Meinestadt.de - Feldberg/Schwarzwald - 23.05.2012
Lexikon - meinestadt.de
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Baden-Württemberg | |
| Regierungsbezirk: | Freiburg | |
| Landkreis: | Breisgau-Hochschwarzwald | |
| Höhe: | 1277 m ü. NN | |
| Fläche: | 24,97 km² | |
| Einwohner: | 1884 (30. Dez. 2007)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 75 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 79868 | |
| Vorwahlen: | 07676 / 07655 | |
| Kfz-Kennzeichen: | FR | |
| Gemeindeschlüssel: | 08 3 15 037 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Kirchgasse 1 79868 Feldberg-Altglashütten |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Stefan Wirbser | |
| Lage der Gemeinde Feldberg (Schwarzwald) im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald | ||
| Datei:Feldberg-frla.png | ||
Feldberg (Schwarzwald) ist eine Gemeinde im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald in Baden-Württemberg.
Inhaltsverzeichnis |
Feldberg-Ort (Werbeslogan: „Das Höchste im Schwarzwald“) ist die höchstgelegene Ortschaft Deutschlands. Sie liegt auf der Passhöhe der Feldbergstraße zwischen dem Wiesental im Süden und dem Gutachtal im Norden, unmittelbar unter dem Gipfel des Feldbergs, der höchsten Erhebung Baden-Württembergs. Feldberg liegt inmitten des Naturparks Südschwarzwald.
Zur Gemeinde Feldberg (Schwarzwald) mit den ehemals selbstständigen Gemeinden Altglashütten und Falkau gehören 30 Dörfer, Gemeindeteile, Zinken, Höfe und Häuser. Zur ehemaligen Gemeinde Altglashütten gehören die Dörfer Altglashütten und Neuglashütten, der Zinken Drehkopf und die Wohnplätze Auf der Plätze, Mühlematte und Winterbergäcker. Zur ehemaligen Gemeinde Falkau gehören die Gemeindeteile Hinterfalkau, Mittelfalkau und Vorderfalkau und der Wohnplatz Seewald. Zur Gemeinde Feldberg (Schwarzwald) im Gebietsstand vor dem 1. September 1971 gehören die Zinken Behabühl, Hinterbärental, Kunzenmoos, Oberbärental, Stefansbühl, Unteres und mittleres Bärental, Vorderbärental und Zastler Hütte, das Gehöft Raimartihof und die Wohnplätze Baldenweger Buck, Beim Zeiger, Caritas-Haus, Dienstgehöft der Straßenbauverwaltung, Feldbergerhof, Feldberggipfel, Grafenmatt, Hebelhof, Herzogenhorn, St. Wilhelmer Hütte und Todtnauer Hütte.[2]
Die erste urkundliche Erwähnung des Feldbergs ist aus dem Jahr 983 bekannt, die Gemeinde unter dem gleichen Namen entstand jedoch erst 1939, durch die Vereinigung der vereinzelten Weidegebiete mit der Gemeinde Bärental.
Bärental (970 Meter über NN) wird 1691 zum ersten Mal erwähnt.
| Der Ortsname bezieht sich auf eine Glashütte, die 1634 gegründet wurde. |
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Der Bereich von Neuglashütten wurde den Glasbläsern nach einer Anfrage von 1682 zugewiesen, um sie weiterhin mit Holz versorgen zu können. |
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Die im Jahre 1675 gegründete Holzknechtesiedlung Falkau wurde ebenfalls im Zuge der Gemeindereform eingemeindet. |
Im Zuge der Gemeindereform in Baden-Württemberg wurden am 1. September 1971 die beiden bis dahin selbstständigen Gemeinden Altglashütten und Falkau eingemeindet.
Die Kommunalwahl am 13. Juni 2004 ergab folgende Sitzverteilung:
| FWG | 55,3 % | +5,4 | 7 Sitze | +1 |
| CDU | 44,7 % | -5,4 | 5 Sitze | -1 |
Das 1974 vom Innenministerium verliehene Wappen war von Dr. Alfred Simon folgendermaßen gestaltet worden: „Unter einem roten Schildhaupt, worin zwei gekreuzte silberne Schneeschuhe, gespalten von Blau und Silber vorne drei keilförmige nach rechts gestellte silberne Scheiben, hinten eine grüne Tanne.“
Die Gründergemeinden Feldberg, Bärental und Altglashütten, werden durch die drei Hauptfarben rot, weiß und blau repräsentiert. Letztere erinnert wahrscheinlich auch an die Verbundenheit zum ehemaligen Fürstentum Fürstenberg. Die Bedeutung der drei Kreise gibt Raum zu einiger Spekulation. Entweder handelt es sich um Glaskugeln, die an die Vergangenheit des Glaserhandwerks erinnern oder es handelt sich um die drei Seen, welche an die Gemarkung angrenzen: Titisee, Windgfällweiher und Schluchsee. Sie könnten aber auch die Einigkeit der drei Gemeinden symbolisieren.
Feldberg im Schwarzwald unterhält eine Städtepartnerschaften mit einer Gemeinde in Frankreich im Departement Haute-Savoie namens La Clusaz. Außerdem besteht eine Verwaltungsgemeinschaft mit der Gemeinde Schluchsee.
In Bärental kreuzen sich die Bundesstraße 500 und 317. Seit dem Bau der Dreiseenbahn 1926 befindet sich in Bärental Deutschlands höchstgelegener Bahnhof an einer Regelspurstrecke. Ein weiterer Halt dieser Strecke befindet sich in Altglashütten. Diverse Linienbusse auf und über den Feldberg runden das Angebot ab. Der durch die Gemeinde verlaufende Feldbergpass verbindet Titisee-Neustadt mit dem Wiesental.
In Altglashütten befinden sich eine Grundschule und ein Kindergarten.
Der Trägerverein des Naturparks Südschwarzwald hat seinen Sitz in Feldberg.
Neben dem jährlichen Laurentius-Fest auf dem Feldberg, findet in jedem Jahr das Dorffest in Altglashütten statt.
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