Meinestadt.de - Gremsdorf - 23.05.2012
Lexikon - meinestadt.de
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Mittelfranken | |
| Landkreis: | Erlangen-Höchstadt | |
| Verwaltungs- gemeinschaft: |
Höchstadt an der Aisch | |
| Höhe: | 270 m ü. NN | |
| Fläche: | 12,96 km² | |
| Einwohner: | 1501 (30. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 116 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 91350 | |
| Vorwahlen: | 09193, 09195 (Buch) | |
| Kfz-Kennzeichen: | ERH | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 5 72 126 | |
| Gemeindegliederung: | 4 Ortsteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Hauptstraße 12 91350 Gremsdorf |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Waldemar Kleetz (BGB/WGB) | |
| Lage der Gemeinde Gremsdorf im Landkreis Erlangen-Höchstadt | ||
| Datei:Gremsdorf im Landkreis Erlangen-Höchstadt.png | ||
Gremsdorf ist eine Gemeinde im mittelfränkischen Landkreis Erlangen-Höchstadt und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Höchstadt an der Aisch.
Inhaltsverzeichnis |
Gremsdorf liegt im Aischtal, circa einen Kilometer westlich der Autobahnausfahrt Höchstadt-Ost der BAB 3 Würzburg-Nürnberg. Die Gemeinde zählt um die 1.500 Einwohner und erstreckt sich auf einer Fläche von ca. 13 km².
Neben Gremsdorf selbst gehören die Ortschaften Krausenbechhofen und Poppenwind zur Gemeinde. Im Zuge der Gebietsreform wurde auch die ehemalige Gemeinde Buch eingegliedert.
Nachbargemeinden sind (im Norden beginnend im Uhrzeigersinn):
Höchstadt an der Aisch, Adelsdorf, Heßdorf
Gremsdorf zeigt den Charakter einer ländlichen Wohngemeinde. Der Ortsname geht zurück auf ein Dorf des „Gremi“ und ist noch heute als Haufenwegedorf aus karolingischer Zeit zu erkennen. Die heute noch einträgliche Mühle zu Gremsdorf wird schon 1326 erwähnt, als sie von Wolfram Truchseß von Aurach und den Brüdern Heinrich und Hermann Truchsessen zu Nainsdorf erworben wurde.
Gremsdorf im heutigen Regierungsbezirk Mittelfranken gehörte zum Kloster Michelsberg, das ein Mediat des Hochstiftes Bamberg war. Seit dem Reichsdeputationshauptschluss von 1803 gehört der Ort zu Bayern.
Das Gremsdorfer Amtshaus, in dem bis 1826 das Landgericht Höchstadt untergebracht war, wurde vom Staat für nur 1500 Gulden an den Sohn des letzten Michelsberger Amtsschreibers, Johann Leonhard Rinecker, verkauft, von dessen Nachfahren es der Orden der Barmherzigen Brüder 1895 für die Errichtung einer Heil- und Pflegeanstalt erwarb. In diesem Wohn- und Pflegeheim sind zur Zeit etwa 280 Bewohner untergebracht.
Der Gemeinderat von Gremsdorf hat 12 Mitglieder, dazu kommt noch der nebenamtliche Bürgermeister.
| Bürgerblock | WG Buch | FWG | Gesamt | |
| 2002 | 5 | 5 | 2 | 12 Sitze |
| 2008 | 6 | 4 | 2 | 12 Sitze |
(Letzter Stand: Kommunalwahl am 2. März 2008)
Bürgermeister ist Waldemar Kleetz (BGB/WGB).
Überregionale Bekanntheit erlangte Gremsdorf durch Veranstaltungen im Gasthof Göb[1], die regelmäßig im bayerischen Verfassungsschutzbericht aufgeführt werden. Es fanden neben Landesparteitagen der NPD und Rechtsrockkonzerten auch National Socialist Black Metal Konzerte statt. Dank des Engagements des Bündnisses "Gremsdorf ist bunt" und dem Einsatz von Bürgermeister Waldemar Kleetz finden im Gasthof Göb seit 2008 keine rechtsradikalen Veranstaltungen mehr statt.
Die Wappenbeschreibung lautet: Gespalten von Silber und Blau, vorne ein linksgewendeter roter Flügel mit daraus wachsendem Arm, der ein rotes Balkenkreuz emporhält, hinten ein halbes silbernes Mühlrad am Spalt.
Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 506.000 €, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 81.000 €.
Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 76 und im Bereich Handel und Verkehr 8 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 297 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 462. Im verarbeitenden Gewerbe gab es 2 Betriebe, im Bauhauptgewerbe 2 Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 35 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 465 ha, davon waren 302 ha Ackerfläche und 162 ha Dauergrünfläche.
Erwähnenswert sind Wandermöglichkeiten in Weiher- und Waldgebieten sowie im Landschaftsschutzgebiet „Mohrhof“. Insgesamt fünf Gasthöfe und Gasthäuser laden die Wanderer zur Einkehr ein. Spezialitäten sind hier vor allem von September bis April die bekannten „Aischgründer Karpfen“. Übernachtungsmöglichkeiten mit ca. 140 Betten sind ebenfalls vorhanden.
Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 1999):
In Gremsdorf befindet sich eine Einrichtung des Ordens der Barmherzigen Brüder, die für Behinderte ein Wohnheim, eine Werkstatt und eine Förderstätte, sowie eine Seniorentagesstätte und eine staatlich anerkannte Fachschule für Heilerziehungspflege beherbergt.
Adelsdorf | Aurachtal | Baiersdorf | Bubenreuth | Buckenhof | Eckental | Gremsdorf | Großenseebach | Hemhofen | Heroldsberg | Herzogenaurach | Heßdorf | Höchstadt a.d.Aisch | Kalchreuth | Lonnerstadt | Marloffstein | Möhrendorf | Mühlhausen | Oberreichenbach | Röttenbach | Spardorf | Uttenreuth | Vestenbergsgreuth | Wachenroth | Weisendorf
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