Mittwoch, 23.05.2012



Lexikon Suche


Freckenfeld

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Freckenfeld
Freckenfeld
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Freckenfeld hervorgehoben
49.0647222222228.1138888888889127Koordinaten: 49° 4′ N, 8° 7′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Germersheim
Verbandsgemeinde: Kandel
Höhe: 127 m ü. NN
Fläche: 11,13 km²
Einwohner: 1635 (30. Dez. 2007)
Bevölkerungsdichte: 147 Einwohner je km²
Postleitzahl: 76872
Vorwahl: 06340
Kfz-Kennzeichen: GER
Gemeindeschlüssel: 07 3 34 005
Adresse der Verbandsverwaltung: Gartenstraße 8
76870 Kandel
Webpräsenz:
Ortsbürgermeisterin: Gerlinde Jetter-Wüst (SPD)

Freckenfeld ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Germersheim in Rheinland-Pfalz (Deutschland).

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Freckenfeld liegt zwischen Karlsruhe und Landau in der Pfalz. Die Gemeinde gehört der Verbandsgemeinde Kandel an, die ihren Verwaltungssitz in der Stadt Kandel hat.

Geschichte

982 wurde die Gemeinde erstmals urkundlich erwähnt. Namensgeber war ein fränkischer Krieger namens Frico – Fricofeld.

Religionen

2007 waren 53,9 Prozent der Einwohner evangelisch und 26,3 Prozent katholisch. Die übrigen gehörten einer anderen Religion an oder waren konfessionslos.[1]

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat aus Freckenfeld setzt sich aus 17 Ratsfrauen und Ratsherren zusammen, einschließlich des nebenamtlichen Bürgermeister.

SPD CDU FWG FDP Gesamt
2004 8 4 3 1 16 Sitze

(Stand: Kommunalwahl am 13. Juni 2004 )

Bürgermeister

  • 1974–2004: Theo Kuhn (SPD)
  • seit 2004: Gerlinde Jetter-Wüst (SPD)

Wappen

Die Blasonierung des Wappens lautet: In Rot auf gewölbtem grünen Boden ein silbernes Tor (Dampfnudeltor), in dessen Bogen schwebend der silberne Großbuchstabe F.

Es wurde 1950 vom Mainzer Innenministerium genehmigt und zeigt das Wahrzeichen von Freckenfeld.[2]

Städtepartnerschaften

Mit Telfes im Stubai in Österreich wird eine Partnerschaft gepflegt.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bauwerke

Das Dampfnudeltor in Freckenfeld

Ein originelles Zeugnis der Geschichte ist das mit 1286 Dampfnudeln verzierte Dampfnudeltor, das an ein Ereignis im Dreißigjährigen Krieg erinnert.

Ein schwedisches Reiterschwadron stellte eine hohe Geldforderung an die Bürger, obwohl die Schweden wie die Gemeindebürger damals Lutheraner waren, und drohte Plünderung und Mord an. Eine Abordnung der Freckenfelder erreichte aber bei dem schwedischen Hauptmann die Abmilderung auf die Forderung, dass er und seine Soldaten zufriedenstellend verköstigt werden müssten. Dann würde er die Bevölkerung verschonen. Darauf hin ließ Bäckermeister Johannes Muck seine Frau mit der Magd einen großen Kessel Soße kochen und gab den Befehl diese Soße kräftig mit Wein abzuschmecken. Er selbst backte mit seinen Gesellen „Dampfnudeln“ bis jeder Soldat satt war, insgesamt 1286 Stück. Die Schwadron akzeptierte das servierte Gericht zufrieden und verschonte das Dorf vor weitergehender Erpressung oder gar Zerstörung und Mord.[3]


Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Östlich der Gemeinde verläuft die B 427 die Freckenfeld an das überörtliche Verkehrsnetz anschließt.

Einzelnachweise

  1. KommWis, Stand: 30.11.2007
  2. Karl Heinz Debus: Das große Wappenbuch der Pfalz. Neustadt an der Weinstraße 1988, ISBN 3-9801574-2-3
  3. http://www.freckenfeld.de//index.php?option=com_content&task=view&id=6&Itemid=8

Weblinks

Commons Commons: Freckenfeld – Bilder, Videos und Audiodateien
en:Freckenfeld

eo:Freckenfeld nl:Freckenfeld ro:Freckenfeld ru:Фреккенфельд vo:Freckenfeld