Meinestadt.de - Falkenberg/Niederbayern - 23.05.2012
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| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Niederbayern | |
| Landkreis: | Rottal-Inn | |
| Verwaltungs- gemeinschaft: |
Falkenberg | |
| Höhe: | 487 m ü. NN | |
| Fläche: | 66,6 km² | |
| Einwohner: | 3915 (30. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 59 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 84326 | |
| Vorwahl: | 08727 | |
| Kfz-Kennzeichen: | PAN | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 2 77 119 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Gemeinde Falkenberg Sommerstr. 15 84326 Falkenberg |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Franz Pichlmeier | |
Falkenberg ist eine Gemeinde im niederbayerischen Landkreis Rottal-Inn und Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Falkenberg.
Inhaltsverzeichnis |
Falkenberg liegt in der Region Landshut direkt an der B 20 etwa 7 km nördlich von Eggenfelden, 19 km nordwestlich der Kreisstadt Pfarrkirchen, 26 km südlich von Landau sowie 32 km östlich von Vilsbiburg. Die nächste Bahnstation an der Strecke Passau - Mühldorf befindet sich in Eggenfelden.
Es existieren folgende Gemarkungen: Diepoltskirchen, Falkenberg, Fünfleiten, Zell, Huldsessen, Taufkirchen (Rottal-Inn).
Die erste Erwähnung stammt aus dem Jahre 1011 in einem Schenkungsbrief an die Diözese Bamberg. Falkenberg gehörte zum Rentamt Landshut und zum Landgericht Eggenfelden des Kurfürstentums Bayern. Hier befand sich ein adliger Edelsitz des Geschlechts der Diepoltskirchner und später der Grafen von Tattenbach. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde. 1974 wurden Fünfleiten mit Diepoltskirchen sowie die Gemeinden Zell und Taufkirchen nach Falkenberg eingemeindet, wobei der Zeller Bürgermeister zum Gesamtbürgermeister gewählt wurde.
Auf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 3.243, 1987 dann 3.480 und im Jahr 2000 3.826 Einwohner gezählt.
Der mittelalterliche Turmunterbau der Kirche stammt vermutlich aus dem 13. Jahrhundert. Der Kirchenchor stammt aus dem 15. Jahrhundert, wobei der Rest der Kirche in modern-gotischem Baustil im Jahre 1857 erbaut wurde. Die spätgotische Kirche wurde auf einer ehemaligen Schlosskapelle aufgebaut. Der einzige Originalteil der Kapelle ist das heutige Presbyterium. Darunter befindet sich eine Gruft, in der einige Ritter der Tattenbacher beerdigt wurden. In den 1960er Jahren wurde die Kirche renoviert, wobei viele Wandmalereien und die beiden Seitenaltäre verloren gingen.
1995 bis 1997 wurde die Kirche erneut renoviert, wobei das Dach und der Turm im Vordergrund standen; des Weiteren wurden neue Deckengemälde und Seitenaltäre hinzugefügt. Am 16. September 2001 erhielt Falkenberg eine neue Kirchenorgel.
Erster Bürgermeister ist seit 1972 Franz Pichlmeier (CSU/Freie Wählergemeinschaft).
Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 1.969.000 Euro, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 686.000 Euro.
Am 16. September 1976 wurde auf Antrag der Gemeinde Falkenberg obiges Wappen genehmigt. Neben der Funktion als Wappen der Gemeinde Falkenberg dient es zugleich als Gemeindesiegel. Die Beschreibung des Wappens lautet: Unter goldenem Schildhaupt, darin ein blauer Bogen, in Rot ein flugbereiter silberner Falke.
Die Begründung für das Aussehen des Wappens lautet folgendermaßen: Im heutigen Gemeindegebiet waren bis etwa zum Jahr 1808 die bedeutendsten Grund- und Hofmarksherren die Grafen von Tattenbach. 1821 kam die Hofmark Falkenberg zusammen mit anderen Hofmarken zum Patrimonialgericht Salach, das den Grafen Arco zum Gebietsherren hatte. Diese beiden für die Geschichte der Gemeinde wichtigen Familien sind im neuen Gemeindewappen durch das Familienwappen der Arco - blauer Bogen in goldenem Feld - und durch die Farbgebung in der unteren Wappenhälfte - Rot und Weiß - vertreten. Der Falke weist auf den Namen der Gemeinde hin.
Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im Bereich der Land- und Forstwirtschaft 10, im produzierenden Gewerbe 737 und im Bereich Handel und Verkehr 40 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 98 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 1297. Im verarbeitenden Gewerbe gab es keine, im Bauhauptgewerbe 13 Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 224 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 4333 Hektar, davon waren 3389 Hektar Ackerfläche und 944 Hektar Dauergrünfläche.
Im Jahr 1999 gab es folgende Einrichtungen:
Arnstorf | Bad Birnbach | Bayerbach | Dietersburg | Eggenfelden | Egglham | Ering | Falkenberg | Gangkofen | Geratskirchen | Hebertsfelden | Johanniskirchen | Julbach | Kirchdorf a.Inn | Malgersdorf | Massing | Mitterskirchen | Pfarrkirchen | Postmünster | Reut | Rimbach | Roßbach | Schönau | Simbach a.Inn | Stubenberg | Tann | Triftern | Unterdietfurt | Wittibreut | Wurmannsquick | Zeilarn
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