Mittwoch, 23.05.2012



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Fladungen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Fladungen
Fladungen
Deutschlandkarte, Position der Stadt Fladungen hervorgehoben
50.52111111111110.145277777778414Koordinaten: 50° 31′ N, 10° 9′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Unterfranken
Landkreis: Rhön-Grabfeld
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Fladungen
Höhe: 414 m ü. NN
Fläche: 46,37 km²
Einwohner: 2231 (30. Dez. 2007)
Bevölkerungsdichte: 48 Einwohner je km²
Postleitzahl: 97650
Vorwahl: 09778
Kfz-Kennzeichen: NES
Gemeindeschlüssel: 09 6 73 123
Stadtgliederung: 7Stadtteile
Adresse der Stadtverwaltung: Marktplatz 1
97650 Fladungen
Webpräsenz:
Bürgermeister: Robert Müller (CSU)

Fladungen ist eine Stadt im unterfränkischen Landkreis Rhön-Grabfeld und Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Fladungen. Der staatlich anerkannte Erholungsort ist die nördlichste Stadt Bayerns.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Geografische Lage

Fladungen ist die nördlichste Stadt in Unterfranken. Fladungen liegt in der Region Main-Rhön, im Tal der Streu.

Stadtgliederung

Fladungen besteht aus der Kernstadt Fladungen und den Stadtteilen Brüchs, Heufurt, Leubach (mit dem ehemaligen Rittergut Huflar), Oberfladungen, Rüdenschwinden, Sands und Weimarschmieden.

Geschichte

789 wurde Fladungen in einer Urkunde des Klosters Fulda erstmals erwähnt. 1335 vergab Kaiser Ludwig der Bayer das Stadtrecht. Der Besitz der Stadt war zwischen dem Würzburger Bischof und dem Fürstabt von Fulda umstritten. Fladungen, als Amt des Hochstiftes Würzburg, war nach der Säkularisation 1803 kurze Zeit bayrisch. Es wurde 1805 Erzherzog Ferdinand von Toskana zur Bildung des Großherzogtums Würzburg überlassen. Seit den Verträgen von Paris 1814 gehört der Ort endgültig zu Bayern. 1971 bis 1978 erfolgte im Zuge der Gebietsreform in Bayern die Eingliederung der Gemeinden Sands, Weimarschmieden, Oberfladungen, Leubach, Brüchs, Rüdenschwinden und Heufurt in die Stadt Fladungen. Seit der innerdeutschen Grenzöffnung im Jahr 1989 befindet sich Fladungen nicht mehr im Zonenrandgebiet. 1992 wurde der Stadt die Europa-Nostra-Medaille verliehen.

Einwohnerentwicklung

Auf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 2520, 1987 2279 und im Jahr 2000 2415 Einwohner gezählt.

Politik

Bürgermeister ist Robert Müller aus dem Stadtteil Heufurt. Er ist vorzeitiger Nachfolger von Mischa Schmitt (Tod durch Autounfall). Dieser wurde im Jahr 2002 Nachfolger von Herbert Ditzel (Freie Wählergemeinschaft). 1996 war Altbürgermeister Raimund Goldbach nach 28 Dienstjahren in den Ruhestand getreten.

Städtepartnerschaften

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Museen

Rhönmuseum im Amtshaus

Fränkisches Freilandmuseum mit dem Rhön-Zügle (18 km lange Museumsbahn von Fladungen über Ostheim bis Mellrichstadt).

Bauwerke

Die Altstadt ist noch weitgehend mit einer Stadtmauer aus dem Jahr 1335 in ihrer ursprünglichen Höhe umgeben. Die Stadtmauer wurde damals mit 5 Türmen und 16 Reitertürmchen erbaut. Alle Türme in der Stadtmauer und die Reitertürmchen auf der Mauerkrone sind erhalten geblieben. Die Altstadt hat viele Fachwerkbauten, unter anderem das ehemalige Pfründnerspital. In der Altstadt steht auch das Fürstbischöfliche Würzburgische Amtshaus und die katholische Stadtpfarrkirche Sankt Kilian.

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Fladungen liegt an der Bundesstraße 285. Die Bundesautobahn 71 liegt ca. 20 km entfernt und ist über die Anschlussstelle Mellrichstadt zu erreichen. Im Nahverkehr ist Fladungen an das Omnibus-Netz der OVF (Omnibusverkehr Franken) angeschlossen. Die Busse verkehren bis Mellrichstadt Bahnhof, wo Anschluss an Züge in Richtung Erfurt und Würzburg besteht.

Die Hochrhönstraße verbindet Fladungen mit Bischofsheim an der Rhön.

Bilder

Weblinks

Commons Commons: Fladungen – Bilder, Videos und Audiodateien
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