Meinestadt.de - Frensdorf - 23.05.2012
Lexikon - meinestadt.de
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
| |
|
|
| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Oberfranken | |
| Landkreis: | Bamberg | |
| Höhe: | 255 m ü. NN | |
| Fläche: | 43,96 km² | |
| Einwohner: | 4887 (30. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 111 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 96158 | |
| Vorwahl: | 09502 | |
| Kfz-Kennzeichen: | BA | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 4 71 131 | |
| Gemeindegliederung: | 14 Gemeindeteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Kaulberg 1 96158 Frensdorf |
|
| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Jakobus Kötzner (AWL) | |
| Lage der Gemeinde Frensdorf im Landkreis Bamberg | ||
| Datei:Frensdorf im Landkreis Bamberg.png | ||
Frensdorf ist eine Gemeinde im oberfränkischen Landkreis Bamberg mit knapp 4900 Einwohnern.
Inhaltsverzeichnis |
Die Gemeinde liegt in Oberfranken südlich von Bamberg am Unterlauf der Rauhen Ebrach an den östlichen Ausläufern des Steigerwaldes.
Nachbargemeinden sind (von Norden beginnend im Uhrzeigersinn): Stegaurach, Pettstadt, Hirschaid, Höchstadt an der Aisch, Pommersfelden, Burgebrach
Es existieren die Gemarkungen Birkach, Frensdorf, Herrnsdorf und Reundorf sowie insgesamt 14 Ortsteile.
Die Ortsteile von Frensdorf und ihre Einwohnerzahlen:
(Stand: 30. Juni 2008)
Frensdorf dürfte in der Zeit zwischen den Jahren 750 und 900 (sogenannte Fränkische Landnahme) entstanden sein und wurde erstmals 1139 urkundlich erwähnt. Die Grafen von Abenberg machten im 12. Jahrhundert Frensdorf zum Verwaltungsmittelpunkt ihrer Besitzungen im Bamberger Raum. Sie waren wie die ihnen um 1190 nachfolgenden Grafen von Andechs-Meranien Vögte des Hochstifts Bamberg, zu dessen Besitz Frensdorf bis zum Reichsdeputationshauptschluss von 1803 gehörte. Seither gehört der Ort zu Bayern. Durch die Gebietsreform 1978 entstand die heutige Gemeinde Frensdorf durch die Zusammenlegung der mit dem Gemeindeedikt von 1818 gebildeten Gemeinden Birkach, Frensdorf, Herrnsdorf und Reundorf.
Konfessionelle Zusammensetzung:
Auf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 3042, 1987 3541, 2000 4697 und 2006 4687 Einwohner gezählt.
Der Schild ist gespalten von Blau und Gold; vorne (vom Beschauer gesehen links) übereinander zwei schreitende Löwen, hinten der Heilige Johannes in schwarzem Fellgewand, in der Rechten einen schwarzen Kreuzstab haltend, zu seinen Füßen ein schwarzes Lamm.
Die vordere Schildhälfte gibt das Wappen der Grafen von Abenberg wieder. Der Heilige Johannes ist als Patron der Pfarrkirche schon im 14. Jahrhundert bezeugt. Die Farben Schwarz auf Gold der rückwärtigen Schildhälfte entsprechen den Farben des Hochstifts Bamberg. Die Feldfarben Blau und Gold könnten an die Wappenfarben der Andechs-Meranier erinnern.
Bürgermeister ist Jakobus Kötzner (Aktive Wählerliste), der 2008 mit 81,86 % der Stimmen wiedergewählt wurde.
Der Gemeinderat hat 16 Mitglieder.
Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 1.545.000 Euro, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 178.000 Euro.
Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im Bereich der Land- und Forstwirtschaft 17, im produzierenden Gewerbe 216 und im Bereich Handel und Verkehr 33 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 81 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 1732. Im verarbeitenden Gewerbe gab es 2 Betriebe, im Bauhauptgewerbe 11 Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 117 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 2674 Hektar, davon waren 2214 Hektar Ackerfläche und 445 Hektar Dauergrünfläche.
In den Ortsteilen Birkach, Frensdorf, Herrnsdorf, Reundorf und Vorra bestehen Freiwillige Feuerwehren.
Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 1999):
Auf dem Gemeindegebiet Frensdorfs gibt es (2007) noch drei Brauereien, nämlich die Brauerei Barnikel in Herrnsdorf, die Brauerei Büttner in Untergreuth und die Brauerei Müller in Reundorf. Bis Ende der Siebziger-Jahre bestanden in Frensdorf noch die Brauerei Pickel und die Brauerei Messingschlager. Im Gemeindeteil Wingersdorf wurde noch bis 1978 in der Brauerei Schütz Bier produziert.
Altendorf | Baunach | Bischberg | Breitengüßbach | Burgebrach | Burgwindheim | Buttenheim | Ebrach | Frensdorf | Gerach | Gundelsheim | Hallstadt | Heiligenstadt i.OFr. | Hirschaid | Kemmern | Königsfeld | Lauter | Lisberg | Litzendorf | Memmelsdorf | Oberhaid | Pettstadt | Pommersfelden | Priesendorf | Rattelsdorf | Reckendorf | Scheßlitz | Schlüsselfeld | Schönbrunn i.Steigerwald | Stadelhofen | Stegaurach | Strullendorf | Viereth-Trunstadt | Walsdorf | Wattendorf | Zapfendorf
eo:Frensdorf it:Frensdorf ja:フレンスドルフ nl:Frensdorf pl:Frensdorf pt:Frensdorf ro:Frensdorf ru:Френсдорф vo:Frensdorf