Meinestadt.de - Fürstenfeldbruck - 23.05.2012
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| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Datei:Fürstenfeldbruck Wappen.svg |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Oberbayern | |
| Landkreis: | Fürstenfeldbruck | |
| Höhe: | 517 m ü. NN | |
| Fläche: | 32,53 km² | |
| Einwohner: | 33.736 (30. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 1037 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 82256 | |
| Vorwahl: | 08141 | |
| Kfz-Kennzeichen: | FFB | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 1 79 121 | |
| Stadtgliederung: | 6 Stadtteile | |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Hauptstraße 31 82256 Fürstenfeldbruck |
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| Webpräsenz: | ||
| Oberbürgermeister: | Sepp Kellerer (CSU) | |
| Lage der Stadt Fürstenfeldbruck im Landkreis Fürstenfeldbruck | ||
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Fürstenfeldbruck ist Große Kreisstadt im gleichnamigen Landkreis, liegt 25 km westlich der Landeshauptstadt München und ist Teil der Metropolregion München.
Inhaltsverzeichnis |
Fürstenfeldbruck wird von der Amper durchflossen.
Die Große Kreisstadt Fürstenfeldbruck befindet sich im Herzen des Landkreises Fürstenfeldbruck. Sie ist von folgenden Gemeinden umgeben: Maisach (im Norden), Olching (im Nordosten), Emmering (im Osten), Alling und Schöngeising (im Süden) sowie Landsberied und Mammendorf (im Westen).
Zu Fürstenfeldbruck gehören die Orte Aich, Bruck, Buchenau, Fürstenfeld, Gelbenholzen, Hasenheide, Kreuth, Lindach, Neu-Lindach, Pfaffing, Puch, Rothschwaig und Weiherhaus.
Fürstenfeldbruck kann – wie praktisch ganz Bayern (ausgenommen Hochgebirgslagen) – dem mitteleuropäischen Übergangsklima zugerechnet werden. So treten zwar Wetterextreme des Kontinentalklimas eher selten auf, doch ist zu beobachten, dass gerade die Winter oft strenger sind als im Westen Deutschlands. Auch fällt meist mehr Schnee als in vielen anderen deutschen Gegenden. Ein Grund hierfür ist die Höhenlage von mehr als 500 Metern über NN. Im Sommer wiederum kann es oft heißer werden als z.B. an der Nordseeküste, da der kühlende Effekt einer großen Wassermasse fehlt. Weitere wesentliche wetterbestimmende Faktoren sind die Alpen als mitteleuropäische und die Donau als regionale Wetterscheide. Durch diese Konstellation ist das Wetter relativ wechselhaft. Der Föhn bringt das ganze Jahr hindurch aus südlicher Richtung unregelmäßig warme, trockene Luftströmungen nach Fürstenfeldbruck. Das Kleinklima der Stadt wird von der Amper mitbestimmt.
Der Name Fürstenfeldbruck ist die Anreihung der Namen „Fürstenfeld“ und „Bruck“.
Der Namensteil „Fürstenfeld“ (Feld des Fürsten) sagt aus, dass diese Flur ehemals zum Besitz der Wittelsbacher gehörte. Dort wurde im Jahre 1263 das gleichnamige Zisterzienserkloster Fürstenfeld gegründet. Die Siedlung „Bruck“ war in direkter Nachbarschaft des Klosters schon vorher am dortigen Amper-Übergang entstanden. Für die Überquerung dieser Brücke, die zu der – damals sehr bedeutenden – Salzstraße gehörte, erhob die Familie der Gegenpointer im Auftrag der Welfen Zoll.
Um diese Zollstation und eine dort gegründete Poststation wuchs eine Siedlung, die erstmals 1306 als Markt bezeichnet wurde. 1425 gingen auch die letzten Besitzrechte von den Gegenpointern an das Kloster über.
1803 wurde das Kloster säkularisiert und ganz langsam entwickelte sich eine bürgerliche Selbstverwaltung. Unterschiedliche Schreibweisen des Marktes Bruck durch verschiedene Behörden zwangen 1908 die Regierung, eine einheitliche Bezeichnung festzulegen: Sie lautet seitdem „Fürstenfeldbruck“. Erst am 30. September 1935 wurde der „Markt“ zur Stadt erhoben.
