Mittwoch, 23.05.2012



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Grasberg

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Grasberg (Begriffsklärung) aufgeführt.


Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Grasberg
Grasberg
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Grasberg hervorgehoben
53.1833333333338.98333333333335Koordinaten: 53° 11′ N, 8° 59′ O
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Osterholz
Höhe: 5 m ü. NN
Fläche: 55,54 km²
Einwohner: 7681 (30. Dez. 2007)
Bevölkerungsdichte: 138 Einwohner je km²
Postleitzahl: 28879
Vorwahl: 04208
Kfz-Kennzeichen: OHZ
Gemeindeschlüssel: 03 3 56 002
Gemeindegliederung: 17 Ortsteile
Adresse der Gemeindeverwaltung: Speckmannstraße 30
28879 Grasberg
Webpräsenz:
Bürgermeisterin: Marion Schorfmann (CDU)

Die Gemeinde Grasberg gehört zum Landkreis Osterholz und liegt etwa 20 km nordöstlich von Bremen im angrenzenden Moor. Die Ortschaft Grasberg besteht aus den Dörfern Eickedorf und Wörpedorf, die bereits im 18. Jahrhundert im Zuge der Kolonisierung des Teufelsmoores durch Jürgen Christian Findorff gegründet wurden. Auf einem Sandhügel (ca. 5 m üNN) wurde 1785 auf Veranlassung von Findorff die Grasberger Kirche gebaut, um die sich der 1831 erstmals erwähnte Ort entwickelte. Die Gemeinde Grasberg existiert in ihrer heutigen Form erst seit der Gebietsreform 1974, bei der 14 weitere Dörfer eingemeindet wurden.

Eine Besonderheit birgt die Kirche, in der die 1694 für ein Hamburger Waisenhaus gebaute Barock-Orgel von Arp Schnitger steht. Sie ist in ihrer Form die einzige erhaltene kleine Stadtorgel dieses bekannten Orgelbauers.

Inhaltsverzeichnis

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat von Grasberg setzt sich nach den Kommunalwahlen von 2006 voraussichtlich wie folgt zusammen:

CDU 12 Sitze
SPD 6 Sitze
UWG 2 Sitze

Wappen

Blasonierung: Wappen silber, im Schildfuß ein grüner Berg, belegt mit einer Wellenleiste, darüber ein roter Turm mit Spitzdach und goldenem Kreuz, beidseitig begleitet von einem grünen Eichenblatt.

Das Wappen ist "redend" und bezieht sich in allen Symbolen auf die 1968 zusammengeschlossene Gemeinde Grasberg, für die der grüne Berg und der Turm der Grasberger Kirche symbolisierend reden. Die Wellenleiste, Bezug nehmend auf die Wörpe, symbolisiert die bisherige Gemeinde Wörpedorf. Die Eichenblätter nehmen Bezug auf die ehemalige Gemeinde Eickedorf.

Städtepartnerschaften

Bauwerke

Die Kirche von Grasberg
  • Kirche (erbaut 1785/89)

Ortsteile

Gründungen

  • 1751: Wörpedorf
  • 1753: Eickedorf
  • 1762: Rautendorf
  • 1762: Schmalenbeck
  • 1780: Dannenberg
  • 1782: Tüschendorf
  • 1785: Meinershausen
  • 1784: Grasdorf
  • 1789: Huxfeld
  • 1790: Seehausen
  • 1792: Mittelsmoor
  • 1794: Otterstein
  • 1800: Adolphsdorf
  • 1826: Weinkaufsmoor
  • 1831: Grasberg

Eingemeindungen

  • 1976: Wilstedter Moor
  • 1983: Tarmstedter Moor

Sozialeinrichtungen

Nächstgelegenes Akutkrankenhaus ist das [1]Martins-Krankenhaus Lilienthal, das nach einem Insolvenzverfahren einen Trägerwechsel erfahren hat [2]. In der Kreisstadt besteht das Kreiskrankenhaus Osterholz.

Literatur

  • Karl Lilienthal: Jürgen-Christian Findorffs Erbe. Melloh, Lilienthal 1982. Reprint der Originalausgabe von 1931.
  • Rolf Metzing, Johann Schriefer, Fritz Westphal: Grasberg. Saade, Osterholz-Scharmbeck o.J.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Artikel im Osterholzer Kreisblatt zur Insolvenz des Lilienthaler Krankenhauses
  2. Artikel des epd zur Klinikübernahme
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