Meinestadt.de - Gaienhofen - 23.05.2012
Lexikon - meinestadt.de
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
| |
|
|
| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Baden-Württemberg | |
| Regierungsbezirk: | Freiburg | |
| Landkreis: | Konstanz | |
| Höhe: | 425 m ü. NN | |
| Fläche: | 12,55 km² | |
| Einwohner: | 3227 (30. Dez. 2007)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 257 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 78343 | |
| Vorwahl: | 07735 | |
| Kfz-Kennzeichen: | KN | |
| Gemeindeschlüssel: | 08 3 35 025 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Im Kohlgarten 1 78343 Gaienhofen |
|
| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Uwe Eisch (CDU) | |
Gaienhofen ist eine Gemeinde am Bodensee im Landkreis Konstanz in Baden-Württemberg. Gaienhofen liegt auf der Halbinsel Höri zwischen dem Zeller See und dem Untersee.
Inhaltsverzeichnis |
Zur Gemeinde Gaienhofen mit den seit 1974 eingemeindeten, ehemals selbstständigen Gemeinden Gundholzen, Hemmenhofen und Horn gehören acht Dörfer, Weiler, Höfe und Häuser.
Zur Gemeinde Gaienhofen in den Grenzen von 1973 gehören das Dorf Gaienhofen und das Gehöft Honisheim. Zur ehemaligen Gemeinde Gundholzen gehören das Dorf Gundholzen und die Häuser Im Mettental. Zur ehemaligen Gemeinde Hemmenhofen gehört das Dorf Hemmenhofen und zur ehemaligen Gemeinde Horn gehören das Dorf Horn, der Weiler Hornstaad und das Gehöft Balesheim.
In der Gemeinde Gaienhofen im Gebietsstand von 1973 liegt die abgegangene Ortschaft Stöckenhof. Im Gebiet der ehemaligen Gemeinde Gundholzen liegen die Wüstungen Hof im Turbental, der Flurname Ob dem Hof deutet auf eine abgegangene Siedlung hin. [2]
Horn liegt vom See aus gesehen zwischen den Seezeichen (für Untiefen) zwei bis sechs. Der Ort liegt an einem steil zum See abfallenden Hang. Direkt am See befindet sich das ehemalige Schloss Hornstaad (heute Uferrestaurant). Weiter landeinwärts erstreckt sich der unwegsame Höhenrücken Schiener Berg. Durch die Seelage und die geschützte Westflanke zum Schiener Berg ist Obstanbau möglich. [3]
Als Wahrzeichen der Höri gilt die Kirche von Horn mit ihrem alten Kirchfriedhof. Über die einmalige Sicht von der Pfarrkirche in Horn aus auf den Untersee bis zum Turm des Konstanzer Münsters ist der Ausspruch des badischen Großherzogs Friedrich I überliefert: „Wenn ich nicht Großherzog von Baden wäre, wollte ich Pfarrer von Horn sein.“[4]
Im Gebiet der ehemaligen Gemeinde Horn liegen die Wüstungen Himmern und Hofstetten.
Auf der Gemarkung der Gemeinde Gaienhofen befinden sich mehrere Siedlungen aus der Jungsteinzeit. Erwähnt sei insbesondere die Siedlung Hornstaad-Hörnle IA am Ufer der Hörispitze, die in einer über zehn Jahre dauernden Ausgrabung großflächig untersucht wurde und über dendrochronologische Datierungen auf circa 3900 v. Chr. datiert wird. Erwähnt wurde Gaienhofen erstmals 1295.
Die heutige Gemeinde wurde am 1. Oktober 1974 durch Vereinigung der Gemeinden Gaienhofen, Hemmenhofen und Horn neu gebildet. Bereits am 1. Januar 1974 wurde die Gemeinde Gundholzen nach Horn eingemeindet.
Wappen der ehemaligen Gemeinden
Neben der Hermann-Hesse-Hauptschule ist in der Gemeinde Schloss Gaienhofen - Evangelische Internatsschule am Bodensee[1] mit dem allgemeinbildenden Ambrosius-Blarer-Gymnasium und einem Wirtschaftsgymnasium beheimatet. Außerdem bestehen im Ortsteil Horn eine Grundschule und ein Kindergarten.
Aach | Allensbach | Bodman-Ludwigshafen | Büsingen am Hochrhein | Eigeltingen | Engen | Gaienhofen | Gailingen am Hochrhein | Gottmadingen | Hilzingen | Hohenfels | Konstanz | Moos | Mühlhausen-Ehingen | Mühlingen | Öhningen | Orsingen-Nenzingen | Radolfzell am Bodensee | Reichenau | Rielasingen-Worblingen | Singen (Hohentwiel) | Steißlingen | Stockach | Tengen | Volkertshausen
eo:Gaienhofen es:Gaienhofen fr:Gaienhofen it:Gaienhofen nl:Gaienhofen pl:Gaienhofen pt:Gaienhofen ro:Gaienhofen ru:Гайнхофен vo:Gaienhofen