Mittwoch, 23.05.2012



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Forst (Eifel)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Forst (Eifel)
Forst (Eifel)
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Forst (Eifel) hervorgehoben
50.217767.25085272Koordinaten: 50° 13′ N, 7° 15′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Cochem-Zell
Verbandsgemeinde: Treis-Karden
Höhe: 272 m ü. NN
Fläche: 3,93 km²
Einwohner: 401 (30. Dez. 2007)
Bevölkerungsdichte: 102 Einwohner je km²
Postleitzahl: 56754
Vorwahl: 02672
Kfz-Kennzeichen: COC
Gemeindeschlüssel: 07 1 35 031
Gemeindegliederung: 3 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Am Rathaus 1
56253 Treis-Karden
Webpräsenz:
Ortsbürgermeister: Franz-Josef Meiner

Forst (Eifel) ist eine Gemeinde in der Vordereifel zwischen Treis-Karden und Kaisersesch im Landkreis Cochem-Zell in Rheinland-Pfalz (Deutschland).

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Gemeindegliederung

Die Gemeinde Forst (Eifel) besteht aus den Ortsteilen Forst, Molzig und Pfaffenhausen.

Geschichte

In zwei päpstlichen Urkunden aus den Jahren 1178 und 1186 wird der Ort "Vosca" und "Vostra" genannt. Forst ist Mittelpunkt des Forster Kirchspiels, das schon seit dem Mittelalter einen frühen Pfarr- und Gerichtsbezirks darstellt. Grundherren waren um 1790 neben dem Stift St. Kastor in Karden noch die Freiherrn von Clodt, die Grafen von der Leyen, die Grafen Waldbott von Bassenheim, das Kloster Rosenthal und das Franziskanerinnenkloster in Karden. 1794 erfolgte die Besetzung durch die französische Revolutionsarmee, um 1802 die Säkularisation des Klosterbesitzes. 1814 wurde der Ort auf dem Wiener Kongress dem Königreich Preußen zugeordnet. Seit 1947 ist der Ort Teil des neu gegründeten Landes Rheinland-Pfalz. Den Namenszusatz „(Eifel)“ trägt die Gemeinde seit dem 1. Juni 1970.

Wappen

Die Gemeinde führt 1987 ein Wappen: Schild im Göpelschnitt geteilt. Vorne in Silber ein stilisierter schwarzer Tempel, hinten in Grün eine silberne Kirche, unten in Gold über drei roten Rauten vier rote Kugeln, jeweils balkenweise.

Wappenbegründung:

Das dreigeteilte Wappen weist auf die Ortsteile Forst, Molzig und Pfaffenhausen in der Gemeinde hin. Die Tempelanlage erinnert an die römische Siedlungsstelle im Flur "Stockborn". Der Mittelpunkt des Nasser Kirchspiels von neun Höfen war die alte Kirche, die 1288 in dem Testament des Rudolf von Polch genannt wird. Das Siegel des Nasser Kirchspiels von 1587 zeigt u.a. auch das Wappen der Brunsperch-Brohl, welches im unteren Wappenteil aufgelegt ist. Sie hatten über viele Jahre das Pellenzgericht zu Lehen.


Weblinks

en:Forst (Eifel)

eo:Forst (Eifel) nl:Forst (Eifel) ro:Forst (Eifel) ru:Форст (Айфель)