Meinestadt.de - Gerolzhofen - 23.05.2012
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| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Unterfranken | |
| Landkreis: | Schweinfurt | |
| Verwaltungs- gemeinschaft: |
Gerolzhofen | |
| Höhe: | 344 m ü. NN | |
| Fläche: | 18,35 km² | |
| Einwohner: | 6632 (30. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 361 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 97447 | |
| Vorwahl: | 09382 | |
| Kfz-Kennzeichen: | SW (bis 1972: GEO) | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 6 78 134 | |
| Stadtgliederung: | 2 Ortsteile | |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Brunnengasse 5 97447 Gerolzhofen |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeisterin: | Irmgard Krammer (Freie Wähler) | |
Gerolzhofen ist eine Stadt im unterfränkischen Landkreis Schweinfurt und Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Gerolzhofen. Die ehemalige Kreisstadt ist als Mittelzentrum ausgewiesen. Sie liegt auf einer Letten-Keuperschwelle zwischen Main und Steigerwald und besteht aus den beiden Stadtteilen Gerolzhofen und Rügshofen.
Inhaltsverzeichnis |
Unter der Regierung des Würzburger Fürstbischofs Philipp Adolf von Ehrenberg starben über 900 Menschen, die der Hexerei angeklagt waren. Im würzburgischen Gerolzhofen war ein Hauptgerichtsplatz. Von 1615 bis 1619 wurden 261 Personen wegen Hexerei hingerichtet. Viele starben vor ihrer Verurteilung an den Folgen der Folter im Hexenturm und Centgefängnis.
Zur Zeit der Hexenverfolgungen wurden in Gerolzhofen Scheiterhaufen errichtet, um die meisten der Verurteilten verbrennen zu können. Zeitweilig wurden so viele Menschen Opfer der Hexenprozesse, dass die Wirtschaft ernsthaft gefährdet war.
Im Zuge der kommunalen Neuordnung Bayerns wurde der Landkreis Gerolzhofen 1972 aufgelöst und die Stadt verlor den Status einer Kreisstadt.
Der Stadtrat hat 20 Mitglieder: (Stand Kommunalwahl 2008)
| CSU | SPD | FW | REP | geo-net. | Die Jungen |
| 8 Sitze | 4 Sitze | 5 Sitze | 1 Sitz | 1 Sitz | 1 Sitz |
Erste Bürgermeisterin ist die Architektin Irmgard Krammer (FW).
Blasonierung: „In Rot drei gekürzte silberne Spitzen.“
Gerolzhofen unterhält Städtepartnerschaften zu
Darüber hinaus bestehen freundschaftliche Beziehungen zu
Durch die Bundesstraße 286 ist Gerolzhofen kreuzungsfrei an die Autobahnen A 3 und A 70 angeschlossen.
Seit November 2008 verkehrt werktags von Montag bis Freitag in der Zeit von 9:00 - 12:00 und 14:00 - 17:00 Uhr der GEO-Stadtbus. Eine zunächst auf sechs Monate angesetzte Probephase für ein innerörtliches Stadtbussystem. [1]
Die Bahnstrecke Kitzingen-Schweinfurt, an der Gerolzhofen liegt, wird nur noch gelegentlich für Nostalgiefahrten genutzt.
Ein überörtliches ausgeschildertes Radwegenetz ist weitgehend verfügbar. In Gerolzhofen selbst ist das Fahrradfahren auf Grund der relativ flachen Topographie und der geringen Verkehrsstärke ohne Probleme möglich. Die kompakte Siedlungsfläche Gerolzhofens und die damit verbundenen kurzen Distanzen begünstigen die Nutzung des Fahrrades als alltägliches Transportmittel.
Nach der Gebietsreform 1972 behielt Gerolzhofen zunächst einige überörtliche Behörden, die jedoch nach und nach geschlossen wurden. Als einzige überörtliche Einrichtung besteht heute noch eine Polizeiinspektion und die Außenstelle des Amtsgerichts Schweinfurt.
Durch die Nähe des Steigerwalds bildet das holzverarbeitende Gewerbe immer noch einen wirtschaftlichen Schwerpunkt. U. a. gibt es zwei größere Betriebe der Fensterproduktion.
Ansässige Großunternehmen und gleichzeitig die größten Arbeitgeber am Ort sind:
Bergrheinfeld | Dingolshausen | Dittelbrunn | Donnersdorf | Euerbach | Frankenwinheim | Geldersheim | Gerolzhofen | Gochsheim | Grafenrheinfeld | Grettstadt | Kolitzheim | Lülsfeld | Michelau i.Steigerwald | Niederwerrn | Oberschwarzach | Poppenhausen | Röthlein | Schonungen | Schwanfeld | Schwebheim | Sennfeld | Stadtlauringen | Sulzheim | Üchtelhausen | Waigolshausen | Wasserlosen | Werneck | Wipfeld
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