Meinestadt.de - Essingen/Württemberg - 23.05.2012
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| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Baden-Württemberg | |
| Regierungsbezirk: | Stuttgart | |
| Landkreis: | Ostalbkreis | |
| Höhe: | 508 m ü. NN | |
| Fläche: | 58,5 km² | |
| Einwohner: | 6417 (30. Dez. 2007)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 110 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 73457 | |
| Vorwahl: | 07365 | |
| Kfz-Kennzeichen: | AA | |
| Gemeindeschlüssel: | 08 1 36 021 | |
| Gemeindegliederung: | 7 Teilorte | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Rathausgasse 9 73457 Essingen |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Wolfgang Hofer (parteilos) | |
Essingen ist eine Gemeinde in Baden-Württemberg und befindet sich im Ostalbkreis am westlichen Rand der Kreisstadt Aalen.
Inhaltsverzeichnis |
Essingen liegt an dem Albuch genannten Teil der Schwäbischen Alb in 465 bis 755 Meter Höhe. Auf dem Gemeindegebiet entspringt die Rems.
Die Gemeinde grenzt im Norden und Osten an die Kreisstadt Aalen, im Südosten an die Stadt Oberkochen, im Süden an Königsbronn und Steinheim am Albuch, beide im Landkreis Heidenheim, im Südwesten an Bartholomä und im Westen an die Stadt Heubach und Mögglingen.
Zur Gemeinde Essingen mit der ehemals selbstständigen Gemeinde Lauterburg gehören 22 Dörfer, Weiler, Höfe und Häuser. Zur Gemeinde Essingen im Gebietsstand von 1970 gehören das Dorf Essingen, die Weiler Birkenteich, Forst und Hermannsfeld, Schloss und Gehöft Hohenroden, die Höfe Birkhof, Blümle, Dauerwang, Lauchkling, Lix, Oberkolbenhof, Ölmühle, Schelhoppen, Schnaitberg, Sixenhof, Tauchenweiler, Teußenberg, Unterkolbenhof, Zollhaus und Zollhof sowie die abgegangenen Ortschaften Dörrhaus, Streichhof, Prennhof, Schönburr, Albstetten, Schwarzweiler, Wetigsweiler, Falkenberg (?), Schwägelhof und Baierhof. Zur ehemaligen Gemeinde Lauterburg gehört das Dorf Lauterburg.[2]
Urkundlich erwähnt wurde der Name der Gemeinde erstmals um 1090 bei einer Schenkung des Grafen Werner von Grüningen an das Kloster Hirsau. Der heutige Ortsteil Lauterburg wurde erstmals 1128 urkundlich erwähnt. 1215 fiel Essingen an die Staufer. Lauterburg kam 1276, Essingen spätestens 1345 an die Grafen von Oettingen. Bereits 1358 kam das Gebiet an die Württemberger, die es aber bereits im 15. Jahrhundert an die Freiherren von Woellwarth verloren. Ende des 17. Jahrhunderts – 1697 – kauften die Grafen von Degenfeld einen Teil von Essingen. Im Rahmen der Rheinbundakte ging das Gebiet 1802 dann an das Königreich Württemberg. Nachdem Lauterburg zunächst zur Gemeinde Essingen gehörte, bildete es seit 1820 eine eigenständige Gemeinde.
Essingen gehörte lange zum Oberamt Aalen, aus dem 1938 der Landkreis Aalen wurde. Mit dessen Auflösung 1973 kam die Gemeinde zum neuen Ostalbkreis.
Am 1. Dezember 1971 wurde die bis dahin selbstständige Gemeinde Lauterburg eingemeindet.
Die Freiherren von Woellwarth führten 1538 die Reformation ein. Seither ist Essingen vorwiegend evangelisch geprägt. Heute gibt es jedoch auch wieder eine römisch-katholische Kirche und außerdem eine neuapostolische Gemeinde.
Die Gemeinde ist Mitglied der Vereinbarten Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Aalen.
Die Gemeinderatswahl am 13. Juni 2004 brachte folgendes Ergebnis:
Seit dem 15. Jahrhundert findet der Essinger Ostermarkt statt.
Essingen ist durch die Bundesstraße 29 (Waiblingen–Nördlingen) an das überregionale Straßennetz angebunden.
An der Remsbahn, 600 Meter nördlich des Siedlungsgebietes, liegt der Bahnhof Essingen. Dort halten seit Ende der 1980er Jahre keine Personenzüge mehr, Güterzüge bedienen allerdings weiterhin täglich das dort ansässige Schrottverwertungsunternehmen Scholz[3].
Essingen ist Sitz der Scholz AG, eines Schrott-Recycling-Konzerns, der weltweit über 3.500 Mitarbeiter beschäftigt.
Mit der Parkschule verfügt Essingen über eine Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule. Daneben gibt es zwei kommunale, drei evangelische und einen römisch-katholischen Kindergarten.
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