1935 Beginn der Bauarbeiten für die Luftkriegsschule 4. Die LKS gehört zu den militärischen Prestigeobjekten in Bayern. Mit einem Umfang von 40 Millionen Reichsmark soll auf dem Fliegerhorst die größte Fliegerschule des Deutschen Reichs errichtet werden. Den Repräsentationsbauten liegen Pläne von Ernst Sagebiel zu Grunde. Die Unterrichts- und Unterkunftgebäude werden von Robert Roskothen entworfen. Auch bei den Luftwaffenbauten der LKS 4 setzt sich der Stil der Bayrischen Postbauschule, die von Robert Vorhoelzer geprägt wird, fort, da viele Architekten aus der Bauabteilung der Oberpostdirektion ab 1935 in die Bauämter der Luftwaffe überwechseln. Die Architektonische Besonderheiten der Luftwaffenbauten auf dem Fliegerhorst bilden der 998 Meter lange "Kilometerbau" und der Turmbau am Schulungsgebäude. Im Fahnensaal Wandmalereien von Albert Burkart (Nibelungenlied). Der LKS angeschlossen ist der Flugplatz mit vier Flugzeughallen, Werfthalle und Waffenmeisterei. 1937 Übernahme des neuen Fliegerhorstes durch die Luftwaffe. 1943 Herstellung einer Betonbahn, 1945 Herrichtung der Bahn für Me 262 Einsatz. 9. April 1945 Angriff von US Bombern mit Zerstörung der Startbahn.
April 1945 Besetzung des Fliegerhorstes durch US-Truppen. Ausbau, Erweiterung und Nutzung des Fliegerhorstes „Fursty“ durch die US Luftwaffe bis 1957.
1956 Aufbau der neuen Bundesluftwaffe. Fürstenfeldbruck wird zur „Wiege der Luftwaffe“: Am 24. September 1956 erhalten die ersten zehn deutschen Flugzeugführer in „Fursty“ ihr Flugzeugführerabzeichen. Am 13. November 1956 werden die ersten 20 Einsatzflugzeuge (F-84 F) in „Fursty“ der Luftwaffe übergeben. Am 14. Dezember 1957 wird der Fliegerhorst durch die Bundesluftwaffe übernommen. 1962 Errichtung des Ehrenmals für die Toten der Luftwaffe und Luftfahrt. 1974 Beginn der Bauarbeiten für einen neuen Gebäudekomplex für die Offizierschule der Luftwaffe, die 1977 von Neubiberg nach Fürstenfeldbruck kommt. 1997 Ende des Flugbetriebs. 2007 Abtrennung des nördlichen Teils des Flugplatzes mit der Start- und Landebahn vom Flugbetriebs- und Kasernenbereich. 1. April 2008 Abgabe des Nordteils aus dem Zuständigkeitsbereich des Bundesministers der Verteidigung an das Finanzressort. Nutzung des verbleibenden südlichen Teil des Fliegerhorstes durch zahlreiche Dienststellen der Bundeswehr.
Der abgetrennte Nordbereich des Flugplatzes soll privatwirtschaftlich verwertet werden. Um die Art der Nutzbarmachung wird jedoch noch diskutiert. Eine zivile, fliegerische Nutzung, die eventuell zum Wirtschaftsaufschwung in der Region beitragen und Arbeitsplätze sichern könnte, jedoch auch Probleme wie z.B. zusätzliche Lärmbelästigung bringen würde, wird von nachteilig betroffenen Anwohnern abgelehnt.
Mit der Anbindung an das Nahverkehrsnetz von München 1972 gewann Fürstenfeldbruck weiter an Bedeutung und die Bevölkerungszahlen nahmen rasch zu. Im gleichen Jahr – während der Olympischen Spiele – erlangte die Stadt mit der missglückten Befreiung israelischer Olympiateilnehmer aus der Gewalt palästinensischer Terroristen traurige Berühmtheit (siehe dazu Geiselnahme von München).
Der Landkreis hat mittlerweile über 180.000 Einwohner und die östlichen Bereiche des Landkreises sind teilweise schon sehr nah an die Landeshauptstadt München herangewachsen. Die Große Kreisstadt Germering bei München, die zum selben Landkreis gehört, hat inzwischen mehr Einwohner als Fürstenfeldbruck. Am 1. Januar 2006 wurde Fürstenfeldbruck ebenfalls zur Großen Kreisstadt erhoben.
Der Oberbürgermeister der Stadt ist Josef (Sepp) Kellerer (CSU).
