Mittwoch, 23.05.2012



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Freystadt

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Dieser Artikel beschreibt die Stadt Freystadt in Bayern. Für andere Bedeutungen siehe Freystadt (Begriffsklärung)
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Freystadt
Freystadt
Deutschlandkarte, Position der Stadt Freystadt hervorgehoben
49.211.316666666667410Koordinaten: 49° 12′ N, 11° 19′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberpfalz
Landkreis: Neumarkt in der Oberpfalz
Höhe: 410 m ü. NN
Fläche: 80,53 km²
Einwohner: 8552 (30. Dez. 2007)
Bevölkerungsdichte: 106 Einwohner je km²
Postleitzahl: 92342
Vorwahl: 09179
Kfz-Kennzeichen: NM
Gemeindeschlüssel: 09 3 73 126
Stadtgliederung: 15 Ortsteile
Adresse der Stadtverwaltung: Marktplatz 1
92342 Freystadt
Webpräsenz:
Bürgermeister: Willibald Gailler (CSU)

Freystadt (lokal auch: die Freystadt) ist eine Stadt im Oberpfälzer Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Freystadt liegt am Rande des Oberpfälzer Jura in einer flachen Talmulde an der Schwarzach.

Stadtgliederung

Die Stadt Freystadt ist seit der Gebietsreform im Jahre 1972 eine Großgemeinde. Heute ist Freystadt die drittgrößte Gemeinde des Landkreises Neumarkt in der Oberpfalz. Zur Großgemeinde Freystadt gehören folgende Ortsteile:

  • Freystadt
  • Aßlschwang, Rohr, Richthof
  • Burggriesbach, Schmellnricht
  • Forchheim
  • Großberghausen, Kleinberghausen
  • Höfen, Obernricht, Fuchsmühle
  • Lauterbach, Schmellnricht, Jettenhofen
  • Michelbach, Rothenhof, Rumleshof, Schöllnhof
  • Möning, Möningerberg, Reckenstetten
  • Mörsdorf, Braunshof
  • Oberndorf
  • Sondersfeld, Frettenshofen, Kittenhausen
  • Sulzkirchen
  • Thannhausen, Ohausen, Rabenhof
  • Thundorf, Kiesenhof

Geschichte

Eine erste urkundliche Erwähnung findet sich im Memorbuch der Nürnberger Synagoge für das Jahr 1298. Anlass war ein Pogrom in Freystadt, das im Zusammenhang mit den sich von Unterfranken her ausbreitenden sogenannten Rintfleisch-Verfolgungen steht. Da Freystadt eine Gründung ex radice (deutsch: von der Wurzel) war, ist anzunehmen, dass ein Großteil der Rechte, die den Ort in den Stadtrang erhoben, bereits mit der Gründung der Siedlung verliehen worden waren. Einen Beleg für den Status als Stadt und das Vorhandensein von Stadtrechten stellt eine Urkunde aus dem Jahr 1332 dar, an der das Freystädter Siegel zu finden ist. Dieser älteste Nachweis von Stadtrechten – das Führen eines Siegels ist ein solches Recht – wurde 1982 als 650-jähriges Jubiläum der Verleihung der Stadtrechte gefeiert.


Freystadt im 17. Jahrhundert (aus Merian Topogr.)


Politik

Stadtrat

Der Stadtrat hat 20 Mitglieder.

(Stand: Kommunalwahl am 2. März 2008 [1])

Bürgermeister

Erster Bürgermeister ist Willibald Gailler (CSU), zweiter Bürgermeister ist Rudolf Schiener (CSU) und dritter Bürgermeister ist Josef Lehmeier (CSU).

Wappen

Das Stadtwappen zeigt im blauen Feld einen silbernen rotgezungten Greif mit einem in weiß/blau geteilten Brustschild. Die Stadtfarben sind Weiß und Blau.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bauwerke

Oberer Turm und Marktplatz
Wallfahrtskirche Maria-Hilf
  • Freystadt ist eine typische mittelalterliche Planstadt mit regelmäßigem Grundriss. Hauptmerkmal ist die zum Platz erweiterte Marktstraße. Diese wird durch das zentral auf der Straßenachse errichtete Rathaus in die Obere und die Untere Marktstraße geteilt. Die Marktstraße wird durch das Obere und das Untere Tor der mittelalterlichen Stadtmauer abgeschlossen. Beide Stadttore sind noch vorhanden. Die Stadtmauer selbst ist mit Ausnahme eines kleinen, vom hölzernen Wehrgang gekrönten Teilstücks am Oberen Tor, nicht mehr vorhanden.
  • Wallfahrtskirche Maria Hilf

Bildung

Söhne und Töchter der Stadt

Einzelnachweise

  1. http://freystadt.de/hp152416/Ergebnisse.htm. Stand 8. März 2008.

Weblinks

Commons Commons: Freystadt – Bilder, Videos und Audiodateien
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