Mittwoch, 23.05.2012



Lexikon Suche


Gägelow

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Wechseln zu: Navigation, Suche
Wikipedia:Hauptseite
Dieser Artikel beschreibt die Gemeinde Gägelow bei Wismar in Mecklenburg-Vorpommern. Ein Ortsteil der mecklenburgischen Stadt Sternberg trägt ebenfalls den Namen Gägelow


Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Gägelow
Gägelow
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Gägelow hervorgehoben
53.88333333333311.36666666666719Koordinaten: 53° 53′ N, 11° 22′ O
Basisdaten
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis: Nordwestmecklenburg
Amt: Grevesmühlen-Land
Höhe: 19 m ü. NN
Fläche: 22,61 km²
Einwohner: 2620 (30. Dez. 2007)
Bevölkerungsdichte: 116 Einwohner je km²
Postleitzahl: 23968
Vorwahl: 03841
Kfz-Kennzeichen: NWM
Gemeindeschlüssel: 13 0 58 029
Adresse der Amtsverwaltung: Rathausplatz 1
23936 Grevesmühlen
Webpräsenz:
Bürgermeister: Uwe Wandel
Lage der Gemeinde Gägelow im Landkreis Nordwestmecklenburg
Datei:Gägelow in NWM.PNG

Gägelow ist eine Gemeinde im Landkreis Nordwestmecklenburg in Mecklenburg-Vorpommern (Deutschland). Die Gemeinde wird seit dem 1. April 2005 vom Amt Grevesmühlen-Land mit Sitz in der Kreisstadt Grevesmühlen, die eine Verwaltungsgemeinschaft mit dem Amt bildet, verwaltet. (bis 31. Dezember 2004 war Gägelow Sitz des inzwischen aufgelösten Amtes Gägelow).

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Die Gemeinde Gägelow liegt in leicht hügeligem, zur Wismarer Bucht hin abfallendem Gelände unmittelbar an der westlichen Stadtgrenze der Hansestadt Wismar. Die Entfernung zu den Badestränden der Eggers Wiek beträgt nur wenige Kilometer.

Zu Gägelow gehören die Ortsteile Gressow, Jamel, Neu Weitendorf, Proseken, Sternkrug, Stofferstorf, Voßkuhl, Weitendorf und Wolde.

Geschichte

Kirche Proseken

Die mittelalterlichen Dorfkirchen in den Ortsteilen Gressow und Proseken werden bereits 1230 im Ratzeburger Zehntregister erwähnt, welches die damals zum Bistum Ratzeburg gehörenden Ortschaften geordnet nach Kirchspielen auflistet.

Politik

Wappen

Das Wappen wurde am 4. November 1996 durch das Innenministerium genehmigt und unter der Nr. 116 der Wappenrolle von Mecklenburg-Vorpommern registriert.

Blasonierung: „In Blau eine goldene Spitze, belegt mit einer halben roten Spitze, darin eine zwölfblättrige goldene Rosette; oben rechts und links je ein goldener Felsbrocken.“

Das Wappen wurde von dem Weimarer Michael Zapfe gestaltet.

Sehenswürdigkeiten

  • Zwei Gräber auf dem Friedhof des Ortsteiles Proseken für namentlich bekannte sowjetische Zwangsarbeiter, die 1941/42 Opfer der Zwangsarbeit wurden. Der ihnen geltende Gedenkstein wurde 1991 von Unbekannten auf eine daneben befindliche Grabstätte für drei deutsche Wehrmachtssoldaten versetzt
  • Das Gutshaus in Gressow wurde 1789 auf Geheiß Friedrich II. errichtet und diente als Sitz des Gutsverwalters.

Wirtschaft und Infrastruktur

Bemerkenswert ist die Ansiedlung sehr vieler Firmen in den Gewerbegebieten der Gemeinde. Die Grundlage dafür liegt nicht zuletzt in der guten Infrastruktur Gägelows vor den Toren Wismars: die Lage an den Bundesstraßen B 105 und B 106 sowie an der Verbindungsstraße von Wismar in die Kleinstadt Klütz. Südlich von Gägelow verläuft die Bundesautobahn 20. Der nächste Bahnhof liegt in Wismar.

Weblinks

Commons Commons: Gägelow – Bilder, Videos und Audiodateien
en:Gägelow

eo:Gägelow nl:Gägelow ro:Gägelow ru:Гэгелов vo:Gägelow