Meinestadt.de - Grattersdorf - 23.05.2012
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| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Niederbayern | |
| Landkreis: | Deggendorf | |
| Verwaltungs- gemeinschaft: |
Lalling | |
| Höhe: | 476 m ü. NN | |
| Fläche: | 25,98 km² | |
| Einwohner: | 1377 (30. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 53 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 94541 | |
| Vorwahl: | 09904 | |
| Kfz-Kennzeichen: | DEG | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 2 71 123 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Auguste-Winkler-Str. 4 94541 Grattersdorf |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Norbert Bayerl (CSU) | |
Grattersdorf ist eine Gemeinde im niederbayerischen Landkreis Deggendorf und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Lalling.
Inhaltsverzeichnis |
Grattersdorf liegt in der Region Sonnen-Wald.
Es existieren folgende Gemarkungen: Grattersdorf, Nabin, Oberaign, Winsing.
Die erste urkundliche Erwähnung von Grattersdorf erfolgte 1209, als die Brüder Ulrich und Poppo de Gradinsdorf als Zeugen genannt wurden. Der Ort Grattersdorf gehörte damals den Grafen von Hals. Seit 1451 bildete er eine geschlossene Hofmark im Kurfürstentum Bayern, deren Sitz Grattersdorf war.
Besitzer der Hofmark waren nach dem Aussterben der Gradinsdorfer die Herren von Winzer, denen 1506 die Puchberger folgten. Veit von Puchberg ließ hier 1536 bis 1539 die Kirche St. Ägidius erbauen. Das 17. und 18. Jahrhundert brachte mehrere Besitzerwechsel in Grattersdorf, zuletzt gehörte es den Freiherren von Vequel. Die anderen Ortschaften der heutigen Gemeinde gehörten größtenteils zum Kloster Niederalteich, teilweise zu den Klöstern Osterhofen und Obermünster. Um das Jahr 1728 erhielt Grattersdorf eine Schule.
Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern 1818 wurden die Gemeinden Grattersdorf, Nabin, Oberaign und Winsing gebildet, die 1971 zur Gemeinde Grattersdorf zusammengeschlossen wurden.
Auf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 1305, 1987 dann 1365 und im Jahr 2005 1408 Einwohner gezählt.
Bürgermeister ist Norbert Bayerl (CSU). Er wurde im Jahr 2002 Nachfolger von Josef Reitberger (CSU).
Die Kommunalwahlen vom 2.März 2008 ergaben bei einer Wahlbeteiligung von 71,3 % folgendes Ergebnis:
Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 434.000 EUR, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 40.000 EUR.
Die Wappenbeschreibung lautet: In Blau eine gesenkte, eingeschweifte, silberne Spitze, darin ein roter Zweig mit vier Blättern, vorne drei voneinander abgewendete, zwei zu eins gestellte silberne Halbmonde, hinten ein schwebendes silbernes Lilienkreuz.
Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 31 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 466. Im verarbeitenden Gewerbe gab es 3 Betriebe, im Bauhauptgewerbe 2 Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 90 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 943 ha, davon waren 285 ha Ackerfläche und 657 ha Dauergrünfläche.
Im Jahr 2005 existierten folgende Einrichtungen:
Aholming | Auerbach | Außernzell | Bernried | Buchhofen | Deggendorf | Grafling | Grattersdorf | Hengersberg | Hunding | Iggensbach | Künzing | Lalling | Metten | Moos | Niederalteich | Oberpöring | Offenberg | Osterhofen | Otzing | Plattling | Schaufling | Schöllnach | Stephansposching | Wallerfing | Winzer
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