Mittwoch, 23.05.2012



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Gebhardshain

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Gebhardshain
Gebhardshain
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Gebhardshain hervorgehoben
50.7466666666677.82Höhenangabe falsch oder mehr als zwei NachkommastellenKoordinaten: 50° 45′ N, 7° 49′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Altenkirchen (Westerwald)
Verbandsgemeinde: Gebhardshain
Höhe: 385–84 m ü. NN
Fläche: 5,97 km²
Einwohner: 1905 (30. Dez. 2007)
Bevölkerungsdichte: 319 Einwohner je km²
Postleitzahl: 57580
Vorwahl: 02747
Kfz-Kennzeichen: AK
Gemeindeschlüssel: 07 1 32 039
Adresse der Verbandsverwaltung: Rathausplatz 1 </br> 57580 Gebhardshain
Webpräsenz:
Ortsbürgermeister: Heiner Kölzer (CDU)

Die Ortsgemeinde Gebhardshain ist der Verwaltungssitz der Verbandsgemeinde Gebhardshain. Es gehört zum Landkreis Altenkirchen (Westerwald) in Rheinland-Pfalz (Deutschland).

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Klima

Der Jahresniederschlag beträgt 1058mm. Die Niederschläge sind hoch. Sie liegen im oberen Viertel der in Deutschland erfassten Werte. An 88% der Messstationen des Deutschen Wetterdienstes werden niedrigere Werte registriert. Der trockenste Monate ist der April, die meisten Niederschläge fallen im Dezember. Im Dezember fallen 1,5 mal mehr Niederschläge als im April. Die Niederschläge variieren mäßig. An 45% der Messstationen werden niedrigere jahreszeitliche Schwankungen registriert.

Geschichte

Ortskern Gebhardshain

Gebhardshain wurde erstmals im Jahre 1220 urkundlich erwähnt. Gebhardshain war damals Sitz des Adelsgeschlechts derer von Gevertzhagen, die als Schöffen in Gerichtsurkunden schon 1216 erscheinen. Das Geschlecht war Lehensträger der Grafen von Sayn. 1378 erkannten diese den Kurfürst von Trier als ihren Lehnsherren an, womit Gebhardshain nicht nur zur Diözese Trier sondern auch zu Kurtrier, dem weltlichen Herrschaftsgebiet des Erzbischofs von Trier, gelangte. Gebhardshain liegt an der Grenze zum Bistum Köln, das in Wissen beginnt.

Bevölkerungsentwicklung

Entwicklung der Einwohnerzahl (31. Dezember):

  • 1815 – 271
  • 1835 – 375
  • 1871 – 483
  • 1905 – 734
  • 1939 – 1.098
  • 1950 – 1.040
  • 1961 – 1.330
  • 1965 – 1.337
  • 1970 – 1.518
  • 1975 – 1.561
  • 1980 – 1.574
  • 1985 – 1.557
  • 1987 – 1.586
  • 1990 – 1.628
  • 1995 – 1.825
  • 2000 – 1.839
  • 2005 – 1.907
  • 2006 – 1.974

Datenquelle: Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat in Gebhardshain besteht aus 16 Mitgliedern und dem Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.

Sitzverteilung im gewählten Gemeinderat:

CDU FDP WG Gesamt
2004 9 2 5 16 Sitze

(Stand: Kommunalwahl am 13. Juni 2004)

Politisches Geschehen

Nach einem mehrjährigen Streit wurden auf dem Gewann Spielstück südöstlich der Ortschaft mehrere Windkraftanlagen errichtet.

Öffentliche Einrichtungen

In Gebhardshain befindet sich das Rathaus der Verbandsgemeinde, die Astrid-Lindgren-Grundschule und die Westerwaldschule, eine Regionale Sekundar-Schule, sowie mit dem St. Vinzenzhaus ein Altenpflegeheim der Caritas Trägergesellschaft Trier.

Kultur und Freizeit

Gebhardshain

Kirchen

In Gebhardshain gibt es 2 Kirchen: die katholische Kirche St. Maria Magdalena (links im Bild) mit Pfarrer Rudolf Reuschenbach und die evangelische Kirche (rechts im Bild) mit dem Pfarrer Michael Straka. Bis zum Bau der evangelischen Kirche 1859 benutzten beide Konfessionen die Kirche als Simultaneum.

Feste

Gebhardshain feiert zwei jährlich wiederkehrende Feste. Auf dem traditionellen Herbstmarkt werden neben Produkten des ländlichen Raumes und modernem Kunstgewerbe vielfältige gebietstypische Gaumenfreuden angeboten. Für die Kinder wird das Angebot der Viehhändler zum Streichelzoo.

Die viertägige Kirmes um den ersten Sonntag im August gibt den Rahmen für das gleichzeitige Schützenfest. Die Kirmesjugend pflegt mit der Aufrichtung des Kirmesbaumes, einer Eröffnungsrede und einem Seifenkistenrennen um die Dorfkirche am Kirmessonntag das traditionelle Rahmenprogramm für Musik und Tanz im Festzelt.

Museen

In Gebhardshain gibt es ein Heimatmuseum, das im Jahre 1999 eröffnet wurde. Dort werden verschiedene Haushaltsgeräte aus der Vergangenheit ausgestellt. Außerdem gibt es seit dem 1. September 2001 ein Puppen-Museum, in dem man über 50 Puppen sehen kann.


Literatur

  • Konrad Fuchs: Geschichte der Verbandsgemeinde Gebhardshain. Mainz 1982, ISBN 3-87439-082-9
  • Gebhardshainer Heimatfreund e. V. (Hrsg.): Beiträge zur Geschichte, Mundart und Landeskunde von Gebhardshain. Wewa-Druck, Gebhardshain 1995
  • Benedikt Märzheuser: Das Gebhardshainer Land, Wirtschaftsentwicklung in den letzten 100 Jahren. richter-druck, Elkenroth 1980

Weblinks


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