Mittwoch, 23.05.2012



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Gräfendorf

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Dieser Artikel befasst sich mit der Gemeinde Gräfendorf im Landkreis Main-Spessart. Für den Ortsteil Gräfendorf der Stadt Herzberg (Elster) siehe dort.
Wappen Deutschlandkarte
Datei:Wappen Graefendorf.png
Gräfendorf
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Gräfendorf hervorgehoben
50.1166666666679.75Höhenangabe falsch oder mehr als zwei NachkommastellenKoordinaten: 50° 7′ N, 9° 45′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Unterfranken
Landkreis: Main-Spessart
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Gemünden am Main
Höhe: 167–231 m ü. NN
Fläche: 45,3 km²
Einwohner: 1423 (30. Dez. 2007)
Bevölkerungsdichte: 31 Einwohner je km²
Postleitzahl: 97782
Vorwahl: 09357
Kfz-Kennzeichen: MSP
Gemeindeschlüssel: 09 6 77 133
Adresse der Gemeindeverwaltung:
Frankfurter Str. 4
97737 Gemünden a.Main
Webpräsenz:
Bürgermeister: Alfred Frank (CSU/Dorfgemeinschaft)

Gräfendorf ist eine Gemeinde im unterfränkischen Landkreis Main-Spessart und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Gemünden am Main.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Gräfendorf liegt in der Region Würzburg nahe Gemünden am Main.

Es existieren folgende Ortsteile und Gemarkungen: Gräfendorf, Michelau an der Saale, Schonderfeld, Weickersgrüben, Wolfsmünster.

Geschichte

In Gräfendorf teilten sich die Freiherren von Thüngen und das Würzburger Juliusspital die Herrschaft. Die würzburgischen Rechte fielen im Reichsdeputationshauptschluss 1803 an Bayern, 1805 an das Großherzogtum Aschaffenburg, die thüngischen wurden nach der Mediatisierung durch Aschaffenburg 1808 an das Großherzogtum getauscht. 1813 wurde der Ort endgültig bayerisch. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

Einwohnerentwicklung

Auf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 1.729, 1987 dann 1.452, im Jahr 2000 1.554 Einwohner und im Jahr 2006 1.601 Einwohner gezählt.

Politik

Bürgermeister ist Alfred Frank (CSU).

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 576 T€, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 71 T€.

Wirtschaft und Infrastruktur

Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 139 und im Bereich Handel und Verkehr 37 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 470. Im verarbeitenden Gewerbe gab es keine, im Bauhauptgewerbe 2 Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 58 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 925 ha, davon waren 596 ha Ackerfläche und 323 ha Dauergrünfläche.

Verkehr

Gräfendorf, sowie die Teilorte Wolfsmünster, Michelau und Weickersgrüben, liegen an der fränkischen Saaletalbahn und werden von der Erfurter Bahn stündlich (mit einigen Taktlücken) mit modernen Unterfranken-Shuttle-Triebwagen angefahren. Zwischen Gräfendorf und Schonderfeld wird ein Steinpfeiler der nie fertiggestellten Reichsautobahn als Kletterwand benutzt.

Bildung

Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 1999):

  • Kindergärten: 75 Kindergartenplätze mit 68 Kindern
  • Volksschulen: 1 mit 5 Lehrern und 139 Schülern


Weblinks

Commons Commons: Gräfendorf – Bilder, Videos und Audiodateien
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