Meinestadt.de - Gillersdorf - 23.05.2012
Lexikon - meinestadt.de
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Thüringen | |
| Landkreis: | Ilm-Kreis | |
| Verwaltungs- gemeinschaft: |
Großbreitenbach | |
| Höhe: | 660 m ü. NN | |
| Fläche: | 3,84 km² | |
| Einwohner: | 316 (30. Dez. 2007)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 82 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 98701 | |
| Vorwahl: | 036781 | |
| Kfz-Kennzeichen: | IK | |
| Gemeindeschlüssel: | 16 0 70 022 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Schwarzburger Straße 58 98701 Gillersdorf |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Alfred Hauffe (FW Gi) | |
Gillersdorf ist eine Gemeinde im Ilm-Kreis in Thüringen in Deutschland.
Inhaltsverzeichnis |
Gillersdorf liegt östlich des 808 m hohen Langen Berges in etwa 680 Metern Höhe. Südlich des Ortes erstreckt sich die Großbreitenbacher Hochfläche, die kaum bewaldet ist und früher vor allem zur Schafzucht und zum Flachsanbau genutzt wurde. Nahe Gillersdorf entspringt der Breitenbach, ein Nebenfluss der Schwarza, der Großbreitenbach seinen Namen gab.
Im Uhrzeigersinn, beginnend im Norden: Möhrenbach - Herschdorf - Friedersdorf - Großbreitenbach
Die Gemeinde wurde 1452 erstmals urkundlich erwähnt. Im Jahr 1825 vernichtete ein Brand etwa die Hälfte aller Häuser in Gillersdorf. Früher lebte der Ort vor allem von der Weberei. 1843 hatte Gillersdorf 495 Einwohner. Schon damals wanderten viele Menschen auf Grund der in Gillersdorf herrschenden Armut aus. Die Ortsfeuerwehr wurde 1876 gegründet. Das Dorf gewann 2003 den zweiten Platz im thüringenweiten Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“.
Seinen Namen erhielt Gillersdorf von der Herstellung der Gillen (kleine Back- oder Schlachtmulden aus Holz), die in der Frühzeit des Bestehens des Ortes eine wichtige Einnahmequelle war.
Die Gemeinde gehört der Verwaltungsgemeinschaft Großbreitenbach an. Der Verwaltungssitz ist in der Stadt Großbreitenbach.
Der Rat der Gemeinde Gillersdorf besteht aus 6 Ratsfrauen und Ratsherren.
(Stand: Kommunalwahl am 27. Juni 2004)
Der ehrenamtliche Bürgermeister Alfred Hauffe wurde am 27. Juni 2004 gewählt.
Gillersdorf war über Jahrhunderte von der Weberei als dominierenden Wirtschaftszweig geprägt. Des weiteren wurden im Ort bis 1911 Schiefer abgebaut und bis 1934 Holzspielwaren in der einzigen Fabrik des Ortes produziert. Zu DDR-Zeiten arbeiteten die meisten Gillersdorfer in Großbreitenbach.
Straßen verbinden den Ort mit Großbreitenbach, Böhlen und Herschdorf. Von 1882 bis 1998 besaß der Ort einen Eisenbahnanschluss an der Ilmenau-Großbreitenbacher Eisenbahn über den Bahnhof Neustadt-Gillersdorf, der etwa 2 km südwestlich des Ortes lag.
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