Der Stadtrat hat 40 Mitglieder. Die Sitzverteilung stellt sich seit der letzten Kommunalwahl 2008 wie folgt dar:
| CSU | 17 Sitze |
| SPD | 8 Sitze |
| BBV | 5 Sitze |
| FDP | 3 Sitze |
| Freie Wähler | 3 Sitze |
| Grüne | 4 Sitze |
Wegen der langen Abhängigkeit vom Kloster Fürstenfeld entstand ein eigenständiges Brucker Wappen erst relativ spät. Die erste Wappenverleihung erfolgte 1813. Das heutige Wappen zeigt im Schildhaupt die berühmten bayerischen Rauten, darunter vor rotem Grund eine Brücke, die mit einem goldenen Kreuz geschmückt ist. So vereint das Wappen die christliche (klösterliche) Tradition des Ortes mit der merkantil-bürgerlichen Tradition der Brücke an der Fernhandelsstraße.
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Livry-Gargan (Frankreich) (seit 28. Juni 1967) |
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Cerveteri (Italien) (seit 29. Juni 1973) |
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Wichita Falls (USA) (seit 3. Dezember 1985) |
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Zadar (Kroatien) (seit 2. Oktober 1989) |
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Almuñécar (Spanien) (seit 25. Juni 2005) |
Die Nachkriegsatmosphäre in Fürstenfeldbruck ist Thema des umstrittenen Romans „Trümmerkind“ des in Fürstenfeldbruck geborenen Autors Bernd Späth.
Das Stadtmuseum Fürstenfeldbruck, angesiedelt auf dem Areal des ehemaligen Zisterzienserklosters Fürstenfeld, befasst sich mit Heimatkunde und Geschichte der Kreisstadt und deren Umgebung. Die Schwerpunkte der Dauerausstellung sind hierbei die Epoche der römischen Herrschaft im Umkreis der heutigen Stadt, die Geschichte des Klosters sowie das bürgerliche Leben in Bruck zur Zeit der vorletzten Jahrhundertwende. Ergänzt wird das Angebot durch zeitlich begrenzte Ausstellungen zu verschiedenen, die Region betreffenden Themen.
Am Bahnhof befindet sich das Feldbahnmuseum des Modelleisenbahnclubs Fürstenfeldbruck e.V.
Das Energiemuseum der Stadtwerke ist im Kraftwerk der ehemaligen Klosterökonomie Fürstenfeld untergebracht. Kernstück der Ausstellung ist die Maschinenhalle mit einer Francis-Turbine. Eine Lehrsammlung befasst sich mit der Stromerzeugung und -verteilung sowie mit den berühmten Persönlichkeiten aus dem Elektrizitätswesen. "Von der Kerze bis zur Halogenlampe" und "Vom Kraftwerk bis zur Steckdose" reicht das Informationsangebot der Ausstellung.
Das neue Veranstaltungsforum Fürstenfeld zieht beständig Musiker der näheren und weiteren Umgebung an, manchmal treten gar deutschlandweit bekannte Sänger im Stadtsaal vor zahlreichem Publikum auf. Insgesamt waren so im Lauf der letzten Jahre schon die verschiedensten Musikrichtungen in Fürstenfeldbruck zu Gast. Aber auch ein lokales Musikwesen ist in Fürstenfeldbruck in Form zahlreicher Musik- und Gesangsvereine vorhanden.
Der schönste Park von Fürstenfeldbruck liegt östlich der Hauptstraße. Mit seinem alten Baumbestand ist er ein Naherholungsgebiet für die Bevölkerung. Durch ein neu geplantes Verkehrsobjekt ("Deichenstegtraße") wird er jedoch einer nachhaltigen Änderung unterzogen. Das Projekt ist umstritten. Der Fürstenfeldbrucker Stadtpark befindet sich südlich der Altstadt zwischen der Hauptpost und den Stadtwerken.
Ein kleiner Park besteht auch rund um das Stadterhebungsdenkmal nördlich des Hallenbads.
Der Waldfriedhof im Fürstenfeldbrucker Westen ist in parkähnlichem Charakter angelegt.
Bekannt ist die uralte Edignalinde im Stadtteil Puch.
Der Flugplatz Fürstenfeldbruck ist eine ehemalige Flugbetriebsfläche der Luftwaffe, nördlich des von der Bundeswehr auch heute noch genutzten Fliegerhorstes Fürstenfeldbruck. Teile der Flugbetriebsfläche werden für zivile Kleinstflugzeuge genutzt.
Adelshofen | Alling | Althegnenberg | Egenhofen | Eichenau | Emmering | Fürstenfeldbruck | Germering | Grafrath | Gröbenzell | Hattenhofen | Jesenwang | Kottgeisering | Landsberied | Maisach | Mammendorf | Mittelstetten | Moorenweis | Oberschweinbach | Olching | Puchheim | Schöngeising | Türkenfeld
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