Meinestadt.de - Gieboldehausen - 23.05.2012
Lexikon - meinestadt.de
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Niedersachsen | |
| Landkreis: | Göttingen | |
| Samtgemeinde: | Gieboldehausen | |
| Höhe: | 150 m ü. NN | |
| Fläche: | 19,86 km² | |
| Einwohner: | 4085 (30. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 206 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 37434 | |
| Vorwahl: | 05528 | |
| Kfz-Kennzeichen: | GÖ | |
| Gemeindeschlüssel: | 03 1 52 010 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Hahlestr. 1 37434 Gieboldehausen |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Norbert Leineweber (CDU) | |
Gieboldehausen ist ein Flecken und Sitz der Samtgemeinde Gieboldehausen im Landkreis Göttingen in Südniedersachsen (Deutschland).
Inhaltsverzeichnis |
Gieboldehausen liegt am nördlichen Rand des Eichsfelds bzw. am südlichen Rand des Rotenbergs. Es befindet sich etwa 25 km ost-nordöstlich von Göttingen an der B 27, die in Richtung Nordosten nach Herzberg am Harz führt.
Nachbarorte sind Bilshausen, Hattorf am Harz, Rollshausen, Wollershausen, Wollbrandshausen und Rüdershausen.
Erstmals erwähnt wurde Gieboldehausen am 25. Mai 1003 von König Heinrich II. unter dem Namen „Gebehildehuson“. Damit gehört der Ort zu den wenigen Siedlungen, deren Name sich auf einen weiblichen Personennamen - Gebehild - bezieht. Verschiedene Erwähnungen lassen vermuten, dass es in Gieboldehausen bereits im 10. Jahrhundert eine Burg gab. Es wird vermutet, dass bereits zwischen 500 und 800 nach Christus aus umliegenden Wüstungen ein Haufendorf entstanden war. Seit 1450 wurde Gieboldehausen in den Quellen als Flecken bezeichnet und besaß Markt- und Braurecht. Bis zur Einführung der Kreisordnung 1885 war Gieboldehausen Gerichts- und Verwaltungssitz des gleichnamigen Amtes im Untereichsfeld.
Der Gemeinderat aus Gieboldehausen setzt sich aus 15 Ratsfrauen und Ratsherren zusammen, einschließlich des nebenamtlichen Bürgermeisters.
| SPD | CDU | FDP | Gesamt | |
| 2004 | 4 | 10 | 1 | 15 Sitze |
(Stand: Kommunalwahl am 9. September 2001)
Die Wappenbeschreibung lautet: Schild geteilt; oben in Gold ein roter Giebel mit schwarzen Fachwerkbalken; unten in Rot das sechsspeichige goldene Kurmainzer Rad.
Die aus Sandsteinquadern errichtete Kirche St. Laurentius prägt durch ihre Größe und die Lage auf einer Anhöhe das Ortsbild von Gieboldehausen entscheidend. Sie wurde 1727-29 nach Plänen des Benediktinerpaters Philipp Kersten errichtet, wobei erhebliche Reste des gotischen Vorgängerbaus einbezogen wurden. Im Inneren befindet sich ein dreiachsiger Hochaltar von 1754 sowie eine Kanzel von 1733.
Das Herrenhaus des ehemaligen Burgmannensitzes der Herren von Minnigerode in Gieboldehausen liegt südlich des Ortskerns in einer Grünanlage und wird oft als „Schloss“ bezeichnet. Das repräsentative Gebäude ist der Rest einer größeren Gutsanlage. Es handelt sich um ein dreigeschossiges Gebäude mit zwei vorkragenden Fachwerkstockwerken über einem aus Bruchstein gemauerten Sockelgeschoss mit steilem, schiefergedecktem Dach mit mittigem Dachreiter. Das Haus wurde zu Beginn des 16. Jahrhunderts errichtet, das massive Untergeschoss und der überwölbte Keller stammen jedoch von einem Vorgängerbau, der als befestigtes Steinhaus auch von Wassergräben umgeben war und seinerseits an Stelle einer älteren Motte errichtet worden sein könnte.
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