| Bundesland: | Schleswig-Holstein | ||
| Kreis: | Herzogtum Lauenburg | ||
| Amt: | Lauenburgische Seen | ||
| Höhe: | 7 m ü. NN | ||
| Fläche: | 4,9 km² | ||
| Einwohner: | 3536 (30. Dez. 2007) | ||
| Bevölkerungsdichte: | 722 Einwohner je km² | ||
| Postleitzahl: | 23627 | ||
| Vorwahl: | 04509 | ||
| Kfz-Kennzeichen: | RZ | ||
| Gemeindeschlüssel: | 01 0 53 041
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| Adresse der Amtsverwaltung: | Fünfhausen 1 23909 Ratzeburg |
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| Webpräsenz: | |||
| Bürgermeister: | Hans Georg Weißkichel (CDU) | ||
Groß Grönau ist eine Gemeinde im nördlichen Kreis Herzogtum Lauenburg in Schleswig-Holstein. Sie grenzt im Norden und Westen unmittelbar an den Lübecker Stadtteil St. Jürgen und bildet mit Lübeck eine Agglomeration. Im Ort gibt es eine Außenstelle des Amtsverwaltung des Amtes Lauenburgische Seen.
Inhaltsverzeichnis |
Die östliche Gemeindegrenze bildet die Wakenitz, die gleichzeitig an ihrem Ostufer Landesgrenze zu Mecklenburg-Vorpommern ist. Entlang der Wakenitz verläuft der Drägerweg als Wanderweg von Lübeck nach Rothenhusen am Ratzeburger See.
Der Ort wurde bereits im Jahr 1230 erstmals erwähnt. Im 17. Jahrhundert machte der von 1665-66 regierende Herzog Franz Erdmann von Sachsen-Lauenburg den Ort kurzzeitig zur Residenz.
Blasonierung: „In Rot mit von Silber und Schwarz zwölfmal gestücktem Bord eine silberne heraldische Lilie.“[1]
Der gestückte Bord ist dem Wappen des Kreises Herzogtum Lauenburg entnommen. Die Lilie ist das Wappenzeichen der ersten nachweisbaren Besitzer des Ortes, der Adelsfamilie Gronowe.
Groß Grönau ist bereits 1230 im Ratzeburger Zehntregister als Kirchdorf erwähnt. Der Chor der Willehadkirche stammt aus der Zeit um 1250, das jüngere Kirchenschiff etwa von 1330 und der Turm neueren Datums von nach dem Jahr 1700. In der Kirche befindet sich ein Taufstein aus dem 13. Jahrhundert, eine von Herzog Franz Erdmann 1664 gestiftete Kanzel. Der Altar ist aus dem Jahr 1730. Das Gehäuse der Orgel stammt aus der 1806 abgerissenen Kirche des Johannisklosters in Lübeck.
In Klein Grönau befindet sich eine backsteingotische Hospitalanlage der Stadt Lübeck. Diese besteht aus der 1409 geweihten Siechenkapelle mit einer 1659 von Cordt Kleimann in Lübeck gegossenen Glocke, dem Siechenhaus und einer Hofanlage. Das Siechenhaus wurde mit Mitteln des im Jahr 1477 verstorbenen Lübecker Bürgermeisters Andreas Geverdes 1480 als Armenhaus für zwölf Bewohner gebaut. Hierher gelangte der gotische Hochaltar aus der Lübecker Aegidienkirche, der als Grönauer Altar heute im St.-Annen-Museum in Lübeck ausgestellt ist. Allein die später gefertigte Predella zu diesem Altar verblieb in der Grönauer Kapelle.
Die B 207 Alte Salzstraße zieht sich in Nord-Süd-Richtung durch den Ort, sie soll durch eine neue Trasse ersetzt werden. Im Süden liegt die Anschlussstelle Groß Sarau der A 20. Westlich liegt der Flughafen Blankensee der Hansestadt Lübeck.
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